Zur Erleichterung einer weltweiten Übernahme der International Financial Reporting Standards (IFRS) hatte das International Accounting Standards Board (IASB) längere Zeit auf weitgehende Änderungen der Rechnungslegungsstandards verzichtet. Doch die Ruhephase ist nun vorüber. Zahlreiche Projekte zur grundlegenden Umgestaltung des IFRS-Regelwerks wurden bereits gestartet. Zwei IFRS-Experten von PwC erläutern in einem Video, worauf die Änderungen abzielen und was dies für die Unternehmen bedeuten wird.
Die IASB-Projekte zur Weiterentwicklung der Rechnungslegung betreffen unter anderem die Konsolidierungsvorschriften, die vollständige Überarbeitung der Bilanzierungsregeln für Finanzinstrumente, die Vorschriften zur Leasingbilanzierung und Umsatzrealisierung sowie die Gliederungsvorschriften für Bilanz, Gesamtergebnis- und Kapitalflussrechnung. In den kommenden Jahren stehen tief greifende Veränderungen an. Gegenwärtigen Planungen zufolge soll die Umsetzung dieser Projekte bis zum Jahr 2011 abgeschlossen sein.
Diese Entwicklungen werden bedeutende Auswirkungen nicht nur auf die Rechnungslegung, sondern auch auf die damit verbundenen Prozesse und Systeme in den Unternehmen haben. So ergeben sich unter anderem Konsequenzen für die interne Unternehmenssteuerung und -planung, für relevante Kennzahlen (zum Beispiel Renditen) sowie für Verträge (zum Beispiel bei bestehenden Covenants). Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, ist eine frühzeitige Planung und Kommunikation mit den Stakeholdern unerlässlich.
Zahlreiche Argumente sprechen für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den geplanten Änderungen:
Weitere Informationen zur geplanten Weiterentwicklung der internationalen Rechnungslegung finden sich in dem PDF-Dokument 10 Minuten: Accounting of the Future.