Deutsche Unternehmen haben Nachholbedarf beim Datenschutz

Beim Datenschutz gibt es noch viel zu tun in deutschen Großunternehmen. Das zeigt die Studie "Daten schützen" von PwC. Rund 230 Datenschutzbeauftragte haben sich an der Umfrage beteiligt. Die ungewöhnlich hohe Rücklaufquote von fast 25 Prozent zeigt PwC-Partnerin Birthe Görtz, wie sehr den Datenschutz-Zuständigen das Thema auf den Nägeln brennt. Von den Unternehmenslenkern fühlt sich allerdings fast die Hälfte der Datenschutzbeauftragten in deutschen Unternehmen nicht wichtig genommen.

Die deutschen Datenschutzbeauftragten beklagen in vielen Fällen, dass es ihnen an der notwendigen Ausstattung fehle: Zu wenig Personal, zu wenig finanzielle Mittel und zu wenig Zeit, sich um Datenschutzbelange im Unternehmen zu kümmern, sind viel gehörte Klagen. Noch schwerer wiegt in den Augen der Experten von PwC allerdings der Eindruck, dass es vielen deutschen Unternehmen noch an einer Datenschutzkultur fehlt.

Durch Nachlässigkeiten beim Datenschutz setzen Unternehmen leichtfertig ihre Reputation aufs Spiel. Denn die Öffentlichkeit reagiert immer sensibler auf Daten-Pannen. Außerdem riskieren Unternehmen saftige Geldbußen, seit der Gesetzgeber im Herbst 2009 das Bundesdatenschutzgesetz verschärft hat.

 

 

Die PwC-Studie "Daten schützen - Stand des Datenschutzes in deutschen Großunternehmen 2010" können Sie als PDF-Dokument herunterladen. Für die Bestellung der gedruckten Ausgabe klicken Sie bitte hier.

Bibliographische Daten

Daten schützen (PDF-Dokument)
Stand des Datenschutzes in deutschen Großunternehmen 2010

Autoren

Birthe Görtz
et al.

Herausgeber

PwC, Frankfurt am Main

Bibliographie/Quelle

PDF-Dokument
April 2010
36 S.
DIN A4
zahlr. Abb.
zahlr. Tab.

Preis

kostenlos