PwC-Studie: Unternehmen sehen in Big Data große Chancen

„Big Data hat bei Unternehmen einen hohen Stellenwert. Ein Großteil von ihnen nutzt oder plant derzeit große Datenmengen mit modernen Methoden zu erfassen und zu analysieren. Nur für eine Minderheit spielt das Thema keine Rolle“, sagt Barbara Lix, Expertin für Big Data bei PwC. Um herauszufinden, in welchem Ausmaß Unternehmen Big Data in der Praxis bereits anwenden, hat PwC 213 Entscheider von Industrieunternehmen befragt.

Das Thema steht in den meisten Unternehmen oben auf der Agenda: 27 Prozent der befragten Entscheider gaben an, Big Data bereits konkret aktiv umzusetzen. Weitere 36 Prozent der Unternehmen planen konkret, Big Data einzuführen, wie die Befragung von PwC zeigt. Weitere 30 Prozent thematisieren zwar Big Data, haben dazu aber noch keine konkreten Planungen. Nur sieben Prozent der Befragten haben das Thema nicht auf ihrer Agenda.

Zuständigkeit ist unterschiedlich geregelt

Bei den Unternehmen herrscht häufig noch ein hohes Maß an Unsicherheit, wie sie sich auf Herausforderungen von Big Data stellen und welche Chancen sich durch die großen Datenmengen bieten. Auch die Frage, wer das Thema verantwortet, wird unterschiedlich gehandhabt. In 53 Prozent der Unternehmen ist der Chief Information Officer (CIO) der Hauptverantwortliche, in 15 Prozent ist der Chief Data Officer (CDO) für das Thema Big Data zuständig.

Höhere Profitabilität als größte Chance

Worin sehen Unternehmen die größten Chancen von Big Data? Die Profitabilität zu erhöhen nennen 45 Prozent der befragten Unternehmen an erster Stelle, gefolgt von einem besserem Marktverständnis (44 %) sowie einer Optimierung von Organisation und Prozessen (43 %). Von denjenigen Unternehmen, die die Einführung planen, versprechen sich 47 Prozent effizientere und schnellere Entscheidungen.

Datensicherheit ist größte Hürde

Als größte Hürden bei der Einführung von Big Data wird von 54 Prozent der Unternehmen die Datensicherheit genannt. Immerhin 44 Prozent der User befürchten eine Fehlinterpretation der Daten. Technische Probleme und negative Auswirkungen auf die IT-Landschaften halten 40 Prozent der Unternehmen für möglich.