Asset Mananager sehen im China-Geschäft einen Personalengpass voraus

Optimistisch blicken internationale Fondsmanager auf ihr Geschäft in China: Vier von fünf Asset-Management-Unternehmen erwarten bis 2014 steigende Gewinne. Das zeigt die Publikation "Foreign Fund Management in China", für die PwC Verantwortliche von 30 internationalen Fondsmanagement-Unternehmen in Peking, Hongkong, Shenzhen und Schanghai interviewt hat. Als größte Schwierigkeit nannten die Befragten, gutes Personal zu finden und zu halten.

"Die Branche hat im vergangenen Jahr einen Exodus von CEOs und hochkarätigen Fondsmanagern erlebt", erklärt Dr. Peter Seethaler, Leiter des Bereichs "Asset Management" bei PwC in Deutschland, die Personalsorgen ausländischer Fondmanager in China und berichtet: "Für viele Fondsmanager ist ein Wechsel in die Private-Equity-Branche attraktiv, denn dort winken Arbeitgeber unter anderem mit Aktien des eigenen Unternehmens als Incentive. Im Asset Management sind solche Anreize untersagt.

Die meisten befragten Fondsmanager nennen denn auch die Regierung in Peking als den entscheidenden Antreiber für einen Wandel in der Asset-Management-Branche in den kommenden Jahren. Als positives Signal werten sie die Ankündigung von Chinas Vize-Premier Li Keqiang, dass ausgewählte ausländische Fonds sich künftig als RMB Qualified Foreign Institutional Investors (RQFII) auch mit Investments in der Landeswährung Renminbi (RMB) an Chinas Aktienmärkten betätigen dürfen. Außerdem hoffen sie, künftig mehr Vertriebskanäle nutzen zu dürfen, und bauen auf eine wachsende Internationalisierung der bislang nur sehr begrenzt konvertiblen Landeswährung.

Bibliographische Daten

Foreign Fund Management Companies in China

Herausgeber

PwC, Hongkong

Bibliographie/Quelle

3. Auflage
August 2011
86 S.
zahlr. Abb.
zahlr. Tab.
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Preis

kostenlos