PwC Europe Monitor analysiert die wirtschaftlichen Aspekte der Digitalisierung

07 August, 2017

Die digitale Revolution hat die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren und Unternehmen Geschäfte machen, neu definiert. Die Verbraucher nehmen eine aktive Rolle ein und wirken auf allen Stufen der Produktion von Gütern mit. Unternehmen automatisieren nicht nur ihre Prozesse, sondern sind auch in der Lage, ihre Produkte und Dienstleistungen auf den individuellen Nutzer anzupassen. Die erste Ausgabe der neuen PwC-Analyse „Europe Monitor“ beleuchtet die wirtschaftlichen Komponenten der Digitalisierung und gibt eine Einschätzung zur makroökonomischen Entwicklung in Europa.

Die Digitalisierung verändert Verhaltensweisen und damit auch, wie Wirtschaft und Märkte funktionieren. Während 2008 erst knapp die Hälfte der EU-Bürger auf das Internet setzte, um Informationen über Produkte und Dienstleistungen zu recherchieren, waren es 2016 schon rund zwei Drittel. Onlinebanking gehört heute für fast die Hälfte der Menschen in der EU zum Alltag, 2008 lag dieser Anteil unter 30 Prozent.

Neue Technologien, neue Branchen, neue Wettbewerber

Gleichzeitig bringt die Digitalisierung neue Märkte hervor, die auf innovativen Technologien basieren, etwa Drohnen, künstliche Intelligenz oder das Internet der Dinge. Die digitale Revolution und die Geschwindigkeit der Veränderung stellen Organisationen vor Herausforderungen: Sie müssen eine Balance zwischen Mensch und Maschine finden, ihren digitalen Fokus definieren, die Psychologie der Verbraucher verstehen und sich auf veränderte Trends in der Nachfrage einstellen.  

Internet of Things (IoT)

Marktvolumen und Prognose in Mio. €

„Start-ups drängen in traditionelle Branchen. Unternehmen müssen digitale Trends wachsam beobachten und zwar nicht nur auf ihren eigenen Märkten, denn Innovationen überschreiten immer stärker die klassischen Branchengrenzen“

Gerd Bovensiepen, Leiter des Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter bei PwC in Deutschland und EMEA

Vorsichtiger Optimismus

Im „Europe Monitor“ geben die PwC-Experten auch eine makroökonomische Einschätzung. Zehn Jahre nach dem Beginn der Wirtschaftskrise gibt es Hinweise, dass sich Europa endlich auf dem Weg der wirtschaftlichen Erholung befindet. Die Wachstumsrate in der Eurozone lag im ersten Quartal 2017 bei 1,9 Prozent, in Deutschland sogar bei 2,9 Prozent.

„Die europäische Wirtschaft erscheint derzeit robust genug, um die künftigen Herausforderungen zu meistern. Unternehmen sind dennoch gut beraten, ihre Effizienz weiter zu erhöhen und auf Innovationen zu setzen. Nur so können sie ihre Relevanz sichern, sollte es erneut zu einem wirtschaftlichen Abschwung kommen“, so das Fazit von Gerd Bovensiepen.

Weitere Informationen zu den wirtschaftlichen Komponenten der Digitalisierung und den makroökonomischen Indikatoren für Europa finden Sie in der ersten Ausgabe des „Europe Monitor“.  

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Gerd Bovensiepen
Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter
bei PwC in Deutschland und EMEA
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