CEO Survey 2013

Deutschland ist Europameister in Sachen Optimismus. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle PwC CEO Survey, für den weltweit 1.330 Top-Entscheider der Wirtschaft nach den Aussichten für das laufenden und die kommenden drei Jahre befragt wurden. Lesen Sie hier die Erwartungen der CEOs aus der Industriellen Produktion.

CEO Survey 2013

Markus Heyen
Martin Theben,
Leiter des PwC-
Bereichs Industrielle
Produktion.

"CEOs aus der Industriellen Produktion erwarten für ihre Branche im Jahr 2013 nur moderates Wachstum; sie sind weniger optimistisch als der Durchschnitt der CEOs, die PwC weltweit für den 16. CEO Survey befragt hat. Kopfzerbrechen bereitet die unsichere Konjunkturentwicklung, die europäische Schuldenkrise und der Haushaltstreit in den USA. Maschinenbauer blicken zudem sorgenvoll auf die volatilen Energie- und Rohstoffpreise, Anlagenbauer und die Bauwirtschaft fürchten sinkende Infrastrukturinvestitionen und bangen um die Stabilität der Finanzmärkte", fasst Martin Theben, Leiter des PwC-Bereiches Industrielle Produktion die Ergebnisse zusammen.

Gerne spreche ich mit Ihnen über die weitere Details und Ergebnisse:
Martin Theben, Telefonnummer +49 20 438-1524

Metallindustrie

Effizienzprogramme gegen Konjunktursorgen

In der Metallbranche schauen die Unternehmenslenker penibel auf die Kosten. Die CEOs dieses besonders konjunkturabhängigen Sektors fürchten mehr als andere, dass ein Auseinanderbrechen der Eurozone, eine Rezession in den USA oder ein langsameres Wirtschaftswachstum in China die Bilanzen ihrer Unternehmen verhageln könnte. Deshalb trimmen sie ihre Unternehmen auf Effizienz und versuchen, durch einen breiteren Kundenstamm, größere Produktionskapazitäten und strategische Deals ihre Standfestigkeit zu erhöhen. Weitere Informationen auf pwc.com

Chemiebranche

Wachstum im Ausland

Die CEOs der Chemie-Unternehmen sehen Chancen für ihre Unternehmen im Jahr 2013 vor allem auf ausländischen Märkten. Damit unterscheiden sie sich von ihren Kollegen aller anderen Branchen, für die eher ihre Heimatmärkte der Schlüssel zum Erfolg ist. Entsprechend setzen die Unternehmenslenker in der Chemie-Industrie bei ihren Führungskräften auf internationale Erfahrung und weltweite Mobilität. Über die Hälfte der Chemie-CEOs nennt China als einen der wichtigsten Märkte des Jahres 2013. Weitere Informationen auf pwc.com

Baubranche

Langfristig besorgt

Nur jeder dritte CEO aus der Baubranche äußert sich "sehr zuversichtlich", in den nächsten drei Jahren den Umsatz seines Unternehmens steigern zu können. So pessimistisch auf lange Sicht ist man in keiner anderen Branche. Besorgt beobachten die Unternehmenslenker, wie Regierungen mit Haushaltsdefiziten und Schuldenlasten umgehen. Kürzungen könnten Infrastrukturprojekte besonders hart treffen – dabei sollten die Regierungen sich nach Vorstellung der Bau-CEOs doch gerade darum schon heute besonders intensiv kümmern. Weitere Informationen auf pwc.com

Maschinenbau

Sorge um Energie und Rohstoffe

Überdurchschnittliche viele CEOs aus der Maschinenbaubranche zeigen sich "sehr besorgt", dass die Preise für Energie und Rohstoffe sowie die Volatilität der Wechselkurse das Wirtschaftswachstum im Jahr 2013 bremsen könnten. Größere Effizienz und niedrigere Kosten stehen daher weit oben auf der Agenda der CEOs. Die Einschnitte sollen jedoch offenbar nicht zu stark auf Kosten der Belegschaft gehen: Fast siebzig Prozent gaben an, die Beschäftigtenzahl im Vorjahr konstant gehalten oder sogar ausgebaut zu haben – und so auch für 2013 zu planen. Weitere Informationen auf pwc.com

Holz-, Papier- und Verpackungsindustrie

Auf dem Rückzug

Fast jeder dritte CEO aus der Forst-, Papier- und Verpackungsbranche gab an, im vergangenen Jahr aus einer wesentlichen Beteiligung oder einem wichtigen Markt ausgestiegen zu sein. Und das trotz der Löcher, die solche Desinvestitionen in die Bilanz reißen. Zu groß ist offenbar der Druck durch Überkapazitäten. Er erklärt auch, warum die Branchen-CEOs zwar für die Weltwirtschaft weniger pessimistisch sind als ihre Kollegen aus anderen Sektoren, die Aussichten ihrer eigenen Unternehmen aber deutlich skeptisch beurteilen.
Weitere Informationen auf pwc.com