"Herzlich Willkommen" zu sein, ist wohl die wichtigste Voraussetzung für einen guten Start im Ausland. Darauf sollte alles ausgerichtet sein: Betriebsstätten sind aufgebaut, Mitarbeiter informiert und geschult und ein gutes Netzwerk ist auch im Ausland einer der wichtigen Bausteine für den Erfolg. Um gleich zum Start Missverständnisse zu vermeiden, muss jede Vertragsklausel sitzen. Wir wissen, was zu tun ist, damit Sie im Ausland Herzlich Willkommen sind. Was, das lesen Sie hier.
Die Lokalisierung und anschließende Aufnahme des Geschäftsbetriebs ist der weichenstellende Schritt beim Aufbau einer Auslandsgesellschaft. Insbesondere in der Anfangsphase des Engagements vor Ort konzentrieren lokale Mitarbeiter ihre Kräfte darauf, das Unternehmen und die Infrastruktur aufzubauen und sich in der Zielregion zu vernetzen. In diesem Schritt wird die Organisation mitsamt aller Systeme und Prozesse am Standort vorbereitet und ausgiebig getestet. Sind weitere lokale Anpassungen erforderlich, dann können diese schnell vorgenommen werden.
Parallel dazu werden benötigte Materialien und Werkzeuge beschafft; neue Mitarbeiter rekrutiert. Um eine optimale Steuerung und Bearbeitung des Zielmarktes sicherzustellen, müssen die neuen Mitarbeiter frühzeitig an Schulungen und Trainings teilnehmen.
"Besonderes Augenmerk sollten Unternehmen auf eine straffe Projektplanung legen, die den Aufbau vor Ort sicherstellt und sich um die Integration von und Kommunikation mit allen Stakeholder kümmert", empfiehlt PwC-Experte Martin Bork. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein rasches und reibungsloses Vorgehen vor Ort. Nur wenn sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer gut vorbereitet sind und sich für das Engagement im Ausland gerüstet fühlen, können sie langfristig einen Beitrag für die bevorstehende Aufgaben leisten. Nach erfolgreichem Testen und Trainieren kann das Netzwerk der Auslandsgesellschaft auf Grundlage dieser Erfahrungswerte weiter ausgebaut werden.