Die Ost-Erweiterung des Gebiets der EU, der verstärkte Trend des Outsourcings komplexer Logistikleistungen durch die verladende Wirtschaft sowie die wirtschaftliche Entwicklung Asiens bergen neben den sich bietenden Chancen auch zahlreiche Risiken für die Logistiker. Aus diesem Grund beauftragte ein international tätiger Logistikkonzern die Berater von PwC mit dem Review der Konzepte zur Restrukturierung der operativen Abläufe.
Die dynamische Anpassung eines Unternehmens an die Bedürfnisse des Marktes erfordert schnelle Reaktionen auf sich abzeichnende Trends. Andernfalls ist das erfolgreiche Bestehen in einem äußerst preissensitiven Transport- und Logistikmarkt kaum möglich. Insbesondere deutsche Transport- und Logistikunternehmen stehen vor nennenswerten Herausforderungen.
Ein ein international tätiger Logistikkonzern beauftragte die Berater von PwC mit dem Review der Konzepte zur Restrukturierung der operativen Abläufe. Das Unternehmen hatte in den vorangegangenen Jahren das internationale Wachstum mit Nachdruck vorangetrieben und dabei insbesondere das Ziel verfolgt, ein engmaschiges und flächendeckendes Güterverkehrsnetz aufzubauen. Die Geschwindigkeit, mit der das Unternehmen international gewachsen war, ging zu Lasten der Zeit, die zur sorgfältigen Ausrichtung der einzelnen Bereiche aufeinander zur Verfügung stand.
Die Aufgabe der Spezialisten von PwC umfasste den Review des Restrukturierungskonzepts, das für die internationale Geschäftstätigkeit sowohl eine Optimierung der operativen Abläufe als auch die Reduzierung der Verwaltungsprozesse vorsah. Zur Erreichung dieses Ziels wurde insbesondere die Struktur der integrierten Güterverkehrsnetze auf Optimierungspotenziale untersucht und die herausgestellten Ansatzpunkte mit den Beratern von PwC diskutiert und evaluiert.
Neben den vergleichsweise moderaten Optimierungsansätzen für das internationale Geschäft sah das Restrukturierungskonzept für die deutschen Geschäftsbereiche einschneidende Veränderungen vor. Das Unternehmen war vor einigen Jahren durch eine Akquisition in den deutschen Transportmarkt mit einem eigenen Landverkehrsnetz eingestiegen. Trotz weiterer Bemühungen zum Ausbau des Netzes war das Unternehmen nicht in der Lage, ein am Markt weitestgehend akzeptiertes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Die Markteinschätzungen des Unternehmens stellten sich letztlich als antizyklisch im Vergleich zum Rest des Marktsegments heraus.
Während das Unternehmen den Aufbau des eigenen Landverkehrsnetzes vorantrieb, verzichteten viele große Logistikdienstleister auf eigene Fuhrparks und beschränkten sich auf die Vermittlung der Leistungen bei gleichzeitiger Nutzung der an Bedeutung sprunghaft zunehmenden, mittelständisch geprägten Stückgutnetzwerke. Auch hinsichtlich der Konzepte zur Restrukturierung der deutschen Geschäftsbereiche wurden die Maßnahmen sowie die Angemessenheit der kaufmännischen Berücksichtigung, zum Beispiel durch entsprechende Rückstellungen, mit den Experten von PwC diskutiert und bewertet.
Letztlich konnte durch die Verzahnung der eigenen Landverkehre mit denen eines Stückgutnetzwerks nicht nur die Leistungsfähigkeit erhöht, sondern auch die Auslastung des eigenen globalen intermodalen Güterverkehrsnetzes gesteigert werden.
Nahezu jedes Unternehmen muss sich früher oder später mit drohenden oder akuten Krisen auseinandersetzen, berichtet Joachim Englert von PwC. Durch detaillierte Analysen und zielgerichtete Maßnahmen können die problematischen Strukturen vielfach erkannt und beseitigt werden, so dass das Unternehmen anschließend mit neuer Kraft im Markt bestehen bleibt.
Die Experten von PwC bieten neben einer Expertise im Bereich Transport und Logistik auch umfassende Erfahrungen in der die Konzeptionierung, Evaluierung und Umsetzung von Restrukturierungskonzepten und sind somit kompetenter Ansprechpartner bei der Bewältigung von Krisensituationen von Transport- und Logistikunternehmen.