Die Zusammensetzung von Dax, MDax, TecDax und SDax ändert sich regelmäßig. Unternehmen, die in einen der Indizes aufsteigen, sehen sich mit einer Vielzahl neuer Anforderungen konfrontiert. Die Auswahlindizes Dax, MDax, TecDax und SDax sind die Speerspitze des deutschen Kapitalmarkts. Auf die hier vertretenen 160 Unternehmen konzentriert sich ein Großteil der Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer.
Für viele Investoren ist die Aufnahme eines Unternehmens in einen der Indizes überhaupt erst Voraussetzung, sich mit diesem zu befassen. Daher ist es für die meisten in Deutschland gelisteten Unternehmen erklärtes Ziel, in einen der Auswahlindizes aufgenommen zu werden und dort dauerhaft zu verbleiben.
Was aber muss ein Unternehmen beachten, wenn es den ersehnten Sprung geschafft hat? Rein formal ändert sich durch den Aufstieg wenig. Denn die an die Börsenzulassung gekoppelten Publikations- und Verhaltenspflichten knüpfen an die Zulassung der Unternehmensaktie zum Handel im regulierten Markt und hier insbesondere im Prime Standard an. Mit der Indexaufnahme hingegen sind keine weiteren rechtlichen Pflichten verbunden.
Tatsächlich jedoch kommen auf ein Unternehmen durch den Indexaufstieg erhebliche neue Anforderungen zu. Dies rührt in erster Linie daher, dass
Ein Unternehmen, das auf die neue Situation nicht angemessen reagiert, riskiert, dass es sich ungeachtet eines Indexaufstiegs nicht an seiner neuen Vergleichsgruppe orientiert und hinter dieser zurückbleiben wird.
Zwar wird sich bei dem Unternehmen selbst nichts ändern, doch wird es gegenüber seinen neuen Wettbewerbern im Wettlauf um die Aufmerksamkeit des Kapitalmarkts schlechter abschneiden als vor dem Indexaufstieg. Dies einfach deshalb, weil die neue Vergleichsgruppe im Schnitt besser organisiert ist als die vorherige.

Abb.: Auswahlindizes 2005 bis 2008
Praktische neue Anforderungen ergeben sich für Indexaufsteiger beispielsweise hinsichtlich folgender Punkte:
Börsennotierte Unternehmen sehen sich nicht oft mit einem Indexaufstieg konfrontiert. Aufsteiger haben daher nur in seltenen Fällen all die neuen Anforderungen sicher im Griff, die dieser Vorgang mit sich bringt. Daher gilt es zunächst einmal zu erkennen, welche Veränderungen der Indexaufstieg im Einzelnen mit sich bringt. Anschließend ist zu ermitteln, in welchen Punkten die gegenwärtigen Strukturen des Unternehmens zur Abdeckung des in der Regel gestiegenen Bedarfs ausreichen und wo gegebenenfalls eine Optimierung des Vorhandenen erforderlich ist.
Im Vordergrund stehen hierbei die unternehmensindividuellen Ziele und Ansprüche. Doch auch hier gilt wie fast immer: Ein Blick auf die Good Practices der eigenen Vergleichsgruppe schadet selten und kann im Gegenzug immer einen Erkenntnisgewinn für das eigene Vorgehen bringen.
Die Experten von PwC verfügen über einen umfangreichen Erfahrungsschatz bei der Beratung börsennotierter Unternehmen innerhalb und außerhalb der Auswahlindizes. Das hat den entscheidenden Vorteil, "von beiden Seiten über den Zaun schauen zu können" und so Auskunft darüber zu geben, was ein Unternehmen im Index erwartet.
Ist der Optimierungsbedarf eines Unternehmens in seinem neuen Index geklärt, so können in einem zweiten Schritt die sich zeigenden Lücken geschlossen werden. Dank eines umfangreichen und differenzierten Dienstleistungsportfolios ist PwC in der Lage, einen Großteil des hier in Betracht kommenden Angebots abzudecken.