IPO-Kandidaten hoffen auf das Licht am Ende des Tunnels

Zahl und Erlöse von Initial Public Offerings (IPOs) an Europas Börsen sind im dritten Quartal 2011 gesunken. "Die unsichere wirtschaftliche Lage und die große Volatilität haben Unternehmen abgeschreckt", erklärt Christoph Gruss, Partner im PwC-Bereich Capital Markets & Accounting Advisory Services. Insgesamt zählt PwC im IPO Watch Europe Q3 2011 europaweit 121 IPOs, 14 weniger als im Quartal zuvor. Allerdings haben zwischen Juli und September 2011 in London 74 Unternehmen offiziell IPO-Vorbereitungen gestartet – sieben mehr als im Quartal zuvor.

"Von der Entwicklung der Märkte in den ersten Wochen des Schlussquartals hängt es ab, mit welcher Stimmung IPO-Kandidaten das wechselhafte Jahr 2011 beenden und ins Jahr 2012 starten können", erklärt PwC-IPO-Fachmann Gruss: Entweder beruhigten sich die Märkte und es wagen noch einige der aussichtsreichen Kandidaten den Schritt auf das Börsenparkett. Oder das IPO-Geschehen zieht erst im Jahr 2012 wieder an.

Unternehmen sehen IPOs grundsätzlich weiter positiv

Die IPO-Pipeline sieht PwC-Fachmann Gruss weiterhin gut gefüllt. Zwar haben im dritten Quartal 2011 einige Börsenaspiranten ihre IPO-Pläne zurückgestellt. Doch grundsätzlich stehen Unternehmen einem Börsengang weiter positiv gegenüber: "Viele warten jetzt ab, bis sich die Lage wieder beruhigt, die Erlösaussichten wieder stabiler zu kalkulieren sind", sagt Gruss.

Bibliographische Angaben

IPO Watch Europe Survey
Q3 2011

Herausgeber

PwC

Bibliographie/Quelle

PDF-Dokument
Oktober 2011
15 S.
DIN A4
zahlr. Abb.
zahlr. Tab.

Preis

kostenlos