PwC-Studie: Cloud Computing im Mittelstand

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Cloud Computing bietet insbesondere mittelständischen Unternehmen große Chancen. Doch bisher nutzen nur wenige Mittelständler und Familienunternehmen die "virtuelle Wolke". Woran das liegt und welche Perspektiven die Technologie bietet, untersucht die PwC-Studie "Cloud Computing im Mittelstand - Erfahrungen, Nutzen und Herausforderungen".

Was vor wenigen Jahren undenkbar erschien, ist nun Realität: Unternehmen beziehen ihre IT-Ressourcen nach Bedarf aus dem Internet. Die Vorteile: "Die Kosten hängen vom Verbrauch ab, und auch die Investitionen für Hard- und Software sinken", erklärt Markus Vehlow, der bei PwC das Thema Cloud Computing verantwortet. Weiterer Vorteil: Die Anbieter stellen in der Regel die aktuelle Software zur Verfügung, die Nutzer bleiben so stets auf dem neuesten Stand.

Allerdings halten sich die meisten Mittelständler derzeit mit der Nutzung von Cloud Computing zurück. Doch woher rührt die Skepsis? Die Kurzstudie "Cloud Computing im Mittelstand" gibt eine Antwort. PwC befragte 351 Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen zu ihren Erwartungen und Erfahrungen in puncto Cloud Computing. Resultat: Derzeit nutzen nur zwölf Prozent der Befragten Cloud Computing. Diejenigen Unternehmen, die Cloud Computing bereits einsetzen, sind zufrieden mit den IT-Diensten aus der Wolke und sehen ihre Erwartungen erfüllt.

"Das Zauberwort heißt Vertrauen. Ich gehe davon aus, dass viele potenzielle Nutzer ihre mögliche Skepsis gegenüber Cloud Computing ablegen, wenn sie sehen, wie andere Unternehmen davon profitieren", erklärt Vehlow.

Wo liegen Knackpunkte und Erfolgsfaktoren beim Einsatz von Cloud Computing? Auch auf diese Frage liefert die Studie eine Antwort. "Wir möchten Familienunternehmen und Mittelständlern Lösungsansätze liefern, wie sie Cloud Computing gewinnbringend nutzen können", so Studienautorin Cordula Golkowsky.