Die Finanzkrise in den sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) führt bei fast jedem dritten deutschen Unternehmen zu Umsatzeinbußen und anderen wirtschaftlichen Belastungen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die TNS im Auftrag von PwC im März/April 2010 unter 500 repräsentativ ausgewählten deutschen Unternehmen durchgeführt hat.
Deutlich brisanter ist die Situation bei den Unternehmen, die in einem dieser fünf europäischen Länder mit Joint Ventures, Tochterunternehmen, Niederlassungen oder anderen Investitionsformen engagiert sind:
Die Fähigkeit, aus eigener Kraft wieder aus der Krise zu kommen, besitzt nach Auffassung der deutschen Entscheider vor allem Spanien. Auch für Italien und Irland geben die Befragten eine gute Zukunftsprognose. An Portugal und Griechenland hingegen glaubt kaum einer der Entscheider.
Euro-Krise: Auswirkungen auf deutsche Unternehmen
Umfrage unter 500 deutschen Unternehmen
Prof. Dr. Norbert Winkeljohann
PwC, Frankfurt am Main
April 2010
30 S.