Nachhaltigkeitsberichterstattung: Readiness Check hilft bei der Umsetzung des neuen Leitfadens

29 Oktober, 2013

Im Mai 2013 hat die Global Reporting Initiative (GRI) die vierte Version ihres Leitfadens zur Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlicht. Wichtigste Neuerung des Leitfadens, der sich als Standard für die nicht-finanzielle Berichterstattung etabliert hat: Unternehmen sollen verstärkt die wesentlichen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit darstellen. Welche weiteren Änderungen bringt der sogenannte GRI G4? Und wie können Unternehmen sicherstellen, dass sie die Vorgaben erfüllen? Das PwC-Expertenteam für Nachhaltigkeit bietet einen Readiness Check an, der Unternehmen bei der Positionsbestimmung hilft.

Bei der Berichterstattung über Nachhaltigkeit standen bislang vor allem Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der quantitativen Angaben im Fokus. Mit der im Mai 2013 vorgestellten Version des Leitfadens zur Nachhaltigkeitsberichterstattung ändern sich die Inhalte und Schwerpunkte der Berichterstattung.

Die Neuerungen im Überblick:

  • Das Prinzip der Wesentlichkeit wird zum wichtigsten Kriterium für den Berichtsinhalt und die Berichtsgrenzen.
  • Unternehmen sollten künftig erläutern, wie sie aktuelle und für sie relevante ökologische, ökonomische sowie soziale Herausforderungen analysieren und managen.
  • Das Thema Lieferkette wird elementarer Bestandteil der Berichterstattung.
  • Die überarbeiteten Leitlinien machen außerdem neue Vorgaben für den Bericht zu Governance, Anti-Korruption und Treibhausgas-Emissionen.
  • Die neue Version des Leitfadens schreibt vor, wie Unternehmen künftig darüber Auskunft geben, ob sie sich bei ihrem Nachhaltigkeitsbericht an den GRI-Vorgaben orientiert haben.

Umsetzung von GRI G4 wirft viele Fragen auf

„Die Umsetzung von GRI G4 wirft in der Praxis viele Fragen auf“, berichtet PwC-Experte Hendrik Fink. „Unternehmen müssen sich unter anderem folgende Fragen stellen: Was ändert sich konkret durch das neue Grundprinzip der Wesentlichkeit? Wie müssen die Managementansätze nach GRI G4 beschrieben werden? Erfüllen die bislang verwendeten Kennzahlen die neuen Anforderungen?“

Um Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, hat das PwC-Team einen Readiness Check entwickelt. Das Tool betrachtet die drei Fokusfelder Wesentlichkeitsanalyse, Managementansätze und Kennzahlen. „Mit dem Readiness Check bieten wir Unternehmen eine Positionsbestimmung an: Sie erhalten eine Übersicht zu den neuen Anforderungen und können Lücken in ihrer bestehenden Nachhaltigkeitsberichterstattung erkennen. Wir geben qualifizierte Empfehlungen, wie Unternehmen ihre Wesentlichkeitsanalyse, die Managementansätze und die einschlägigen Kennzahlen für eine gute Berichterstattung nach GRI G4 weiterentwickeln können“, so Fink.

Die Vorteile des Readiness Check auf einen Blick:

  • Unternehmen erhalten eine Einschätzung, inwieweit ihre Wesentlichkeitsanalyse den Anforderungen nach GRI G4 entspricht.
  • Sie erhalten Klarheit über die Auswahl der wesentlichen Themen und Berichtsinhalte sowie über die Darstellung der Managementansätze auf Basis von GRI G4.
  • Sie bekommen eine Übersicht, wie sich die Qualität ihrer Kennzahlen einordnen lässt und ob sie die Anforderungen gemäß GRI G4 erfüllen.
  • Unternehmen erhalten eine Gesamteinschätzung darüber, ob die aktuelle Berichtsfähigkeit den Anforderungen nach GRI G4 entspricht oder wo es noch Lücken gibt.
  • So erlangen sie frühzeitig Sicherheit für die spätere Berichterstellung und Prüfung.
  • Der Readiness Check für alle drei Fokusfelder liefert durch ganzheitliche Betrachtung umfassende Transparenz.

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