Corporate Citizenship planen und steuern mit der iooi-Methode

Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren, einen Leitfaden für die Dokumentation ihrer Aktivitäten an die Hand zu geben - das war das erklärte Ziel einer Arbeitsgruppe von Experten namhafter deutscher Unternehmen unter Leitung der Bertelsmann-Stiftung. Entstanden ist der iooi-Leitfaden, der Input, Output, Outcome und Impact von Corporate Citizenship mess- und darstellbar machen will. Im Video erklären Birgit Riess, Projektleiterin "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" bei der Bertelsmann Stiftung und Hendrik Fink, Leiter des PwC-Bereichs Sustainability, die Methode.

"Unternehmen brauchen professionelle Management-Methoden, um ihr gesellschaftliches Engagement im Einklang mit den Unternehmenszielen steuern zu können", ist PwC-Fachmann Hendrik Fink überzeugt: "Der iooi-Leitfaden hilft ihnen, Wirkung und Effektivität ihres Engagements zu planen und darzustellen."

"Die Begriffsdefinitionen des iooi-Leitfadens bieten die Grundlage dafür, Corporate Citizenship, das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, zu vergleichen", nennt Birgit Riess, Projektleiterin der Bertelsmann-Stiftung als weiteren Nutzen des Leitfadens. Dafür betrachtet der Leitfaden vier Kategorien gesellschaftlichen Engagements:

  • Input
    für das Engagement eingesetzte professionelle, materielle und finanzielle Ressourcen
  • Output
    die direkte Leistung, die mit dem Input erzielt wurde
  • Outcome
    die Ergebnisse und Wirkungen des Engagements für das Unternehmen, das gemeinnützige Anliegen und die betroffenen Zielgruppen
  • Impact
    die mittel- bis langfristige Veränderung in der Folge des Engagements in der Gesellschaft, die möglicherweise über den Rahmen des Engagements hinaus erreicht wird