PwC-Studie: Deutschland 2030 – Die Arbeitsplätze der Zukunft

Die Erwerbstätigkeit wird sich auch in Zukunft in Deutschland regional sehr unterschiedlich entwickeln. Vor allem in den Metropolregionen im Westen, im Großraum Berlin und im westlichen Niedersachsen werden bis 2030 neue Arbeitsplätze entstehen. In den strukturschwachen ländlichen Regionen und in großen Teilen der neuen Bundesländer aber stehen schmerzhafte Anpassungen bevor. Der demografische Wandel wird in den nächsten 16 Jahren dazu führen, dass die Anzahl der Deutschen im erwerbsfähigen Alter drastisch schrumpft. Um die hervorragenden Wachstumsperspektiven Deutschlands trotzdem zu realisieren, müssen die wirtschaftlich dynamischen Regionen ihr Wachstum noch aktiver managen als bisher. Neben steigenden Mieten und dem Ausbau der Infrastruktur liegt die Herausforderung für sie vor allem in der Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte. Regionen, denen diese Studie den Verlust von Arbeitsplätzen voraussagt, sollten sich bereits heute darauf einstellen, intelligent zu schrumpfen. Die Alterung der Gesellschaft kann nicht verhindert oder gar umgekehrt werden. Wer sich aber alleine darauf konzentriert, den Status quo zu erhalten, dem werden die Mittel für entscheidende Investitionen in die Zukunft fehlen.