Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten

Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten

Die großen Wirtschaftszentren Deutschlands stehen in einem Wettbewerb zueinander, der sich noch weiter verschärft. In diesem Wettbewerb landet Hamburg – obwohl das Tor zur Welt und ein wichtiger Stützpunkt für den Außenhandel – nicht auf den ersten Plätzen. Der Großraum entwickelt sich deutlich weniger dynamisch als zum Beispiel die Wirtschaftsregionen im Süden wie München und Stuttgart oder der Rhein-Main-Raum. Doch wie kann Hamburg noch attraktiver werden? Was hat die Metropolregion anderen voraus, wo hat sie Nachholbedarf? Das untersucht PwC zusammen mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) in der Studie "Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten".

Hamburg gehört bislang noch nicht zu den Boomregionen Deutschlands. Der Metropolregion ist es nicht gelungen, den Anschluss an die rasante Entwicklung zu halten, die Wirtschaftszentren wie München, Stuttgart, die Rhein-Ruhr- oder die Rhein-Main-Region geschafft haben. Was die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit betrifft, landet Hamburg nur im hinteren Mittelfeld, vor Berlin-Brandenburg. "Die zukünftige Entwicklung Hamburgs hängt davon ab, ob in den Bereichen Demographie, Arbeitskräfte, Standortattraktivität und Bildung die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden", sagt Andreas Borcherding, Partner bei PwC.

Hochqualifizierte in die Region locken

Dabei ist es entscheidend, mehr hochqualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen. "Gelingt das der Metropolregion Hamburg, können bis zu 28 Prozent mehr Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 in der Region entstehen", so Borcherding. Die Zahl der hochqualifizierten Arbeitskräfte hat enormen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Bislang hat die Metropolregion Hamburg zu viele Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor, hier sollten, so die Autoren der Studie, mehr Arbeitsplätze für hochqualifizierte Akademiker entstehen.

Wandel zur Wissensgesellschaft

Ebenso ist es wichtig, dass dem Wirtschaftsraum der Strukturwandel von der industriellen Produktion zur Dienstleistungswirtschaft gelingt. "Hamburg sollte den Anteil von wissensintensiven Dienstleistungen an der Wirtschaftsleistung deutlich steigern, vor allem im Bereich forschungsnahe Dienstleistungen", sagt Andreas Borcherding. Das kann bedeuten, mehr in die Hochschullandschaft zu investieren, die bislang noch Schwächen aufweist. Das kann aber auch bedeuten, Forschungskooperationen von Unternehmen und Universitäten weiter auszubauen. Die Experten von PwC und HWWI empfehlen, dass Hamburg zu einem Zentrum von Forschung und Entwicklung werden müsse.

Weitere wichtige Handlungsfelder:

  • Sicherung von Fachkräften,
  • Nutzung der Vorteile funktionaler Arbeitsteilung,
  • Ausbau der Informationsbasis.

Die Studie zeigt die ökonomische Entwicklung Hamburgs, den Vergleich mit anderen Regionen und Szenarien zur Entwicklung der Erwerbstätigenzahlen bis 2020 auf. Sie können das PDF kostenfrei bestellen.

Bibliographische Daten

Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten
Entwicklungsperspektiven der Metropolregion Hamburg im Vergleich

Herausgeber

PwC, Frankfurt am Main
HWWI, Hamburg

Bibliographie/Quelle

Februar 2012
PDF
DIN A4
88 S.
zahlr. Grafiken

Preis

kostenfrei

 

Hier gelangen Sie zum Bestellvorgang

Ihr Bestellformular

Ausgabe

Version


Persönliche Angaben (Pflichtfelder sind mit einem * gekennzeichnet.)

Abweichende Lieferadresse einblenden

Wünschen Sie weitere Informationen?


Ihre Verbindung zu PwC

Bibliographische Daten

Hamburg 2020 – Chancen nutzen, Zukunft gestalten
Entwicklungsperspektiven der Metropolregion Hamburg im Vergleich

Herausgeber

PwC, Frankfurt am Main
HWWI, Hamburg

Bibliographie/Quelle

Februar 2012
PDF
DIN A4
88 S.
zahlr. Grafiken

Preis

kostenfrei