Die von der Föderalismuskommission beschlossene Schuldenbremse soll die Staatsverschuldung Deutschlands begrenzen. Welche Chancen die Länder haben, einen strukturell ausgeglichenen Haushalt zu erreichen und wo es konkrete Ansatzpunkte dafür gibt, zeigt nun sehr detailliert eine neue PwC-Studie auf.
Die Untersuchung („Auf dem Weg zu einer Konsolidierung der Haushalte – die Finanzsituation der Bundesländer“) stellt erstmals das unter den Bedingungen der Schuldenbremse verfügbare Gesamtbudget von Ländern und Kommunen den Gesamtausgaben in den wesentlichen Aufgabenbereichen der öffentlichen Hand gegenüber und prognostiziert Entwicklungen bis 2020. Sie ermöglicht derart eine relative Betrachtung. Kernaussagen haben Bestand, auch wenn sich Steuereinnahmen oder Zinsen anders entwickeln als angenommen. Indem sie einen Gesamtüberblick über die notwendigen Konsolidierungsanforderungen in den Ländern und den jeweiligen Mitteleinsatz in den einzelnen Aufgabenbereichen ermöglicht, schafft die Untersuchung eine wichtige Grundlage für die Diskussion um den jeweils richtigen Konsolidierungskurs.
„Die Konsolidierung der Länderhaushalte ist unumgänglich – nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus wirtschafts- und finanzpolitischen Gründen. Unsere Studie soll Ländern und Kommunen dabei helfen, die richtigen Stellschrauben zum Erhalt ihrer Handlungsfähigkeit zu finden“, kommentiert PwC-Vorstandssprecher Norbert Winkeljohann.
Weitere zentrale Erkenntnisse:
„Auf dem Weg zu einer Konsolidierung der Haushalte – die Finanzsituation der Bundesländer“
Peter Detemple, Yves Michels, Thorsten Schramm
PricewaterhouseCoopers
September 2012
218 S.
kostenlos