Die weltweite Rezession hat dazu geführt, dass viele Unternehmen die Ausgaben für Personal deutlich kürzen und die Zahl ihrer Angestellten reduzieren - um in der Krise bestehen zu können. Die Wirtschaftskrise hat das Geschäftsleben grundlegend verändert. Doch wie wirkt sie sich auf das Personalmanagement und die Zukunft der Arbeit aus? Das untersucht PwC im zweiten Teil der internationalen Studie "Managing tomorrow's people" mit dem Schwerpunkt "How the downturn will change the future of work".
Die Finanzkrise hatte große Auswirkungen auf das gesamte Geschäftsleben. Der Glaube, dass die Finanzmärkte sich von selbst regulieren werden, ist erschüttert, ebenso das Vertrauen in die Fundamente der Wirtschaft. Eine neue Generation von Mitarbeitern wird das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmer neu regeln. Unternehmen sind gerade in Zeiten der Krise dazu gezwungen, intensiv über ihr Personalmanagement nachzudenken und Weichen für die Zukunft zu stellen. Verpassen sie diesen Zeitpunkt, werden ihnen später, in Zeiten des Aufschwungs, die Toptalente fehlen. Die HR-Experten von PwC sagen voraus: Talentierte Mitarbeiter werden in Zukunft ein rares Gut sein. Nur Unternehmen, die jetzt in ihr Personalmanagement investieren, können auf Dauer erfolgreich sein.
Die PwC-Studie "Managing tomorrow's people. How the downturn will change the future of work" zeigt in Fortsetzung der PwC-Studie "Managing tomorrow's people - The future of work to 2020" auf, wie die Arbeitswelt im Jahr 2020 unter Berücksichtigung der Einflussfaktoren der Wirtschaftskrise aussehen wird. Die drei unterschiedlichen Arbeitswelten werden dann nach Einschätzung der HR-Experten nebeneinander bestehen, jede stellt besondere Anforderungen an das Personalmanagement eines Konzerns. Firmen lassen sich - je nach ihrer Ausrichtung - einer der Welten zuordnen.
Die Studie zeigt, dass künftige Generationen andere Erwartungen an Arbeit und Karriere haben als die Mitarbeiter, die heute schon länger im Unternehmen sind. Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Produktion und Technologien werden einen größeren Stellenwert bekommen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Belegschaft werden wichtiger werden. Unternehmen, die während der Wirtschaftskrise nicht in Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeiter investieren, werden im Falle eines Aufschwungs einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil haben. In Zukunft wird es mindestens so entscheidend sein wie heute, Zugang zu guten Mitarbeitern und Schlüsselqualifikationen zu haben.
Die Analyse weist aber auch nach, dass Personalmanagement nicht länger eine "weiche" Disziplin sein kann. Sie muss sich künftig stärker an Kennzahlen und Zielvorgaben ausrichten. Der harte Wettbewerb auf dem globalen Markt der Zukunft schafft höheren Leistungsdruck und verlangt mehr Präzision.
Weitere wichtige Ergebnisse und Szenarien für die Zukunft stehen in der Studie, die sich hier kostenlos als PDF-Version bestellen lässt.
Managing tomorrow's people
How the downturn will change the future of work
PwC International
August 2009
40 S.
kostenlos