Beratung bei der Einführung neuer Standards

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IFRS-Bilanzierung ist laufenden Änderungen unterworfen. Diese Änderungen resultieren aus den so genannten "Improvement-Projekten", aus offiziellen Interpretationen und der angepassten, branchenabhängigen Anwendungspraxis. Andererseits werden einzelne IFRS regelmäßig grundlegend überarbeitet. Jede dieser Veränderungen stellt neue komplexe Anforderungen an den Konzern und häufig auch an jede einzelne Konzerngesellschaft.

Sich auf diesen Änderungsrhythmus einzustellen, erfordert eine entsprechende Organisation, die viele Bereiche des Unternehmens einbezieht: Externes Rechnungswesen, interne (Management-) Berichterstattung, Risiko-Management, Planung und Controlling sind genauso betroffen wie die Steuerabteilung, Treasury, IT und eventuell die Personalabteilung.

Die laufenden Änderungen der Bilanzierungsstandards erfordern ein systematisches Vorgehen. Sie stellen das Unternehmen auch vor erhebliche fachliche Anforderungen. Denn bei vielen Änderungen handelt es sich um komplexe Spezialthemen, die nicht zur Tagesroutine gehören. Die Basis ist ein umfassendes Verständnis über die geplanten oder beschlossenen Änderungen.

Fundierte Analyse ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Implementierung

Es muss analysiert werden, inwiefern das Unternehmen oder der Konzern betroffen sind. Erst dann können konkrete Auswirkungen auf die Unternehmensbereiche abgeschätzt und die Implementierungsmaßnahmen geplant werden. Parallel müssen Richtlinien und Guidelines angepasst und Mitarbeiterschulungen konzipiert und ausgerollt werden.

Die neuen Standards IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 beispielsweise sind ab 2013 retrospektiv anzuwenden. Unternehmen müssen sich daher zügig auf die Umstellung von Quotenkonsolidierung auf At-Equity-Bilanzierung von Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) einstellen. Die neuen Standards haben Auswirkungen auf das Bilanzbild und Key Performance Indicators (KPI), die bedacht werden müssen. Zusätzliche Anforderungen ergeben sich bei den Anhangangaben. Sie müssen schnell und effizient generiert werden, etwa für nicht konsolidierte strukturierte Unternehmen.

PwC hat für die Umstellung auf IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 eine dreistufige Methode zur systematischen Analyse der Auswirkungen entwickelt. Ausgehend von einem Scoping werden im zweiten Schritt die Auswirkungen erhoben, um Konsequenzen für den dritten Schritt, die Implementierung, zu ziehen.

Auch der geplante, neue Leasingstandard wirft bereits seine Schatten voraus. Er bringt für den Leasingnehmer quasi die "On-Balance"-Erfassung sämtlicher Mietverhältnisse. Auf der Leasinggeberseite stehen ebenfalls größere Änderungen an. Somit sind bei fast allen Konzernen nahezu sämtliche Konzerngesellschaften betroffen, weswegen für den gesamten Konzern Prozesse und möglicherweise auch IT-Systeme eingerichtet werden müssen, um die meist nur dezentral vorhandenen Verträge zu verwalten, die notwendigen Berechnungen durchzuführen und das Reporting zu bewerkstelligen.

PwC steht als kompetenter Ansprechpartner bei der umfassenden Beratung zum Lease Accounting, auch rund um die Implementierung webbasierter Anwendungen zum konzernweiten Management der Leasingverträge, zur Seite. Basierend auf der Erfahrung aus Projekten mit Konzernen in der gleichen Situation, analysieren wir die bestehenden Systeme und Prozesse (Ist-Aufnahme), unterstützen bei der Definition der zukünftigen Abläufe (Soll-Prozesse) und helfen bei der Identifikation und Bereinigung von Datenlücken.

Ähnlich gravierende Auswirkungen kann der Entwurf zur Umsatzrealsierung haben. Auch hier gilt es voraus zu denken.

PwC unterstützt bei der Analyse und Implementierung neuer Standards

PwC unterstützt Unternehmen dabei, die Auswirkungen neuer Bilanzierungsstandards und -regelungen zu analysieren und die relevanten Änderungen zuverlässig und pragmatisch zu implementieren. Ziel ist es, die neuen Standards und Regelungen so in die Unternehmenspraxis einzubetten, dass die Mitarbeiter eigenständig und sicher mit den neuen Regeln umgehen können. Dabei verwenden die PwC-Experten vielfältige Tools und ein praxiserprobtes Projektmanagement. Sie beziehen gezielt Spezialisten für komplexe Themen wie latente Steuern, Pensionsverpflichtungen, Finanzinstrumente, Leasing, Unternehmenszusammenschlüsse und Konsolidierung in effektiver Weise mit ein. Unternehmen profitieren dabei von der langjährigen PwC-Erfahrung und erhalten die Chance, noch effektiver mit den Themen umzugehen.