PwC-Studie: Risikomanagement ist Chefsache

Von der Krise zu einer neuen Risikokultur

Das Management von Risiken ist in Deutschlands Unternehmen Sache der obersten Entscheider-Ebene. Neun von zehn Unternehmen gaben bei einer Umfrage von PwC an, das Risikomanagement sei - auch - im C-Level aufgehängt. PwC hatte über 500 Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt. Zwar waren die befragten Top-Entscheider zufrieden mit den Risikomanagement-Systemen. Ihre weiteren Antworten lassen aber erkennen, dass sie deutliches Verbesserungspotenzial in verschiedenen Bereichen ihres Risikomangements sehen.

Die PwC-Umfrage zeigt: Anpassungen an ihren Systemen zum Risikomanagement haben nach Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise sechs von zehn befragten Unternehmen vorgenommen. Vor allem umsatzstärkere und international aufgestellte Firmen sehen Anpassungsbedarf: Risiken sollen integrierter betrachtet werden als bisher. Zur Bewertung von Risiken wollen Unternehmen verstärkt qualitative Methoden heranziehen.

Als wichtigste Risiken nennen die befragten Top-Entscheider:

  • IT- und Datensicherheitsrisiken
  • Finanzrisiken
  • Marktrisiken
  • operationelle Risiken wie menschliches Versagen oder das Versagen von Systemen im Unternehmen
  • Reputations- und Imagerisiken

Bibliographische Daten

Von der Krise zu einer neuen Risikokultur?
Eine Untersuchung zu den Konsequenzen, die deutsche Unternehmen aus der Wirtschaftskrise ziehen

Autoren

Uwe Herre
Jörg Tüllner

Herausgeber

PwC, Frankfurt am Main

Bibliographie/Quelle

Oktober 2011
2. unveränderte Auflage
24 S.
DIN A4
zahlr. Abb.

Preis

kostenlos

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