Verluste im Steuerrecht

Cover: Verluste im Steuerrecht

Die vielfältigen und widersprüchlichen Bestimmungen zur Beschränkung der steuerlichen Verlustnutzung erweisen sich gerade in der Wirtschaftskrise als wirtschaftlich und rechtlich unzulänglich. Das vorliegende Werk enthält eine kritische Bestandsaufnahme der Vorschriften und – auch vor dem Hintergrund von im Ausland gefundenen Lösungen – Anregungen für Reformen.

Die Berücksichtigung steuerlicher Verluste ist nicht nur ein berechtigter Wunsch der Praxis, sondern auch betriebswirtschaftlich und verfassungsrechtlich geboten. Gerade in und nach Krisenzeiten sind Unternehmen und andere Steuerpflichtige auf faire Regeln zur Verlustnutzung angewiesen. Die vielfältigen, sich zum Teil überschneidenden und widersprüchlichen Bestimmungen des deutschen Steuerrechts, mit denen die Verlustnutzung eingeschränkt oder ausgeschlossen wird, erweisen sich als unzulänglich.

Großer Reformbedarf bei den Regelungen zur Verlustnutzung

In dem vorliegenden Werk werden die verstreuten Regelungen erstmals in einer Gesamtschau kommentiert und kritisch gewürdigt. Die festgestellten Defizite maßgeblicher Vorschriften bei der praktischen Anwendung wie in der theoretischen Grundlegung indizieren erheblichen Reformbedarf wie auch ein Vergleich wichtiger Parameter der Verlustnutzung in 38 Staaten. 

Vor diesem Hintergrund und unter Beachtung fiskalischer Zwänge werden Anregungen für eine Reform der steuerlichen Verlustnutzung gegeben, die praktischen Erfordernissen ebenso wie betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen Rechnung zu tragen versucht. Die Autoren sind Partner und Mitarbeiter von PwC.

Bibliographische Daten

Verluste im Steuerrecht

Autoren

Prof. Dr. Jürgen Lüdicke
Andreas Kempf
Thomas Brink
et al.

Herausgeber

PwC, Frankfurt am Main

Bibliographie/Quelle

Januar 2010
353 S.
DIN A5
ISBN: 978-3-8329-4942-6

Verlag

Nomos

Preis

76 Euro