Das Umfeld der meisten Wirtschaftsbeteiligten entwickelt sich immer vielfältiger und wandelt sich dabei ständig. Vor diesem Hintergrund entstand vor geraumer Zeit das Bedürfnis nach effizienteren, besser gewichteten Kontrollen und einer effizienteren Überwachung des weltweiten Warenverkehrs. Ein Ergebnis der Anstrengungen auf diesem Gebiet ist der Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte.
Nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 riefen die USA das Customs-Trade Partnership Against Terrorism (C-TPAT) ins Leben. Seine beiden wichtigsten Ziele:
Ausgangspunkt des C-TPAT ist die Selbstunterwerfung der Wirtschaftsbeteiligten unter ein Zertifizierungssystem, mit dessen Hilfe potenzielle Gefahren für die Sicherheit der Lieferketten innerhalb des Geschäftsbetriebs des Wirtschaftsbeteiligten identifiziert werden.
Als eine Art Äquivalent schuf die Europäische Gemeinschaft (EG) hierzu den Status "Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter", der auf den Vorgaben der Weltzollorganisation (World Customs Organization, WCO) zum sogenannten Framework of Standards to Secure and Facilitate Global Trade (SAFE) für die Einführung und Verbesserung von Sicherheitssystemen beruht und besser bekannt ist als Authorised Economic Operator (AEO).
Zwischenzeitlich bemühen sich die USA und die EG, eine gegenseitige Anerkennung des Status zu erreichen, von dem sowohl die Zollbehörden als auch die Wirtschaftsbeteiligten profitieren. Die Verhandlungen darüber sind bereits weit vorangeschritten und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Ein ähnliches Konzept wird auch mit China oder der Schweiz angestrebt.
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