In der Vergangenheit sind die Aktienkurse zahlreicher Telekommunikationsunternehmen signifikant gesunken. Verantwortlich waren unter anderem Abschreibungen auf Lizenzen, Goodwill oder andere Vermögenswerte, die durch Fusionen und Übernahmen entstanden. In Abhängigkeit der lokalen Steuergesetzgebung können Netzbetreiber diese Verluste zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen benutzen. Das White Paper "Valuing deferred tax assets - a guide to the exercise of judgement" bietet einen Leitfaden zur Unterstützung in Ermessensfragen bei latenten Steuern.
Unternehmen sind dazu verpflichtet, die Summe der kumulierten Verluste, die teils erhebliche Beträge umfassen, zu beziffern. Noch höher sind oftmals die latenten Steuern, also jene verborgene Steuerlasten oder -vorteile, die sich durch unterschiedliche Ansätze und Bewertungen von Vermögensgegenständen und Schulden in der Steuer- und der Konzernbilanz ergeben und zu Unterschieden zwischen steuerlichen Gewinnen und Konzernergebnissen führen.
Besonders wichtig ist es daher zu bestimmen, ob diese Beträge in der Bilanz angesetzt werden können, und wenn ja, wann und zu welchem Wert.
Doch die Bewertung ist oftmals mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Die Einschätzung, ob ausreichend besteuerbares Einkommen gegen Verluste verrechnet werden kann, stellt Unternehmen regelmäßig vor große Herausforderungen.
Das White Paper mit dem Titel "Valuing deferred tax assets - a guide to the exercise of judgement" (Bewertung von aktiven latenten Steuern - ein Leitfaden für den Ermessensspielraum) fasst die Probleme, vor denen Telekommunikationsunternehmen typischerweise bei der Bewertung aktiver latenter Steuern stehen, zusammen und gibt Hilfestellung für die oftmals schweren Ermessensentscheidungen.
Making sense of a complex world
Valuing deferred tax assets - a guide to the exercise of judgement
PwC, London, UK
April 2010
20 S.
DIN A4, Softcover
zahlr. Tab.
zahlr. Bsp.