Entertainment & Media: Digital überholt Analog

Entertainment & Media: Digital überholt Analog

Das Wachstum der Medienbranche kommt aus dem Internet und den digitalen Medien. Allerdings können auch traditionelle Geschäftsmodelle aus dem Wandel in der Unterhaltungs- und Medienindustrie einen Nutzen ziehen, wie der neue „German Entertainment and Media Outlook: 2012–2016“ von PwC aufzeigt.

Die deutsche Unterhaltungs- und Medienbranche hat von der Stabilität der deutschen Wirtschaft profitiert und konnte im Jahr 2011 an das Wachstum des Vorjahres anknüpfen. Insgesamt stiegen die Branchenerlöse um rund 2,6 Prozent. Die positive Entwicklung spiegelte sich sowohl bei der Vermarktung von Werbeplätzen als auch beim Vertrieb von Medienprodukten wider.

Besonders interessant: Die Erlöse aus Internetzugängen und Onlinewerbung haben erstmalig das Fernsehen als das Branchensegment mit dem größten Umsatz überholt. Zusammen kamen beide Segmente auf einen Branchenanteil von 23,0 Prozent (TV 20,8 Prozent).

Für die kommenden fünf Jahre erwarten die PwC-Experten ebenso ein robustes Wachstum des deutschen Medienmarktes, angetrieben vor allem durch die steigenden Erlöse bei den digitalen Medien. 2016 soll das Marktvolumen die Marke von 70 Milliarden Euro übersteigen.

Weitere zentrale Erkenntnisse der Studie:

  • Print schrumpft weiter: Das Pressesegment mit den Zeitungs- und Zeitschriftenmärkten sah sich 2011 erneut mit rückläufigen Umsatzerlösen konfrontiert. Das Marktvolumen sank bei Zeitungen auf 8,6 Milliarden Euro, im Zeitschriftenmarkt war ein Rückgang auf 5,8 Milliarden Euro zu verzeichnen. Der anhaltende Übergang zu niedrigpreisigen digitalen Verlagsprodukten und die allgemeine Verschiebung von Werbeinvestitionen ins Onlineumfeld werden dazu beitragen, dass die Zeitungs- und Zeitschriftenmärkte bis 2016 um durchschnittlich 0,5 beziehungsweise 0,3 Prozent pro Jahr schrumpfen werden.
  • Mobiles Internet wird zum Standard: Die Zahl der Nutzer von mobilem Internet stieg 2011 gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf 29 Millionen. Im Jahr 2016 werden nach PwC-Prognosen mehr als 60 Millionen Menschen in Deutschland mobil mit dem Internet verbunden sein. Einen entscheidenden Beitrag zu dieser Entwicklung leistet die schnelle Verbreitung von Smartphones und Tablets auf dem deutschen Markt.
  • Musikmarkt zeigt Erholung: Mittlerweile profitiert auch die Musikindustrie von der Digitalisierung. So verbuchte der Musikmarkt 2011 nur noch ein leichtes Minus von 0,4 Prozent und wird 2012 zum ersten Mal seit Jahren wieder in die Wachstumszone zurückkehren.
  • Vier Gewinner-Segmente: Im Jahr 2011 sind vier Segmente überproportional gewachsen: an der Spitze liegen Onlinewerbung und Internetzugang mit 12,3 beziehungsweise 11,2 Prozent, gefolgt von Außenwerbung mit 5,8 Prozent und Videospielen mit 3,7 Prozent.

Bibliographische Daten

German Entertainment and Media Outlook: 2012–2016

Herausgeber

PwC, Frankfurt am Main

Bibliographie/Quelle

Oktober 2012
176 S.

Verlag

Fachverlag Moderne Wirtschaft

Preis

Print-Version: 150,- Euro
PDF-Version: 90,- Euro

 

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Oktober 2012
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