Global Entertainment and Media Outlook: 2012 – 2016: Umrüsten für die "neue Normalität"

Global Entertainment and Media Outlook: 2012 – 2016: Umrüsten für die

Der moderne Verbraucher, der immer mobil und vernetzt ist, entwickelt sich mehr und mehr zum bestimmenden Faktor in der Entertainment- und Media- (E&M)-Branche. Durch die Rekord-Abverkäufe von Smartphones und Tablets beschleunigt, wird diese digitale Form des Medienkonsums zur Regel, sie markiert die "neue Normalität". Das ist eines der Ergebnisse des "Global Entertainment and Media Outlook: 2012 – 2016" von PwC.

Dieser Trend drückt sich auch deutlich in den globalen Umsatzzahlen aus: Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit digitalen Medien um 17,6 Prozent, während nicht-digitale Medien nur um 0,6 Prozent zulegen konnten. Insgesamt verzeichnete die Medienindustrie gegenüber 2010 ein Umsatzplus von 4,9 Prozent auf rund 1,6 Milliarden US-Dollar, wie aus der PwC-Studie hervorgeht. Somit wird die digitale Mediendistribution zum "Business as usual"; sie eröffnet den E&M-Unternehmen drei wesentliche Perspektiven, an denen es sich zu orientieren gilt.

1. Der vernetzte Verbraucher und seine Mediennutzung

Die digitale Generation verlangt nach einem persönlichen Medienerlebnis sowie nach Medieninhalten, mit denen sie wesentlich intensiver als heute interagieren und die sie beeinflussen kann. Multi-channel, multi-content und multi-experience sind die Disziplinen, die Medienunternehmen nun beherrschen müssen, um erfolgreich zu sein.

2. Runderneuerung der Werbung

Durch diese neue Art des Medienkonsums hin zu mehr Partizipation und Interaktion muss sich neben den Inhalten auch die Werbung an die geänderten Bedingungen anpassen. Dies wiederum führt zu neuen Rollen für Agenturen und Veränderungen in der Wertschöpfungskette, zu neuen flexiblen Preismodellen und dem Fokus auf neue Performance-Kennzahlen.

3. Der Weg zum Collaborative Digital Enterprise

Bis heute haben viele Unternehmen der Branche die digitale Entwicklung in spezielle Unternehmensbereiche ausgelagert, mit separater Infrastruktur und eigenem Personal. Aber in der "neuen Normalität" verspricht dieser Ansatz wenig Erfolg. Denn erst die Einbettung und Integration des digitalen Geschäfts in das Gesamtunternehmen fördert Innovation, schafft Synergien und verbessert Rentabilität.

"Für Medienunternehmen stellt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Branche nicht mehr die Frage, ob sie ihre Inhalte digital und online anbieten sollen. Es geht vielmehr darum, mit welchem Geschäftsmodell sie sich in der digitalen und zunehmend mobilen Wertschöpfungskette etablieren können."

Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

Top-10 der weltweiten Medienmärkte, Prognose 2016

In diesem Zusammenhang konstatieren die PwC-Medienexperten im aktuellen Global E&M Outlook weitere maßgebliche Entwicklungen:

  • Der Wechsel von Print zu Digital wird weiter forciert. So machen E-Books 2016 bereits 18 Prozent des Gesamtumsatzes im globalen Buchmarkt aus (2011: fünf Prozent).
  • Das mobile Web wird immer wichtiger. Waren es 2007 erst 237 Millionen, so sind es 2016 bereits knapp drei Milliarden Anwender, die mobil ins Internet gehen.
  • Es findet eine globale Verschiebung der Umsätze statt: von West nach Ost und von Nord nach Süd. So kommt die Region Zentraleuropa/Osteuropa/Asien/Pazifik in den nächsten fünf Jahren auf ein jährliches Umsatzwachstum von durchschnittlich 7,2 Prozent, während es im Westen (Nordamerika/Westeuropa) lediglich 4,3 Prozent sind.

Über den Global Entertainment and Media Outlook

Über den Global Entertainment and Media Outlook

PwC analysiert jährlich die Schlüsseltrends in der weltweiten Unterhaltungs- und Medienbranche. Aus den Trends werden Umsatzprognosen für 13 Teilbranchen des Medienmarktes in 48 Ländern abgeleitet. Zu den beobachteten Segmenten zählen Internet (Werbeeinnahmen und Zugangsentgelte), Fernsehen (Werbung, Gebühren und andere Entgelte, beispielsweise für Pay-TV), Musik (unter anderen Tonträgerverkauf und Downloads), Film (Kino, DVD-Verkauf und -Verleih sowie Downloads), Videospiele und Radio. Hinzu kommen die Verkaufs- und Werbeerlöse der klassischen, überwiegend nicht-elektronischen Medien (Zeitungen, Fach- und Publikumszeitschriften sowie Bücher) und Außenwerbung.

Bestellinformationen und Preise

Bestellinformationen und Preise

Der Global Entertainment and Media Outlook 2011-2016 ist als Online-Version erhältlich. Neben der Gesamtversion können Sie auch einzelne Kapitel oder die Zusammenfassung ("Industry Overview") erwerben:

  • Global Entertainment and Media Outlook 2012-2016, Online-Ausgabe (single user): 1.850 US-Dollar
  • Global Entertainment and Media Outlook 2012-2016, Online-Ausgabe einzelne Segmente incl. Zugriff auf den Industry Overview als PDF (single user): 450 US-Dollar pro Segment
  • Global Entertainment and Media Outlook 2012-2016, Industry Overview als PDF (single user): 200 US-Dollar
  • Global Entertainment and Media Outlook 2011-2016, Online-Ausgabe (multi user): 9.000 US-Dollar

Weitere Informationen zum Global Entertainment and Media Outlook 2011-2016 und Hinweise zur Bestellung finden Sie unter www.pwc.com/outlook

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten

Global Entertainment and Media Outlook: 2012-2016

Herausgeber

PwC, USA

Bibliographie/Quelle

Juni 2012
650 S.
digitale Ausgabe
zahlr. Abb.
zahlr. Tab.
zahlr. Bsp.
 

Preis

variabel, abhängig von Format und Umfang