Die weltweit schwache Konjunkturentwicklung beeinflusste im zweiten Quartal deutlich das Konsolidierungstempo in der Transport- und Logistikbranche. Sowohl der Vorjahreswert als auch das erreichte M&A-Volumen wurden im ersten Quartal nicht erreicht. In China haben sich die M&A-Aktivitäten ebenfalls als Folge der Veränderungen bei der Kreditvergabe und dem Rückgang des Wirtschaftswachstums verringert. Das sind die zentralen Ergebnisse des zweiten M&A-Quartalsberichts von PwC.
"Intersections – Second-quarter 2012 transportation and logistics industry mergers and acquisitions analysis" zeigt, dass im Gegensatz zu den Aktivitäten in der Eurozone das M&A-Geschäft in den USA konstant ist. Der größte Deal in diesem Quartal mit 1,3 Milliarden US-Dollar war die Übernahme des Flughafens Edinburgh durch das Unternehmen "Global Infrastructure Partners", ein Joint Venture zwischen der Credit Suisse und General Electric. Zuvor hatte das Unternehmen bereits den London City Airport sowie den Flughafen Gatwick gekauft.
In der Eurozone sind die Entwicklungen stark von der Schulden- und Finanzkrise geprägt. Hier nahmen sowohl die Zahl als auch das Volumen der Transaktionen deutlich ab und erreichte einen Durchschnittswert von 24,7 Milliarden US-Dollar.
Die Entwicklungen in der USA überzeugten im ersten Quartal 2012, unabhängig vom Megadeal TNT/UPS, sowohl in den Volumina als auch in der Anzahl der Deals.
Für die Zukunft gehen PwC-Experten auch für das zweite Halbjahr 2012 von einer stabilen Marktentwicklung aus. So sieht Klaus-Dieter Ruske, PwC-Partner und Global Transportation and Logistics Industry Leader, das M&A-Geschehen im weiteren Jahresverlauf auch von großen Infrastrukturinvestitionen geprägt. So hat beispielsweise die brasilianische Regierung die Privatisierung von Flughäfen in Aussicht gestellt.
Intersections
Second-quarter 2012 transportation and logistics industry mergers and acquisitions analysis
PricewaterhouseCoopers LLP
August 2012
16 S.
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