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Wo das Schnäppchen teuer werden kann


Cover der Studie Beschaffungslogstik im China-Geschäft

Beschaffungslogistik im China-Geschäft

Die Studie "Beschaffungslogistik im China-Geschäft: Kosten - Prozesse - Strategien“ von PricewaterhouseCoopers und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) untersucht die Kosten und den Aufwand für die Beschaffung von Waren und Produkten in China. Die Kernaussagen dieser Studie beziehen sich auf die oft unterschätzten Logistikkosten infolge des Imports von China nach Deutschland.


Im Jahr 2007 wurden in einem Zeitraum von zwei Monaten (Chef-)Einkäufer und leitende Logistikverantwortliche von 203 deutschen Unternehmen mit Firmenmitgliedschaft im BME in einer repräsentativen Stichprobe zu ihren Erfahrungen mit Beschaffung und Logistik im China-Geschäft befragt.

Unterschiedliche Wege prägen das Bild

Dabei ist festzustellen, dass die Mehrheit der Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Logistikkosten in China substanziell zu senken, ungenutzt lässt. Die Studie zeigt ebenfalls, dass Unternehmen, die Waren aus China einführen, einen kritischen Blick auf ihre Beschaffungsaktivitäten im Reich der Mitte werfen sollten. So könnte zum Beispiel eine effizientere Organisation der Strukturen Einsparungen ermöglichen. Die Beschaffungslogistik deutscher Firmen in China folgt anderen Gesetzen als in den heimischen Märkten. Die Umfrageergebnisse der Studie zeigen, dass bei der Vergabe von Logistikdienstleistungen an deutsche oder chinesische Unternehmen die Befragten unterschiedliche Wege gehen.

IT-Struktur als Standortnachteil erkannt

Bei der Qualitätskontrolle bevorzugen deutsche Unternehmen ganz deutlich deutsche Logistikdienstleister. Auch die Zollabwicklung übernehmen mehrheitlich deutsche Logistikdienstleister. Mit Lagerhaltung oder Sicherheitsdienst aber werden chinesische und deutsche Dienstleister in einem relativ ausgewogenem Verhältnis beauftragt. Die Bereiche Verpackung und innerchinesischer Transport hingegen werden (noch) von chinesischen Dienstleistern dominieret.

Der geringe Standardisierungsgrad gefährdet eine langfristige Sicherstellung der Kostenvorteile. Nur durch eine Optimierung lässt sich die gewünschte Produktivität und Qualität erzeugen. Industriezweige mit ausgeprägtem Gefahrengutanteil beklagen zum Beispiel das Fehlen von Spezialtransportbehältern und bemängeln die ungenügende Ausbildung der Arbeitskräfte. Diese Kriterien sind ebenso wie das Fehlen einer funktionierenden IT-Infrastruktur Standortnachteile, die es zu beseitigen gilt. Ebenso darf das vorhandene knappe Angebot an Transport- und Lagermöglichkeiten kein limitierender Faktor für weiteres Wachstum werden.

Genaue Kosten nicht bekannt

Interessanterweise zeigt die Studie, dass jedes dritte Unternehmen weder die genauen Logistikkosten in China noch den Kostenvorteil gegenüber Deutschland oder anderen Märkten exakt bestimmen kann.

Globales Sourcing aus China wird weltweit immer mehr an Bedeutung zunehmen. Eine deutliche Mehrheit der Befragten (75 Prozent) der in China aktiven Unternehmen geben an, dass Sourcing aus dem Reich der Mitte weiter anhalten wird und die Tendenz steigend ist. 

Bibliographische Daten

Beschaffungslogistik im China-Geschäft
Kosten - Prozesse - Strategien

Autoren

PricewaterhouseCoopers AG WPG
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.

Bibliographie/Quelle

März 2008
110 S.
DIN A4

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Ansprechpartner

Klaus-Dieter Ruske E-Mail Link
Moskauer Straße 19
40227  Düsseldorf
Tel.:  0211 981-2877
Fax:  0211 981-4018
Dr. Peter Kauschke E-Mail Link
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Tel.:  0211 981-2167
Fax:  069 9585-943180

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