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Fördergrundsätze


Neuartige Jugendkulturprojekte gesucht

Die Stiftung unterstützt innovative Projekte in allen Bereichen der ästhetischen Bildung, wenn sie Kreativität und Initiative fördern und Kinder und Jugendliche im Dialog auf Kunst und Kultur neugierig machen.


Wen wir fördern

Bewerben können sich Initiativen aus allen Bereichen der ästhetischen Bildung: Musik, Projekte aus der Jugendtheater-Szene, der Kunst und Bildhauerei, der Literatur, Architektur- und Gestaltungsworkshops und Initiativen aus dem Bereich der Museumspädagogik zählen ebenso dazu wie Kooperationsprojekte zwischen Kultureinrichtungen und Bildungsinstitutionen oder Vermittlungsformen, die den Einsatz Neuer Medien einbeziehen.

Die Initiativen sollen Kinder und Jugendliche an Kunst und Kultur heranführen, die diesen Zugang nicht bereits besitzen. Das Ziel der Stiftung liegt damit nicht im Bereich der Begabten- oder Nachwuchsförderung, sondern in der Breitenförderung. Besonders unterstützt werden kreative Initiativen, die sich durch konzeptionelle und inhaltliche Innovation, vernetzte Denkansätze oder herausragende, neue Vermittlungsformen abheben. Hierbei sieht die Stiftung ihre Aufgabe in erster Linie darin für den Anschub erfolgversprechender Modellprojekte zu sorgen.

Fördertermine:
Über Projektförderungen entscheidet die Stiftung jährlich in zwei Förderrunden. Förderanträge, die bis zum 15. März eingehen, werden jeweils im Juni entschieden. Über Förderanträge, die bis zum 15. September eingereicht werden, entscheidet das Fördergremium im Dezember des jeweiligen Jahres. Der "Zukunftspreis Jugendkultur" wird in angemessenen Abständen ausgeschrieben.

Was wir nicht fördern

Auf Basis unserer Förderpraxis haben wir eine Negativliste von Kriterien und Beispielen entwickelt. Diese Liste soll Hilfestellung für Fördermittelsuchende geben. Sie führt die häufigsten Gründe für eine Absage auf. 

Sollte Unsicherheit bestehen, ob und inwieweit Ihr Projektvorhaben in unser Förderprofil passt, empfiehlt es sich in jedem Fall, vor Antragstellung Kontakt aufzunehmen.

 Ausschlusskriterium Beispiele
Projekte ohne expliziten Bezug zu ästhetischer Bildung
  • Schulgründungen,
  • Allgemeinbildung,
  • politische Bildung (z. B. UN-Simulationsprojekte),
  • Medienkompetenz,
  • Erlebnispädagogik
Projekte ohne expliziten Jugendbezug
  • Familienangebote von Museen,
  • Mehrgenerationenprojekte mit integrativem Zielcharakter
Unterstützung von Einzelpersonen
  • Unterstützung einzelner Künstler,
  • Stipendien,
  • Fortbildungsmaßnahmen,
  • berufliche Qualifizierungsmaßnahmen,
  • Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Begabten- und Nachwuchsförderung
  • Meisterkurse,
  • Talentcastings,
  • Nachwuchsfördermaßnahmen bestehender Ensembles
Projekte ohne aktive Einbeziehung von Kindern/Jugendlichen
  • Eher rezeptiv orientierte Kulturangebote (z. B. Kinderkonzerte, auch sog. Kindermitmachkonzerte, Theateraufführungen, Filmfestivals),
  • Druckkostenzuschüsse,
  • Auftragskompositionen,
  • CD-Produktionen,
  • Fachtagungen und Kongresse,
  • Wissenschaftliche Studien und Forschungsvorhaben
Kreativangebote im Regelbetrieb und rein innerschulische Angebote
  • Kreativkurse für interessierte Kinder/Jugendliche (regulär buchbares Workshopangebot),
  • Musicalproduktion der Schul-Theater-AG,
  • Anschaffung von Instrumenten (z. B. Bläser- oder Streicherklassen),
  • Stadtteilfeste und Kulturveranstaltungen,
  • "klassische" Museumspädagogik,
  • Ferien(spiel)angebote
Interkultureller Jugendaustausch
  • Einzel- und Gruppenreisen zum Zwecke des kulturellen Austauschs,
  • Klassenfahrten,
  • Konzerttourneen und Gastspiele im In- und Ausland,
  • sonstige interkulturelle Jugendbegegnungen
Internationale Projekte
  • Träger ohne Sitz in Deutschland,
  • Projekte ohne Einbeziehen in Deutschland lebender Kinder/Jugendliche
Jugendhilfe
  • Projekte aus den Bereichen Prävention, Integration, Resozialisierung mit sozialpädagogischer Zielsetzung

 

Wie wir fördern (Regelförderung, Zukunftspreis Jugendkultur)

Die Stiftung gewährt einerseits Zuwendungen für Projekte ("Regelförderung"), die wir als interessant einstufen und zeichnet andererseits besonders innovative Vorhaben mit dem "Zukunftspreis Jugendkultur" aus.

Ob Regelförderung oder Zukunftspreis Jugendkultur, Sie haben immer mit demselben Antragsformular zu tun, das Sie sich hier als PDF-Datei downloaden können. Um sich die PDF-Datei anzusehen, benötigen Sie das Programm Acrobat Reader, das Sie im Internet - für nahezu jedes Betriebssystem - kostenlos herunterladen können. Das Antragsformular ist hier aber auch als Word-Datei erhältlich.

Mit dem Antrag können Sie Ihr Projekt kurz beschreiben, den Gesamtfinanzbedarf kalkulieren und - in einem entsprechend gekennzeichneten Feld - angeben, mit welchem Betrag Sie von der Stiftung gefördert werden möchten. Insbesondere in der Kurzbeschreibung Ihres Vorhabens bitten wir Sie um eine prägnante Formulierung. Darüber hinaus sind gegebenenfalls Projektberichte, Presseberichte, Gutachten, Konzeptpapiere, Zeugnisse, Referenzen, Lebensläufe et cetera zur Unterstützung des Antrags hilfreich.

Ihren Förderantrag können Sie elektronisch oder per Post einreichen. Bei postalischem Versand bitten wir um Zusendung des Antragsformulars sowie möglichst kopierfähiger Anlagen in zweifacher Ausfertigung.

Wie wir entscheiden

Über Anträge auf Regelförderung entscheidet der Stiftungsvorstand. Die Entscheidung, ob und wenn ja, in welcher Höhe wir Ihr Vorhaben unterstützen können, erfolgt auf Basis der von Ihnen eingereichten Unterlagen sowie gegebenenfalls Nachfragen unsererseits. Dabei fließen alle Förderanträge, die bis zu dem jeweils aktuellen Einsendetermin vorliegen, in die jeweilige Förderrunde ein. Sie erhalten nach der Entscheidung in jedem Falle eine entsprechende Benachrichtigung. Sollten wir Ihr Projekt nicht fördern können, erhalten Sie eventuelle Originale und Anlagen zu Ihrem Förderantrag zurück.

Ansprechpartner

Marion von Manteuffel E-Mail Link
Olof-Palme-Straße 35
60439  Frankfurt
Tel.:  069 9511-9892
Fax:  069 9511-9899
Dr. Heike Riesling-Schärfe E-Mail Link
Olof-Palme-Straße 35
60439  Frankfurt
Tel.:  069 9511-9891
Fax:  069 9511-9899

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Neuartige Jugendkulturprojekte gesucht - Stand 06.09.2010