Servicenavigation


Inhaltsbereich


Young Americans


Die Show, die Schüler und Schulalltag verändert

Sie kommen nur drei Tage, aber sie motivieren vermeintlich desinteressierte Jugendliche zu begeisternden Leistungen Die Young Americans, eine Show- und Tanzgruppe junger Profis aus Kalifornien, bringt in nur wenigen Stunden hunderte von Schülern zum Singen und Tanzen. Die PwC-Stiftung sorgt mit ihrer Förderung dafür, dass das aufwendige Event auch zu Schulen kommt, die sich das sonst nicht leisten könnten.


Die Workshop-Wettbewerbe: Geeignete Schulen gesucht

In ausgewählten Städten hat die PwC-Stiftung Jugend - Bildung - Kultur gemeinsam mit Medienpartnern aus ortsansässigen Zeitungsverlagen zum Wettbewerb um einen Drei-Tages-Workshop mit den Young Americans aufgerufen - fünf davon gab es 2006, weitere fünf Wettbewerbe sind im Frühjahr 2007 gelaufen. Der Wettbewerb richtete sich an Schulen aus sozialen Brennpunkten. Sie mussten im Antrag deutlich machen, warum sie Schauplatz des Events sein sollten. Voraussetzung war ferner eine geeignete Halle für das Abschlusskonzert sowie die Zusage, die 40 jungen amerikanischen Showprofis bei Gastfamilien unterzubringen.

Video-Statements: Rund ein halbes Jahr nach den ersten fünf Schulevents hat sich die PwC-Stiftung mit Beteiligten zusammengesetzt und Erfahrungen ausgetauscht. Einige Statements sind hier als Video abrufbar.

Die Vorbereitungen: Halle und Gasteltern

Überzeugt der Antrag die Jury aus PwC und regionalen Kulturexperten, sponsert die Stiftung den kompletten Auftritt der Young Americans, der normalerweise rund 25.000 Euro kostet. Die Showprofis bringen alles mit, was sie für ihre Performance brauchen - von den Kostümen bis zum Bühnenaufbau. Was aber nicht heißt, dass die Schule nichts mehr zu tun hätte, wie die Lehrerin Christiane Klingenburg-Steinhausen  zu berichten weiß. An der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln-Höhenhaus lief einer der ersten Workshops der PwC-Stiftung.

Der Workshop: Furioser Start

Ist alles organisiert, sind die Voraussetzungen geschaffen, geht es los: Dann hält nichts mehr die Young Americans auf. Der furiose, kreative Ausnahmezustand beginnt erst einmal damit, dass die jungen Showprofis vor den Schülern zeigen, was sie können. Schülersprecherin Kathi Drag von der Düsseldorfer Hulda-Pankok-Schule ist noch nach Monaten schwer beeindruckt.

Der Workshop: Ablauf

Drei Tage harter Arbeit bis in die Abendstunden? Und das bei Schülern, denen schon 45 Minuten oft zu lang ist? Die jungen US-Showprofis, allesamt kaum älter als die Schüler, sind nicht nur Könner ihres Fachs, sondern auch noch Motivationskünstler, wie Matthias Langenegger, Siebtklässler der Kölner Willy-Brandt-Gesamtschule, belegt. Das ist auch die Erfahrung der Hannoveraner Hauptschülerin Özlem Ajalti.

In der Tat: Niemand bleibt außen vor - gezielt binden die Young Americans auch die ein, die gehandicapt sind, berichtet Hans Gresser, Kunstlehrer an der Düsseldorfer Hulda-Pankok-Schule.

Der Arbeitsstil der jungen Profis ist so mitreißend, dass sich auch erfahrene Pädagogen noch etwas abschauen können, meint Lehrerin Roswitha Gottschalt aus Köln.

Die Nachwirkungen: Es bleibt viel vom Spirit der drei Tage

Natürlich kehrt der Schulalltag wieder ein, wenn die Young Americans nach drei Tagen gegangen sind. Aber von einem großen Loch, in das dann alle fallen, kann überhaupt keine Rede sein, weiß Thomas Fitzner, Rektor der Hannoveraner Hauptschule Badenstedt, denn gemeinsame Events fallen danach leichter.

Aber nicht nur Aufführungen funktionieren besser, auch das Zusammenleben in der Schule profitiert noch lange nach den Young Americans vom erstarkten Gemeinschaftsgefühl, wie Schülersprecherin Kathi Drag berichtet.  Dass das offenbar auch beim Kollegium nicht halt macht, hat Lehrerin Klingenburg-Steinhausen erfahren.

Veränderungen beschränken sich jedoch nicht aufs bloße Klima. Die Schüler nehmen auch ganz konkret etwas mit, wie Kunstlehrer Oliver Rüsing von der Martin-Luther-King-Schule in Dortmund festgestellt hat.

Die musische Power der Young Americans ist eine Sache, eine ganz andere, aber ebenso wirksame Erfahrung ist die, sich in einer Fremdsprache verständigen zu müssen. Da verblassen die Bedenken so mancher Kollegen, verdeutlicht Lehrerin Roswitha Gottschalt.

Was in der Schule so viel Eindruck macht, das prägt auch die Diskussion zu Hause. Gabi Köster, Mutter einer Schülerin Hulda-Pankok-Schule, weiß jedenfalls, dass ihre Tochter noch lange an den Event zurückdenkt.  

Die Ziele: Gesellschaftlich wirken, für Kultur öffnen, Gewaltprävention leisten

Mit den Workshops der PwC-Stiftung betreten auch die Young Americans Neuland. Michael Heib, Musikpädagoge und Europa-Manager der US-Showtanz-Profis, beschreibt, was das Besondere an den PwC-Events ist - und was er sich davon verspricht.

Ansprechpartner

Marion von Manteuffel E-Mail Link
Olof-Palme-Straße 35
60439  Frankfurt
Tel.:  069 9511-9892
Fax:  069 9511-9899
Dr. Heike Riesling-Schärfe E-Mail Link
Olof-Palme-Straße 35
60439  Frankfurt
Tel.:  069 9511-9891
Fax:  069 9511-9899

PricewaterhouseCoopers AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Die Show, die Schüler und Schulalltag verändert - Stand 10.09.2010