Kapitalmarktorientierte Unternehmen
Kapitalmarktorientierte Unternehmen agieren in einem stark regulierten Umfeld. Der Gang an die Börse und die langfristige Bewältigung der Notierungsfolgen stellen Unternehmen vor immense Herausforderungen. Unternehmen, die schnell und professionell auf Veränderungen reagieren und sich den neuen Umständen anpassen können, erzielen Wettbewerbsvorteile und sind in der Regel erfolgreicher. Wir unterstützen Sie darin, den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und die Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.
Börsengang
"Die Landkarte, auf der Emittenten den Platz für ihr Initial Public Offering aussuchen, ist deutlich größer geworden", folgert Christoph Gruss, Partner in der Capital Markets Group von PricewaterhouseCoopers (PwC) aus den Zahlen des "IPO Watch Europe" von PwC für das zweite Quartal 2010: 25 Börsendebüts verzeichnete die Warschauer Börse - fast so viele wie der europäische IPO-Spitzenreiter London Stock Exchange. Auch beim Emissionsvolumen lagen beide Börsenplätze fast gleichauf. Mit je zehn IPOs folgen Luxemburg und die Dreiländerbörse NYSE Euronext - wenn auch mit deutlich kleineren Volumina
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Kapitalmarktkommunikation
Seit 2009 müssen börsennotierte Aktiengesellschaften nach den Neuerungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) eine Erklärung zur Unternehmensführung abgeben. Das Gesetz lässt den Unternehmen die Wahl, die Erklärung entweder in den Lagebericht aufzunehmen, oder sie ganz oder teilweise (nur die Zusammensetzung und Arbeitsweise der Gremien) auf der Webseite des Unternehmens zu veröffentlichen und im Lagebericht darauf zu verweisen.
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Verletzung von Covenants muss möglicherweise ad hoc publiziert werden
Auch Nachhaltigkeit entscheidet über die Gunst der Anleger
Aktuelle Regulierung in Deutschland und Europa
Unternehmen, die ihre Rechnungslegung nach dem Handelsgesetzbuch offenzulegen haben, können sie seit Anfang des Jahres 2010 nur noch in elektronischer Form an den elektronischen Bundesanzeiger übermitteln. Die Papierform ist nicht mehr erlaubt. Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen ihre Rechnungslegung spätestens vier Monate nach dem Abschlussstichtag einreichen. Kommen sie ihren Publizitätsverpflichtungen nicht adäquat nach, drohen Ordnungsgelder von bis zu 25.000 Euro.
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SEC-Regulierung
Ende August 2008 hat die Securities and Exchange Commission (SEC) neue Vorschriften für ausländische, in den USA gelistete Unternehmen, so genannte Foreign Private Issuers (FPIs, ausländische Wertpapieremittenten), veröffentlicht. Deren Berichterstattung soll damit verbessert, die Weitergabe von Informationen an Investoren teilweise erleichtert werden. Die Änderungen betreffen unter anderem die Fristverkürzung für die Veröffentlichung des Jahresberichts sowie Anhangangaben zum Konzernabschluss.
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SEC untersucht über 100 IFRS-Abschlüsse
Rechnungslegung nach IFRS
Das International Accounting Standards Board (IASB) hat die Regeln zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten vereinfacht: Der neue Standard IFRS 9, der für ab dem 1. Januar 2013 beginnende Geschäftsjahre gelten soll, sieht künftig nur noch zwei Kategorien zur Einordnung finanzieller Vermögenswerte vor - die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten und die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Das bisherige differenzierte Klassifizierungs- und Bewertungsmodell des IAS 39 soll wegfallen.
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Impairment-Tests zeigen: Gedämpfte Erwartungen reduzieren die Werthaltigkeit
Neuauflage: Manual of Accounting - IFRS 2010
Enforcement
Die Berichtssaison ist in noch voll im Gange, da zeichnet sich für Verantwortliche im Finanzwesen schon die nächste Bewährungsprobe ab: Nach Wirtschaftsprüfern und Analysten durchleuchtet möglicherweise die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) die Abschlüsse. In Enforcement-Verfahren kontrolliert sie, ob Jahresabschluss und Konzernabschluss nach allen Standards und Regeln der Kunst erstellt wurden. "Fristen der DPR sind für gewöhnlich kurz", weiß Dr. Bernd Kliem, bei PricewaterhouseCoopers (PwC) mit den DPR-Prüfungen befasst. Er rät deshalb, vorbereitet zu sein für den Fall der Fälle.
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Video: DPR-Prüfungen verlangen nach Vorbereitung
Kapitalmarkt Compliance
Das Vertrauen der Kapitalmarktteilnehmer ist die Basis für eine langfristig erfolgreiche Börsennotierung: Unternehmen müssen Investoren und Analysten von den Erfolgsaussichten und der Qualität und Professionalität des Management überzeugen, um die Nachfrage nach der Unternehmensaktie zu stimulieren. Mit Compliance-Systemen, die die besonderen Anforderungen an börsennotierte Unternehmen berücksichtigen, zeigen Unternehmen den Kapitalgebern: Gesetzliche Vorschriften und Standards werden ernst genommen und eventuellen Verstößen wird vorgebeugt.
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ARUG bringt neue Spielregeln für die Hauptversammlung 2010
Manipulation in der Kapitalmarktkommunikation: Schnell begangen, teuer bezahlt