Finanzierung
Kredit oder Beteiligungskapital, Anleihe oder Börsengang: Unternehmen können ihren Kapitalbedarf aus einer immer breiteren Palette an Finanzierungsmöglichkeiten decken, die Zahl der Alternativen wächst. Die Option, sich das passende Finanzierungsinstrument aussuchen zu können, haben aber nur Firmen, die sich auf die Wünsche ihrer Finanzgeber vorbereitet haben – sei es durch Rating, Rechnungslegung oder Kommunikation.
Firmenkäufe sind gewichtige und risikogeneigte Unternehmensentscheidungen. Investoren und Analysten schauen kritisch hin, wenn ein Unternehmen sich zum Kauf eines anderen entscheidet. Um den Kapitalmarkt angemessen zu informieren und Fehleinschätzungen zu vermeiden, empfiehlt Andreas Mackenstedt, Transaktions-Experte bei PricewaterhouseCoopers (PwC), den Unternehmen, sich bereits zu Beginn einer Transaktion mit den konkreten Auswirkungen der Kaufpreisallokation auseinanderzusetzen.
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Unternehmen weltweit legen größeren Wert auf belastbare Bankbeziehungen, nachdem Finanzierungsquellen in der Wirtschafts- und Finanzkrise für viele spärlicher sprudelten als gewohnt. Das zeigt der Global Treasury Survey 2010 von PricewaterhouseCoopers (PwC), für den in 26 Ländern von insgesamt 330 Unternehmen Stimmen zur Arbeit ihrer Finanzabteilungen gesammelt wurden. Dabei müssen die Treasurer einen schwierigen Spagat schaffen: Gute Konditionen können sie aushandeln, wenn sie viel Geschäft mit einer Bank abwickeln; um Risiken zu minimieren, dürfen sie aber nicht nur auf eine Karte setzen.
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Dem Kauf oder Verkauf eines Unternehmens gehen oftmals langwierige Verhandlungen voraus, bis sich die Vertragsparteien auf alle Bedingungen geeinigt haben. Die Verhandlungsergebnisse fließen in den Unternehmenskaufvertrag (englisch "Sales and Purchase Agreement", kurz SPA) ein. Ein zentraler Bestandteil des SPA ist der Kaufpreismechanismus. Bei den Verhandlungen, Vertragsformulierungen und insbesondere bei der Gestaltung möglicher Kaufpreismechanismen kommt es auf Erfahrung an: Denn beide Parteien versuchen, den Kaufpreis in ihrem Interesse zu optimieren.
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Seit Anfang der 1990er Jahre befassen sich die deutschen Verwaltungen mit betriebswirtschaftlichen Konzepten. Sie führen Ansätze aus der Privatwirtschaft ein: Von Kostenrechnung über Kennzahlensysteme hin zu Budget und dezentraler Ressourcenverwaltung. Erste Bundesländer legen ihre Bilanz vor, Gemeinden steigen auf die kommunale Doppik um. Die erhofften Effekte stellen sich allerdings nicht ein. Denn es fehlen anerkannte Standards zur Steuerung der Verwaltungen, sagen Experten von PricewaterhouseCoopers und fordern eine Selbstverpflichtung von Politik und Verwaltung auf einen Steuerungskodex.
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Nach Jahren starken Wachstums ist der Welthandel im vergangenen Jahr ins Stocken geraten. Im Jahr 2009 schrumpfte der weltweite Handel nach Angaben der Welthandelsorganisation (WTO) um etwa zwölf Prozent. Unternehmen aus dem exportorientierten Deutschland hat diese Entwicklung besonders empfindlich getroffen. Den Titel des Exportweltmeisters musste Deutschland 2009 erstmals an China abtreten. Seit Anfang 2010 mehren sich die guten Nachrichten: Die WTO erwartet für das laufende Jahr wieder ein moderates Wachstum des Welthandels.
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Finanzierungsmodelle sind eine wichtige Grundlage, um über die Kreditvergabe oder Investitionen zu entscheiden. Beispielsweise bei Projektfinanzierungen zeigen Cashflow-Modelle die wirtschaftliche Tragfähigkeit eines Projekts auf und helfen, das Risiko des Projekts abzuschätzen. Viele Unternehmen setzen Modelle ein, die auf Microsoft Excel basieren. Das Problem: Die Modelle sind häufig fehlerhaft. Ein Risiko, das zu erheblichen Belastungen führen kann. Finanzierungsexperten von PricewaterhouseCoopers erläutern, wie ein verlässliches Planungsmodell aussehen kann.
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Für viele Unternehmen ist es schwieriger geworden, sich zu günstigen Konditionen über Kredite zu finanzieren. Vielfach wird schon von einer "Kreditklemme" gesprochen. Alternative Wege, sich frisches Kapital zu beschaffen, ist die Begebung von Schuldtiteln wie Schuldscheindarlehen, Anleihen, Commercial Papers oder Medium Term Notes. Wer sie einschlägt, muss sich jedoch teilweise auf diverse Transparenz- und Offenlegungspflichten einstellen.
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Gerade in der Bundesrepublik herrscht ein großes Problem der Wirtschaft: die mangelnde Ausstattung mit Eigenkapital. Die aktuelle Wirtschaftskrise belastet zusätzlich das Eigenkapital der Unternehmen und trägt weiter zur Verschärfung der Situation bei. Denn gleichzeitig hat in den vergangenen Jahren die Eigenkapitalquote der Unternehmen bei der Kreditwürdigkeitsbeurteilung durch die Banken an Bedeutung gewonnen. Um ihre Eigen- aber auch Fremdkapitalsituation zu verbessern, müssen Unternehmen verstärkt auf alternative Finanzierungsinstrumente zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis zurückgreifen.
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Börsengänge sind in Europa zur Seltenheit geworden, erst langsam läuft das IPO-Geschäft wieder an. Asiens Börsen melden hingegen auch in der Wirtschaftskrise regelmäßig erfolgreiche Initial Public Offerings (IPOs). Die Börse Hong Kong hat jetzt für deutsche Unternehmen einige Hürden aus dem Weg geräumt und den Zugang zum Kapitalmarkt der chinesischen Sonderverwaltungszone leichter gemacht. Ein IPO in Hong Kong kann damit eine ernsthafte Alternative zum Börsengang am deutschen Kapitalmarkt sein und die Möglichkeit bieten, sich vom noch schwachen europäischen IPO Markt abzukoppeln.
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Viele Unternehmen haben sich in ihren Kreditverträgen zur Einhaltung bestimmter Kennzahlen verpflichtet. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise besteht vermehrt die Gefahr einer Verletzung von Financial Covenants durch den Kreditnehmer mit entsprechenden Konsequenzen für die (Re-)Finanzierungsmöglichkeiten von Unternehmen. In solchen Fällen sehen die Verträge regelmäßig Sanktionen vor, schlimmstenfalls sogar eine sofortige Fälligstellung des Kredits. Abgesehen von den negativen ökonomischen Folgen kann durch die Verletzung von Covenants das gesamte Unternehmen in Gefahr geraten.
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Die Finanzkrise hat im „Top 300“-Ranking der größten deutschen börsennotierten Unternehmen tiefe Spuren hinterlassen. Mitte Oktober 2008 lag die Marktkapitalisierung der 300 führenden Aktiengesellschaften nur noch bei rund 824,6 Milliarden Euro und damit um gut 285,25 Milliarden Euro unter dem Börsenwert der „Top 300“ von 2006. Dies entspricht einem Verlust von über 25 Prozent.
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Durch die Finanzkrise rückt die operative Unternehmenssteuerung stärker in den Fokus des Top-Managements. Die Frage, nach welchen Kennzahlen sich ein Unternehmen optimal steuern lässt, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Grundlegende Kenntnisse lassen sich aus der Untersuchung von Unternehmen ziehen, die sich in vergangenen Krisen als besonders robust erwiesen haben.
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Wirtschaftliches Wachstum gilt als eines der Hauptziele staatlicher Wirtschaftspolitik, da wirtschaftlicher Wohlstand und gesichertes, möglichst steigendes Einkommen sowie die Lösung anstehender sozialer Probleme (Arbeitslosigkeit, Rentensicherung) nur bei anhaltendem wirtschaftlichen Wachstum zu realisieren sind. Die positive Einflussnahme auf die Wirtschaftsentwicklung nimmt insofern eine bedeutende Stellung in der Politik ein.
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Viele Unternehmen müssen sich bei Krediten Financial Covenants unterwerfen. Diese Klauseln in Kreditverträgen verpflichten Kreditnehmer dazu, festgelegte Kennzahlen einzuhalten. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise fällt es immer mehr Firmen schwer, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Wie Unternehmen sich rechtzeitig absichern und in dieser Situation richtig handeln, erläutern Finanzierungsexperten von PricewaterhouseCoopers (PwC).
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Im direkten Vergleich mit der internationalen Konkurrenz rangieren deutschen Unternehmen in Sachen Eigenkapitalausstattung auf einem der letzten Plätze. Die deutsche Steuergesetzgebung dürfte dazu in den letzten Jahren einen maßgeblichen Beitrag geleistet haben. Jedoch nimmt die Kapitalstruktur der Unternehmen, auch im aktuellen Marktumfeld von Kreditverteuerung und zunehmendem Einfluss des Unternehmensratings heute einen wichtigeren Stellenwert denn je ein.
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2008 haben sich sowohl deutschlandweit als auch global die Unternehmenskäufe abgeschwächt und es finden aktuell nur wenige Transaktionen statt. Dennoch bleibt Wachstum eines der ersten Unternehmensziele und wird die Konsolidierung vorantreiben.
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Die öffentliche Hand sieht sich einem wachsenden Standortwettbewerb ausgesetzt. Mit der Konzentration auf die Kernaufgaben kommt der Bestandsaufnahme und Optimierung öffentlichen Vermögens sowie der Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen eine besondere Rolle zu. Die Einbindung privater Partner zur Finanzierung von Infrastrukturvorhaben gewinnt dabei an Bedeutung.
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Die Beschaffung von Eigenkapital bei Finanzinvestoren ist eine Herausforderung für die kapitalsuchenden Unternehmen. Eine professionelle Vorbereitung der Investorenansprache ist daher unabdingbar.
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Die Konzentration der öffentlichen Hand auf ihre Kernaufgaben eröffnet auch bei klassischen Aufgaben des Staates, wie Planung, Bau und Betrieb öffentlicher Gebäude, die Möglichkeit, private Partner in die operative Durchführung einzubinden. Nicht nur bei Schulgebäuden, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten, sondern auch bei Straßen und Krankenhäusern.
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