Risiko-Management
Wer Chancen nutzen will, muss Risiken managen. Es gehört zur Unternehmensführung, gegen Wirtschaftskriminalität in den eigenen Reihen genauso Vorsorge zu treffen wie gegen Investitionsrisiken in fernen Ländern. Vorausschauende Unternehmensführer entwerfen Präventionsstrategien. Wie Risiko-Management aussehen kann, lesen Sie in diesen "Im Fokus“-Beispielen.
Die deutsche Wirtschaft sieht sich zunehmend Spionageattacken ausgesetzt. Das zeigt der aktuell veröffentlichte Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Verschärft wird das Risiko von Informations- und Know-how-Verlust durch die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise. Personalabbau und gravierende Mittelkürzungen für Präventionsmaßnahmen führen zu einer weiteren Schwächung der Unternehmen. Besonders gefährdet sind innovative und global tätige Firmen. Experten von PricewaterhouseCoopers (PwC) erläutern, worauf es bei der wirksamen Prävention von Spionageattacken ankommt.
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Risikomanagement ist Chefsache. Das belegt die Studie "Krise. Risiko. Management." von PricewaterhouseCoopers (PwC): 90 Prozent der befragten Unternehmen haben die Steuerung von Risiken auf der höchsten Entscheiderebene verankert. Funktionsfähig ist ein Risikomanagement-System aber erst dann, wenn es von der strategischen Ebene auch in die operativen Bereiche getragen wird. Dafür müssen die Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse entsprechend ausgestaltet sein. Bei der Umsetzung sollten Unternehmen auf technologische Unterstützung setzen.
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Deutschlands Unternehmen konnten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise vielfach nicht schnell genug reagieren: "Die Planungsprozesse waren in vielen Unternehmen zu starr und zu unflexibel für schnelle Reaktionen", hat Ralph Brückner festgestellt. Brückner hat mit seinem Team für PricewaterhouseCoopers (PwC) in den vergangenen Monaten Controlling-, Planungs- und Risikomanagement-Systeme zahlreicher deutscher Unternehmen geprüft und plausibilisiert. Sein Fazit: "Die Konzentration auf Punktwerte in der Planung hat oftmals den Blick für wertschaffende Potenziale und drohende Gefahren verstellt."
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Steigt der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen, so steigt auch der Anreiz, durch Preisabsprachen Marktanteile und Margen zu sichern. Damit gehen Unternehmen ein hohes Risiko ein, denn die Kartellbehörden verstärken seit einigen Jahren ihre Ermittlungen. Bußgelder für aufgedeckte Kartelle erreichen immer höhere Summen. Eine Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass Unternehmen Vorkehrungen gegen Wettbewerbsverstöße häufig nicht in ihr Compliance-Programm aufnehmen. Ein Versäumnis, das teuer werden und dem Image des Unternehmens großen Schaden zufügen kann.
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Datenskandale, die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg und eine rasant steigende Nutzung von neuen Internetdiensten und sozialen Netzwerken. Das Jahr 2009 brachte die IT-Sicherheitsbeauftragten in Unternehmen gleich mehrfach ins Schwitzen. Für eine weltweite Studie befragte PwC gemeinsam mit dem CIO Magazine über 700 deutsche Firmen, wie sie die Lage der IT-Sicherheit im Jahr 2010 einschätzen. Wurden Budgets in Folge der Krise gekappt? Wie reagieren Unternehmen auf Datenpannen und die Aktivitäten ihrer Mitarbeiter in Xing, Facebook & Co? Wo liegen Schwachpunkte und Defizite?
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Locker sitzt das Geld für Investitionen schon lange nicht mehr; die Finanzkrise hat die Liquidität vieler Unternehmen zusätzlich zusammenschrumpfen lassen. Doch Investitionen in neue Anlagen und neue Technologien, für die Erschließung neuer Kundengruppen und Märkte bleiben trotzdem notwendig, denn nur sie bringen Unternehmen strategisch voran und sichern langfristig die Profitabilität. Folglich müssen Investitionsentscheidungen immer sorgfältiger abgewogen, Kosten und Nutzen genau analysiert und fein gesteuert werden. Die Bedeutung des Investitionscontrollings nimmt zu.
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Vielleicht hatte die Gesellschaft für deutsche Sprache doch recht, als sie "Outsourcing" schon 1996 zu einem der "Unwörter des Jahres" kürte. Denn die Konzentration auf einzelne Teile der Wertschöpfungskette schaffte fast endlose Ketten von Abhängigkeiten zwischen Kunden und Lieferanten. Besonders in wirtschaftlich volatilen Zeiten wächst der Aufwand der Unternehmen für die Kontrolle der Lieferkette. Denn, so weiß es der Volksmund, jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
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Lässt sich ein Mitarbeiter bestechen, ist der Fall klar: Ein Wirtschaftsdelikt, das gravierende Folgen haben kann. Dass Unternehmen aber auch für das rechtswidrige Verhalten ihrer Geschäftspartner haften, sieht das Gesetz genauso vor. Eine Studie von PricewaterhouseCoopers zeigt, dass viele deutsche Firmen ihre Business Partner nicht in ihre Programme zur Prävention von Wirtschaftskriminalität nachhaltig einbeziehen. Ein Versäumnis, das hohe Risiken birgt. Ein Compliance Screening von Lieferanten, Beratern und anderen Partnern verschafft Transparenz und und minimiert das Risiko.
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Die Haftungsrisiken für die Unternehmensleitung steigen. Gleichzeitig nehmen die Schäden durch Wirtschaftskriminalität zu. Umso wichtiger wird es für Firmen, Programme zur Vorbeugung von Straftaten und Hinweisgebersysteme einzuführen. Eine Studie von PricewaterhouseCoopers untersucht, wo deutsche Großunternehmen in Sachen Compliance stehen. Zentrales Ergebnis: Über die Hälfte der befragten Firmen hat kein Programm zur Prävention von Wirtschaftskriminalität. Bestehende Programme weisen häufig Schwächen auf. Die Befragung zeigt auch: Eine offene Unternehmenskultur ist die beste Prävention.
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Deutschland kämpft mit um den Titel des Exportweltmeisters - in kaum einem anderen Land der Welt verkaufen Unternehmen so viel ins Ausland. Das macht die deutsche Wirtschaft anfällig für Währungsschwankungen, besonders in Zeiten der Finanzkrise. Nie war für deutsche Industrieunternehmen ein effektives Währungsmanagement für die Planbarkeit des operativen Geschäfts wichtiger.
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Wird das Jahr 2010 den erhofften Aufschwung bringen? Das wird eines der zentralen Themen beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos unter Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sein. PricewaterhouseCoopers (PwC) wird dort seine Antwort auf die Frage geben: mit dem "13th Annual Global CEO Survey", den PwC jährlich zum Auftakt des Gipfels präsentiert. Der Survey spiegelt das Stimmungsbild unter rund 1.200 befragten Firmenchefs weltweit wider – das sich allmählich bessert.
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Spätestens seit Beginn der Wirtschaftskrise steht das Risikomanagement noch weiter oben auf der Agenda der Unternehmenslenker. PwC befragte 500 Unternehmen, welche Konsequenzen sie aus der Krise für ihre Risikostrategie ziehen. Wo sehen sie Verbesserungsbedarf? An welchen Stellschrauben haben sie gedreht? Vier von fünf Befragten sind der Meinung, dass das Risikomanagement ihres Unternehmens während der Krise zufriedenstellend war. Allerdings planen knapp 60 Prozent, ihr Risikomanagement in Folge anzupassen. Im Fokus: Eine ganzheitliche und systematische Risiko-Betrachtung und -Steuerung.
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Früher, so will es scheinen, war die Welt weniger gefährlich. Heute bewegen sich immer mehr Unternehmen mit immer komplexeren Technologien und immer sensiblerem Know-how auf internationalem Parkett. Je größer aber die Bühne wird, auf der man sich bewegt, und je komplizierter die Rolle, die man spielt, desto zahlreicher werden die Fallstricke, die das Erreichen der Unternehmensziele gefährden. Erhöhte Aufmerksamkeit und geeignete Instrumente sind daher - gerade im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld - mehr denn je das Gebot der Stunde.
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Je komplexer die IT-Systeme werden, die ein Unternehmen einsetzt, desto größer werden die Risiken, die aus dem Einsatz von Computersystemen und Netzwerken, Software und Datenspeichern erwachsen. Dennoch, so hat Dr. Markus Böhm, Partner im Servicebereich IT & Process Assurance von PricewaterhouseCoopers (PwC) beobachtet, steuern noch immer viele Unternehmen IT-Risiken nach Gutdünken - oder nach dem, was die immer knapper werdenden Budgets gerade noch zulassen. Dabei ließe sich mit wenig Aufwand viel bewegen.
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Die deutsche Wirtschaft wächst wieder, die schwerste Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik scheint überwunden. Der Aufschwung wird sich nach Experteneinschätzungen aber nur sehr langsam vollziehen: 2010 und 2011 werden noch deutlich von den Merkmalen der Krise geprägt sein. Wie fragil die Märkte nach wie vor sind, zeigt der Blick auf Dubai: Weil das Emirat Kredite nicht zurückzahlen kann, stürzten Ende 2009 die Aktienkurse an Börsen rund um den Globus ab. Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Krise für die Unternehmensentwicklung? Welche Lehren können Unternehmen aus der Krise ziehen?
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Mitarbeiter seien elementares Kapital von Unternehmen, wird oft behauptet. Wenn das stimmt, liegen in dieser wichtigen Ressource auch beträchtliche Risiken, etwa durch Schwierigkeiten bei Anpassungen des Mitarbeiterportfolios, durch Personal-Engpässe und durch fehlende Motivation der Belegschaft - bis hin zu dem Risiko, dass Leistungsträger aus eigenem Antrieb den Arbeitgeber wechseln. In der Praxis, hat Dr. Ulf Gerlach, HR-Fachmann bei PricewaterhouseCoopers, beobachtet, werden die einzelnen Risikoaspekte meist nur fallweise und punktuell gesteuert, eine übergreifende Sicht fehlt.
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Unternehmen müssen genau regeln, welcher Mitarbeiter auf welche Daten zugreifen darf. Daher spielen Benutzer- und Berechtigungskonzepte eine wichtige Rolle für die IT-Sicherheit. Mit dem sogenannten Identity & Access Management (IAM) sorgen Unternehmen dafür, dass die Mitarbeiter nur auf solche Daten Zugriff haben, die zu ihrem Arbeitsauftrag gehören. Allerdings, so schätzen die Experten von PricewaterhouseCoopers, haben bislang höchstens 70 Prozent der Firmen ein angemessenes IAM. Das kann zu Bilanzfälschungen und dolosen Handlungen führen - ein Punkt, den auch Abschlussprüfer oft aufdecken.
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Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) klopft bei ihren Prüfungen künftig verstärkt die Risiko- und Prognoseberichterstattung in den Lageberichten sowie die Auswirkungen von Risiken auf den Jahresabschluss ab. Das lassen die Prüfungsschwerpunkte erkennen, die die DPR am 22. Oktober 2009 präsentiert hat. Dr. Bernd Roese, Spezialist für die Enforcement-Verfahren der DPR bei PricewaterhouseCoopers (PwC) kommentiert: "Schon jetzt erwartet die DPR nach unseren Erfahrungen, aus dem Konzernlagebericht verstehen zu können, welchen Risiken das Unternehmen ausgesetzt ist."
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Wirtschaftskriminalität birgt erhebliche finanzielle Risiken und betrifft inzwischen die Mehrheit der Firmen: 61 Prozent der deutschen Großunternehmen berichten, in den letzten zwei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden zu sein. Noch gravierender als die finanziellen sind oftmals die immateriellen Schäden, insbesondere der damit verbundene Reputationsverlust. PricewaterhouseCoopers (PwC) untersuchte gemeinsam mit der Universität Halle-Wittenberg in einer repräsentativen Studie zur Wirtschaftskriminalität, wie es um die Sicherheitslage deutscher Großunternehmen bestellt ist.
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Viele Branchen in Deutschland müssen durch die globale Wirtschaftskrise momentan deutliche Auftragsrückgänge verkraften. Hinzu kommt, dass Banken nur zögerlich Kredite vergeben und die Kreditzinsen gestiegen sind. Unter diesen Marktbedingungen geraten Unternehmen schneller in eine Krise, die eine umfassende Restrukturierung erforderlich macht. Die Finanzkrise wird die Restrukturierungslandschaft in Deutschland und die M&A-Aktivitäten verändern. Dr. Derik Evertz und Richard Burton von PricewaterhouseCoopers (PwC) sagen voraus, wie sich der Markt ihrer Einschätzung nach wandeln wird.
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Auf Zulieferer ist inzwischen fast jedes Unternehmen angewiesen. Mit immer stärker integrierten Supply Chains ist die Gefahr gewachsen, die von Insolvenz und Ausfall eines Zulieferers ausgeht. Und die Risiken werden umso größer, je länger die Wirtschafts- und Finanzkrise den Unternehmen zusetzt. Permantes Monitoring hilft, schwache Glieder in ihren Lieferkette rechtzeitig zu identifizieren und das Heft des Handelns auch in der Krise in der Hand zu behalten.
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Unternehmen sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, etwa den Zins- und Liquiditätsrisiken, der Energie- und Rohstoffpreisentwicklung aber auch Wettbewerbs-, Technologie- oder Kostenrisiken. Deshalb sollte ein modernes integriertes Risikomanagement die Unternehmensleitung jederzeit in die Lage versetzen, rechtzeitig reagieren zu können. Vor allem muss auch kurzfristig einzuschätzen sein, wie sich Chancen und Risiken auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage auswirken.
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Die aktuelle Finanzkrise hat Folgen für das Ausmaß und die Risiken von Wirtschaftskriminalität. Experten glauben: Für Wirtschaftskriminelle bieten sich unter den aktuellen Marktbedingungen neue Gelegenheiten. Doch welche Risiken werden zunehmen und mit welchen regulatorischen Reaktionen müssen Unternehmen rechnen? Antworten gibt die Analyse "Fraud in der Wirtschaftskrise" von PricewaterhouseCoopers (PwC). Unternehmen finden hier konkrete Ausführungen, welche Auswirkungen die aktuelle Wirtschaftskrise auf die Ausprägung von Fraud und Integritätsrisiken hat.
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Bestechung, Unterschlagung und Bilanzfälschung: Durch wirtschaftskriminelle Straftaten entsteht deutschen Unternehmen jährlich ein Schaden von rund sechs Milliarden Euro. Doch was bringt Mitarbeiter dazu, der eigenen Firma zu schaden? Aus welchen Motiven begehen die Täter wirtschaftskriminelle Handlungen? Das hat PricewaterhouseCoopers (PwC) zusammen mit Professoren und Studenten der Hochschule Pforzheim untersucht. Denn: Nur wer die Motive der Täter versteht, kann auch wirksame Präventionsmaßnahmen entwickeln.
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Emerging Risks sind neue globale Risiken, die sich nur schwer voraussagen lassen, wie der Klimawandel, politische Instabilität oder volatile Energiepreise, die aber gravierende Folgen für Unternehmen haben können. Firmen brauchen daher ein gutes Risikomanagement, um die Bedrohungen frühzeitig voraussehen zu können und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Noch unterschätzen Unternehmen aber häufig die Gefahren, die von den Emerging Risks ausgehen, und investieren zu wenig in ihr Enterprise Risk Management (ERM).
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