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Private Equity


Coverfoto: Private Equity investments in the automotive supplier industry

Private-Equity-Investitionen im deutschen Automobilzuliefermarkt

Deutsche Automobilzulieferer bieten auch weiterhin gute Investitionschancen - der globalen Kreditkrise und einer schwächelnden Weltkonjunktur zum Trotz. Voraussetzung ist eine sorgfältige Auswahl der Zielunternehmen, eine gründliche Due Diligence sowie die strategische Weiterentwicklung der Unternehmen nach der Akquisition: Kernergebnisse der neuen Studie "Private Equity investments in the automotive supplier industry" von PricewaterhouseCoopers.


Die Erwerbsquote deutscher Automobilzulieferer durch Finanzinvestoren ist im dritten Quartal 2008 deutlich zurückgegangen. Die neue englischsprachige PricewaterhouseCoopers-Studie "Private Equity investments in the automotive supplier industry" nennt als Hauptgründe hierfür die sich abkühlende Automobilkonjunktur, die zunehmend zurückhaltende Kreditvergabe bei Leverage Buy Outs (LBOs) sowie die allgemeine Unsicherheit in der Automobilbranche, ausgelöst durch technologische und durch das Geschäftsmodell bedingte Umbrüche.

Technologischer Umbruch eröffnet Chancen

Dabei sind es gerade diese Umbrüche, die viele der traditionell innovativen deutschen Lieferanten auch als Chancen nutzen könnten. Insbesondere vom Trend zu effizienteren Motoren und Getrieben werden einige deutsche Zulieferer profitieren. Doch auch die Technologieführer der Branche werden weiterhin ihre Kostenstruktur überdenken und weitere Optimierungspotenziale identifizieren müssen, um im globalen Wettbewerb überleben zu können. Große Lieferanten müssen sich global aufstellen - nicht nur aus Kostengründen, sondern auch, um sich den Zugang zu den Wachstumsmärkten zu sichern.

Der klassische LBO-Kredit hat als Finanzierungsinstrument ausgedient

Klassische LBO-Finanzierungen wurden schon vor dem Höhepunkt der Kreditkrise zunehmend schwierig und teuer. Die Banken werden Kredite weiterhin restriktiv vergeben, auch dann noch, wenn sich die Lage auf den Finanzmärkten wieder beruhigt hat. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Autoren der Studie eingehende Due-Diligence-Prüfungen der Ertragslage, des Geschäftsmodells sowie der operativen Leistungsfähigkeit. Als Alternative zum LBO-Kredit wird verstärkt zu Finanzierungsinstrumenten wie Vendor Loans oder Sale-&-Leaseback-Verträgen geraten.

Für die Studie befragte PwC über 30 Manager aus Private Equity Fonds, LBO-Banken, M&A-Beratungshäusern sowie Experten aus der deutschen Automobilbranche.

Bibliographische Daten

Automotive
Private Equity investments in the automotive supplier industry

Autoren

Christian Knechtel
Hatto Schick
Luis Röver
Ihsan Ugurlu

Herausgeber

PricewaterhouseCoopers AG WPG, Frankfurt am Main

Bibliographie/Quelle

Oktober 2008
24 S.
DIN A 4
20 Abb.

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Ansprechpartner

Volker Strack E-Mail Link
Marie-Curie-Straße 24-28
60439  Frankfurt am Main
Tel.:  069 9585-1297
Fax:  069 9585-3335
Christian Knechtel E-Mail Link
Marie-Curie-Straße 24-28
60439  Frankfurt am Main
Tel.:  069 9585-3188
Fax:  069 9585-3282

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Private-Equity-Investitionen im deutschen Automobilzuliefermarkt - Stand 03.09.2010