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Private Equity
Private-Equity-Investitionen im deutschen Automobilzuliefermarkt
Deutsche Automobilzulieferer bieten auch weiterhin gute Investitionschancen - der globalen Kreditkrise und einer schwächelnden Weltkonjunktur zum Trotz. Voraussetzung ist eine sorgfältige Auswahl der Zielunternehmen, eine gründliche Due Diligence sowie die strategische Weiterentwicklung der Unternehmen nach der Akquisition: Kernergebnisse der neuen Studie "Private Equity investments in the automotive supplier industry" von PricewaterhouseCoopers.
Technologischer Umbruch eröffnet Chancen
Dabei sind es gerade diese Umbrüche, die viele der traditionell innovativen deutschen Lieferanten auch als Chancen nutzen könnten. Insbesondere vom Trend zu effizienteren Motoren und Getrieben werden einige deutsche Zulieferer profitieren. Doch auch die Technologieführer der Branche werden weiterhin ihre Kostenstruktur überdenken und weitere Optimierungspotenziale identifizieren müssen, um im globalen Wettbewerb überleben zu können. Große Lieferanten müssen sich global aufstellen - nicht nur aus Kostengründen, sondern auch, um sich den Zugang zu den Wachstumsmärkten zu sichern.
Klassische LBO-Finanzierungen wurden schon vor dem Höhepunkt der Kreditkrise zunehmend schwierig und teuer. Die Banken werden Kredite weiterhin restriktiv vergeben, auch dann noch, wenn sich die Lage auf den Finanzmärkten wieder beruhigt hat. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Autoren der Studie eingehende Due-Diligence-Prüfungen der Ertragslage, des Geschäftsmodells sowie der operativen Leistungsfähigkeit. Als Alternative zum LBO-Kredit wird verstärkt zu Finanzierungsinstrumenten wie Vendor Loans oder Sale-&-Leaseback-Verträgen geraten.
Für die Studie befragte PwC über 30 Manager aus Private Equity Fonds, LBO-Banken, M&A-Beratungshäusern sowie Experten aus der deutschen Automobilbranche.
Bibliographische Daten
Automotive
Private Equity investments in the automotive supplier industry
Autoren
Christian Knechtel
Hatto Schick
Luis Röver
Ihsan Ugurlu
Herausgeber
PricewaterhouseCoopers AG WPG, Frankfurt am Main
Bibliographie/Quelle
Oktober 2008
24 S.
DIN A 4
20 Abb.
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