Energiewirtschaft
Unternehmen im Energiesektor sind durch die Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte einem zunehmend härter werdenden Wettbewerb ausgesetzt und werden insbesondere mit neuen regulatorischen Herausforderungen, Marktveränderungen und energiepolitischen Entscheidungen konfrontiert.
Wir über uns
PricewaterhouseCoopers (PwC) hilft Mandanten in Deutschland und rund um die Welt nicht nur beim Erkennen von Trends zu Angebot und Nachfrage. PwC berät Sie auch in allen Fragen, die im Zusammenhang mit der Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte auf Ihr Unternehmen zukommen. Das Expertenwissen unseres Unternehmens in sieben verschiedenen Fachgebieten hilft Mandanten dabei, neue regulatorische Herausforderungen zu meistern, Marktveränderungen zu nutzen und energiepolitisch fundierte Entscheidungen zu treffen.
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Studien
Mit der Einführung der Anreizregulierung geht eine Vielzahl rechtlicher Fragestellungen einher, welche für die betroffenen Netzbetreiber
von teilweise erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung ist. So verwundert es nicht, dass allein im Zuständigkeitsbereich der Bundesnetzagentur gegen über 200 Bescheide zur Festlegung der maßgeblichen Erlösobergrenze Beschwerde beim zuständigen Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt wurden. Die Veröffentlichung durchdringt die relevanten Fragestellungen.
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Elektromobilität
Bilanzierung und Rechnungslegung
Der Anreiz für Betreiber von Strom- und Gasnetzen, zügig vom Pacht- auf das Eigentumsmodell umzustellen, ist gewachsen. Denn Netzbetreiber, die Umstellung noch 2010 vollziehen, können ihre Kosten- und Bilanzstrukturen noch günstig im Sinne der Anreizregulierung darstellen. In den Jahren 2010 und 2011 ermitteln die Regulierungsbehörden die Kosten, auf deren Basis sie die Erlösobergrenzen für die kommende Regulierungsperiode festlegen.
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Investition und Finanzierung
Die Unternehmen der Energiewirtschaft müssen ihren Kunden seit dem 1. Januar 2010 intelligente Stromzähler zur Verfügung stellen und spätestens ab Ende des Jahres mindestens einen Tarif anbieten, der die Kunden zum Energiesparen oder zur Verbrauchssteuerung animiert.
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Recht und Regulierung
Am 9. Juli 2010 hat der Bundesrat weitreichenden Vorschlägen zur Änderung der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) sowie der Strom- und Gasnetzentgeltverordnung (StromNEV bzw. GasNEV) zugestimmt. Hierdurch wird die Regulierung der deutschen Strom- und Gasnetzbetreiber fortentwickelt und geschärft: Während in vielen Punkten nur die derzeitige Regulierungspraxis nachgebildet wurde, ergeben sich in einigen Bereichen grundlegende Änderungen, deren Auswirkungen von jedem Unternehmen individuell analysiert werden müssen.
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Risikomanagement, IT und Prozesse
Der durch die Liberalisierung der Energiemärkte gestiegene Wettbewerb für Energieversorgungsunternehmen (EVU) bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Beschaffungs- und Vertriebsportfolios zu diversifizieren und zu optimieren. Andererseits ergeben sich mit steigendem Wettbewerb neue Risiken, denen sich die EVU stellen. Welche Strategie schon vor Entscheidung für ein System bestehen muss und welche neuen Möglichkeiten zur Diversifizierung und Optimierung von Beschaffungs- und Vertriebsportfolios sich öffnen, erläutern Reinhard Rümler und Stefan Tenner in einem Interview.
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Steuern
Wer eine Steuervergütung nach dem Mineralölsteuergesetz oder dem Energiesteuergesetz in Anspruch nehmen will, hat den hierfür erforderlichen Jahresnutzungsgrad der KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung) von mindestens 70 Prozent unter Angabe der tatsächlich erzeugten mechanischen und thermischen Energie nachzuweisen; eine Vergütung ist daher ausgeschlossen, wenn aufgrund eines fehlenden Wärmemengenzählers die erzeugte thermische Energie nicht gemessen werden kann, so der Bundesfinanzhof (BFH).
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Klimawandel und Nachhaltigkeit
Üblicherweise wird ein Projekt im Bereich erneuerbare Energien von einem Projektentwickler aufgesetzt und später an einen Investor verkauft. Der Projektentwickler geht in dieser frühen Phase bereits zahlreiche Verträge in eigenem Namen ein, unter anderem auch Nutzungsverträge. Wird das Projekt in eine Projektgesellschaft eingebracht oder im Wege eines Asset Deals an einen Investor verkauft, müssen diese Nutzungsverträge auf die Projektgesellschaft beziehungsweise den Käufer als neuen Betreiber, übertragen werden. Bei der Vertragsgestaltung stellen sich in der Praxis immer wieder Fragen.
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Organisation und Management
Die Anreizregulierung setzt die Netzbetreiber zunehmend unter Preis- und Kostendruck. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wollen sich die Städtischen Werke Magdeburg im CTO-Bereich neu ausrichten.
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