Steuerberatung
Die Ansprüche der Finanzbehörden sind so hoch wie die Schlagzahl der Steuergesetzgebung, und das nicht nur in Deutschland. Aktuelles Fachwissen im Steuerrecht gibt in vielen Geschäften – ob bei Fusionen, beim Immobilienkauf oder der Nachfolgefrage – den Ausschlag zwischen verdientem Erfolg und böser Überraschung.
Am 14. April 2010 wurde im Bundesgesetzblatt das "Gesetz zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften" veröffentlicht. Mit dem Gesetz wird das nationale Steuerrecht an die aktuelle EuGH-Rechtsprechung angepasst sowie Art. 66 Unterabsatz 2 Mehrwertsteuersystemrichtlinie (MwStSystRL) umgesetzt. Die am 01. Juli 2010 in Kraft getretenen Änderungen verfolgen regelmäßig den Zweck den Steuerbetrug bei innergemeinschaftlichen Umsätzen zu bekämpfen.
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China verschärft Markteintritt
Seit Jahrzehnten sind Repräsentanzen ausländischer Unternehmen ein beliebtes Mittel, um den behutsamen Einstieg in den chinesischen Markt zu wagen. Anfang des Jahres aber hat Beijing die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen geändert. Einige Beobachter sehen die Tage des Repräsentanzbüros als Investitionsform in China als gezählt.
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Funktionsverlagerung
Der Deutsche Bundestag beschloss am 5. März 2010 das Gesetz zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften. Mit den Änderungen will der Gesetzgeber unter anderem den Koalitionsvertrag vom 26. Oktober 2009 umsetzen, der die befürchteten negativen Auswirkungen der Regelungen zur Funktionsverlagerung auf den Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland beheben soll.
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Klimapolitik
Nach dem Scheitern des Kopenhagener Klimagipfels wird der Ruf nach Klimasteuern immer lauter. Allen voran die EU-Kommission will im Frühjahr diesen Jahres einen Vorschlag für eine europaweite CO2-Steuer vorlegen. In den Zeiten des Klimawandels und der Ressourcenverknappung handeln aber nicht nur staatliche Institutionen sondern auch Unternehmen. Denn Firmen, die nicht nachhaltig handeln, gehen hohe Risiken ein. Sie gefährden nicht nur ihre Reputation, sondern auch den Zugang zu den Finanzmärkten.
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Frühstück bei Hotelübernachtungen
Mit einem Schreiben vom 5. März 2010 ordnet das Bundesfinanzministerium Fälle von Hotelübernachtungen mit Frühstück bei beruflicher Auswärtstätigkeit neu. Das Schreiben erleichtert die lohnsteuerliche Behandlung stark und beseitigt dadurch einen großen Teil der seit Jahresbeginn herrschenden Unsicherheiten. – Die neue Situation skizziert der folgende Beitrag.
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Steuerbuchführung
Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz verändert nicht nur die Handelsbilanz, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die Steuerbilanz. Gerade die gänzlich neu geschaffenen beziehungsweise wenigstens verstärkten Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bringen zwangsläufig gestiegene Komplexität und erhöhte Kosten für die Unternehmen mit sich. Die Lösung für dieses Dilemma: eine integrierte Steuerbuchführung. Wie die gestiegenen Anforderungen an die steuerliche Buchführung prozessual effizient umgesetzt werden können, erläutert der nachfolgende Beitrag.
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Verlustnutzung
Grundsätzlich sollten über die Totalperiode die Verluste mit den Gewinnen eines Unternehmens verrechnet werden. Durch diverse steuerliche Regelungen wird dieser Grundsatz jedoch zunehmend stark eingeschränkt. Erschwerend kommt hinzu, dass das Thema Verlustverwertung gerade in schwierigen Zeiten an die Unternehmen ganz besondere Herausforderungen stellt. Doch auch in der Krise haben die Unternehmen noch Gestaltungsspielräume und Handlungsoptionen, um die Verlustverwertungsmöglichkeiten auszuschöpfen.
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Am 1. Januar 2010 tritt die wohl bedeutendste Rechtsänderung im Bereich der Umsatzsteuer seit Bestehen des Binnenmarkts der Europäischen Union ein: Die Vorschriften, die den Ort der Dienstleistung (nach deutscher Diktion: der sonstigen Leistung) bestimmen, werden neu strukturiert. Das betrifft besonders Dienstleistungen an Unternehmen.
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Funktionsverlagerung
Zum 1. Januar 2008 ergänzte der Gesetzgeber das Außensteuergesetz um einen weiteren Tatbestand: Danach unterliegt die Verlagerung von betrieblichen Funktionen von einem inländischen Unternehmen auf ein ausländisches verbundenes Unternehmen der Besteuerung. Details, besonders zu den Begriffen der Funktionsverlagerung, des sogenannten Transferpakets und dessen Gewinnpotenzials, definierte die Funktionsverlagerungsverordnung näher. Die Verordnung regelt auch, wie der Wert des Transferpakets ermittelt wird. Welche Fallstricke zu beachten sind und wo sich betroffene Unternehmen Hilfe holen können.
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Knorr
Durch aktuelle Gesetzesänderungen wird die steuerliche Mitwirkungs- und Nachweispflicht von Auslandsengagements insbesondere für das Klientel des Private Wealth Managements immer bedeutender. Die Komplexität des deutschen Steuerrechts veranlasst die Finanzverwaltung zu einer weiten Interpretation des Begriffs Tax Compliance. Tax Compliance ist demnach nicht nur die Erfüllung aller steuerlichen Pflichten, sondern soll auch als Beitrag zur nachhaltigen Senkung des Kontrollbedarfs und zur Steigerung des Gesetzesvollzugs verstanden werden.
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Leasing
Unternehmen, die Finanzierungsleasing und Factoring mit Finanzierungsfunktion betreiben, erhalten durch das Jahressteuergesetz 2009 ähnliche gewerbesteuerliche Privilegien wie Kreditinstitute, müssen aber nunmehr eine schärfere Aufsicht dulden. Dies ist das Ergebnis der Einstufung bestimmter Leasing- und Factoringunternehmen als Finanzdienstleistungsinstitute. Die eingeforderte Chancengleichheit der Branche mit der Kreditwirtschaft scheint damit erzielt. Allerdings besteht angesichts der Neuregelungen auch ein Anpassungs- und Handlungsbedarf.
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Versicherungsmanagement
Der wachsende Kostendruck hat auch das Versicherungsmanagement erreicht. Um Potenziale zu heben, gilt es, das Risk Management und das Versicherungsmanagement eng zu verzahnen. International operierende Unternehmen gehen deshalb zunehmend dazu über die Absicherung ihrer Risiken zentral zu steuern. Neben dem Versicherungsmanagement spielen dabei auch zunehmend steuerliche Aspekte eine Rolle.
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Funktionsverlagerung
Der Bundesrat hat nunmehr der umstrittenen Verordnung zur Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes in Fällen grenzüberschreitender Funktionsverlagerungen (Funktionsverlagerungsverordnung -FVerlV) zugestimmt. Einige Regelungen dürften sich dabei in der Praxis für Unternehmen als problematisch erweisen.
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Honkong
Das beherrschende Thema der Steuerplanung von Unternehmen, die in China investiert haben, ist derzeit die Steuerreform, die zum 1. Januar 2008 in Kraft trat. Mit der Reform macht die Volksrepublik einen großen Schritt in Richtung einer modernen Steuerrechtsordnung. Allerdings steigen damit die Komplexität steuerlicher Regelungen und die Steuerbelastung für viele ausländische Investoren. Deshalb lohnt sich gerade heute ein Blick auf einen attraktiven Steuerstandort in unmittelbarer Nachbarschaft: die Sonderverwaltungsregion Hongkong.
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Konzernsteuerquote
Unternehmen in Deutschland schenken dem Management der Konzernsteuerquote häufig noch zu wenig Bedeutung. Ihr Einfluss auf die Unternehmensbewertung, ist jedoch nicht zu unterschätzen. Wie lässt sich also der Unternehmenswert mit Blick auf die Konzernsteuerquote steigern? Nur wenn international tätige Unternehmen die Möglichkeiten internationaler Steuerplanung nutzen, können sie im Steuerquotenwettbewerb dauerhaft bestehen.
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Zoll
Die Terroranschläge in New York, Madrid und London haben unsere Welt verändert. Die Europäische Union steht vor einer neuen Herausforderung: Wie kann sie am effektivsten Maßnahmen konzipieren, mit denen sie ihr Handels- und Verkehrssystem erfolgreich vor Terrorismus schützen kann, ohne dabei den Wirtschaftsverkehr übermäßig zu beeinträchtigen? Einen attraktiven Mittelweg eröffnet der "Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte".
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Steuerfahnder
Der Fahndungsdruck hat merklich zugenommen. Immer öfter geraten Unternehmer ins Blickfeld der Steuerfahnder, ohne dies sogleich zu bemerken. Denn die drohenden Schwierigkeiten kündigen sich stets leise an. Mit fatalen Folgen.
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Jahressteuergesetz
Nur wenige Wochen nach Abschluss der Unternehmensteuerreform hat das Bundeskabinett in seiner Sitzung am 8. August 2007 den Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2008 beschlossen. Mit dem Gesetzentwurf werden wiederum zahlreiche steuerrechtliche Vorschriften in unterschiedlichen Bereichen geändert.
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Abgeltungsteuer
Es klingt einfach: Ab dem 1. Januar 2009 werden Kursgewinne aus Wertpapieranlagen, Dividenden und Zinserträge einheitlich mit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag besteuert. Und doch ist die Einführung der Abgeltungsteuer für Kreditinstitute in Deutschland eine große Herausforderung und mit viel Arbeit verbunden. Denn viele Produkte sowie ungezählte interne Prozesse und IT-Systeme müssen auf die neuen Anforderungen umgestellt werden.
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Vorsteuerabzug
Im Jahressteuergesetz 2007 hat die Bundesregierung die Missbrauchsvorschrift zum so genannten "Treaty-Shopping" verschärft. Ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministerium (BMF) regelt nunmehr die Anwendung des umstrittenen Paragrafen 50d Absatz 3 Einkommensteuergesetz.
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Unternehmensnachfolge
Europas wahre Entscheider residieren über den Dächern von Luxemburg. Werden die europäischen Grundfreiheiten verletzt, greift der Europäische Gerichtshof in die nationale Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten ein. Immer häufiger betroffen: das Steuerrecht - mit Chancen für Steuerzahler. Aktuelles Beispiel: Die Rechtssache Meilicke.
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Tax Risiko
Das nationale und internationale Steuerrecht wird immer komplexer, während Aktionäre, Finanzbehörden und andere Stakeholder zunehmende Transparenz in steuerlichen Fragestellungen einfordern. Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die sich aus der Geschäftstätigkeit resultierenden steuerlichen Risiken lückenlos zu kennen, zu bewerten und effektiv zu managen. Aus diesem Grunde steht Tax Risk Management derzeit ganz oben auf der Agenda vieler Unternehmenslenker.
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Umsatzsteuerhaftung
Die Hinterziehung von Umsatzsteuer innerhalb der EU hat
Besorgnis erregende Ausmaße angenommen. Verantwortlich
dafür sind im Wesentlichen die Regelungen, die für Umsätze
innerhalb des Binnenmarktes gelten. Schärfere Kontrollen und Umsatzsteuersonderprüfungen bei den Unternehmen sollen Abhilfe schaffen. Weiterhin bleibt jedoch unklar,
wann Unternehmen für ausgefallene Umsatzsteuer haften müssen.
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Zinsschranke
Zur Sicherung ihrer Verrechnungspreissysteme bedienen sich international tätige Unternehmen bilateraler oder multilateraler Vorabverständigungsverfahren zwischen nationalen Steuerbehörden. Das Bundesfinanzministerium hat zu diesen Advance Pricing Agreements ein Merkblatt veröffentlicht. Damit sind Aussagen möglich, unter welchen Umständen Unternehmen von grenzüberschreitenden Vereinbarungen profitieren.
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