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Krisenmanagement
Commercial Dispute Resolution
Die Studie "Commercial Dispute Resolution" stellt anhand sechs verschiedener Typen von Konfliktbearbeitungsverfahren die Nutzungspräferenzen und Erwartungen von Unternehmen bei der Bearbeitung von Konflikten, etwaigen Veränderungsbedarf sowie zukünftige Entwicklungstrends dar. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die Vorstellungen und Erwartungen, die Unternehmen mit Konfliktbearbeitungsverfahren verbinden, teilweise nicht dem tatsächlichen Vorgehen im Konfliktfall entsprechen.
Gegenstand der Studie ist die Frage, wie Unternehmen in Deutschland Konflikte mit anderen Unternehmen bearbeiten. Das zentrale Ergebnis überrascht - zumindest auf den ersten Blick.
Das tatsächlich häufig genutzte Gerichtsverfahren wird in vielfacher Hinsicht eher als nachteilig bewertet.
Die generell als vorteilhaft wahrgenommenen und den Erwartungen der Unternehmen eher entsprechenden Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung mit Unterstützung Dritter (Schiedsgerichtverfahren, Schiedsgutachten, Schlichtung und Mediation) werden in der Realität bislang eher selten genutzt.
Angesichts dieser differenzierten Erwartungshaltung stellt sich die Frage nach den Gründen für das Auseinanderfallen von Präferenzen und Realität. Das Datenmaterial der Studie kann zwar keine abschließenden Antworten, wohl aber Anknüpfungspunkte für Erklärungen bieten: Bislang reicht offensichtlich das Ausmaß praktischer Erfahrung mit außergerichtlichen Verfahren trotz theoretisch bereits vorhandener Überzeugungen noch nicht aus, um bekannte Verhaltensmuster nachhaltig zu verändern.
Bibliographische Daten
Commercial Dispute Resolution
Konfliktbearbeitungsverfahren im Vergleich
Autoren
Claudia Nestler
Dr. Michael Hammes
Dr. Ulla Gläßer
Dr. Lars Kirchhoff
Prof. Dr. Stefan Breidenbach
Herausgeber
PricewaterhouseCoopers AG WPG Frankfurt am Main
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Bibliographie/Quelle
April 2005
32 S.
13 Abb.
2 Tab.
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