Automobilzulieferer auf Kurs

31 Juli, 2017

Die Studie untersucht die Marktstruktur der Automobilzulieferer und offenbart, dass die Branche strategischen Weitblick braucht, um sich bei einer sich verändernden Wertschöpfungsstruktur behaupten zu können.

Zuliefererbranche auf Augenhöhe mit OEMs

Die Zulieferbranche ist seit 2010 um 48 Prozent gewachsen und hat damit jährlich um 8 Prozent zugelegt. Vor allem die deutschen Unternehmen sind schneller gewachsen als ihre Wettbewerber in den drei anderen Weltregionen – Asien, Amerika und Europa (ohne Deutschland). Insgesamt erhöhten sie ihren Weltmarktanteil um 3 Prozent. Ein Treiber des Wachstums ist Innovation: Die Deutschen investieren mit 5,6 Prozent des Umsatzes überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung.

Familien- und Stiftungsunternehmen schneiden gut ab

Zwar haben Staatsunternehmen das höchste Umsatzwachstum und den höchsten Gewinn gegenüber anderen Unternehmensformen erzielt. Doch dicht dahinter liegen die Familienunternehmen. Zusätzlich zu einer guten Umsatz- und Gewinnentwicklung überzeugen sie durch ihre langfristig angelegten Strategien mit weit überdurchschnittlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Letzteres teilen sie mit den Stiftungsunternehmen, die neben hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung überdurchschnittlich hohe Sachinvestitionen im Betrachtungszeitraum getätigt haben.

Zukünftige Ausrichtung gefragt

Wie die Untersuchung aufzeigt, ist die Zuliefererbranche gut und erfolgreich aufgestellt. Für die Zukunft steht sie dennoch vor großen Herausforderungen: Autonomes Fahren, E-Mobilität, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle führen zu einem Kampf um die Wertschöpfungsstruktur der Zukunft. Unter dem Strich werden die Unternehmen daher strategischen Weitblick brauchen, um diese Wertschöpfungsstruktur mitzugestalten und nicht von ihr getrieben zu werden.

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