Personal & HR

Verantwortung übernehmen, Mitarbeiter schützen

Ihre Expertin für Fragen

Petra Raspels
Personal & HR, PwC Deutschland
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Unternehmen tragen Verantwortung für ihre Beschäftigten

Was in der akuten Krise wichtig ist: die Gesundheit der Mitarbeiter schützen und den Geschäftsbetrieb sichern

Das Gebot der Stunde lautet, wirkungsvolle Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sowohl im Hinblick auf Ihre Gesundheit, aber auch bei allen Fragen, die die Fortsetzung des Geschäftsbetriebes betreffen. Und das sind viele: Ist möglicherweise Kurzarbeit notwendig? Wenn ja: Wissen Sie, wie hoch die Kosten sind und ob Sie das Kurzarbeitergeld aufstocken wollen? Gibt es bereits eine entsprechende Betriebsvereinbarung dazu? Haben Sie sich schon mit der Möglichkeit von Stundungen beschäftigt – zum Beispiel von Sozialversicherungsbeiträgen oder einer möglicherweise bestehenden Lohnsteuerhaftungsschuld? Welche zentralen Neuerungen wird es kurzfristig im Arbeitsrecht geben? Besteht ein Anspruch auf Entschädigung oder Lohnfortzahlung im Fall einer Quarantäne? Haben Sie Ihre Belegschaft über wichtige Regelungen, wie die Erstattung von Kinderbetreuungskosten, informiert? Und erfolgt das virtuelle Arbeiten im Homeoffice bereits reibungslos oder gibt es Verbesserungspotenziale?

Wie Sie Ihr Unternehmen stabilisieren können: Ihr Plan für den Normalbetrieb – unter veränderten externen Bedingungen

Der Weg in die „neue Normalität“ ist schwierig. Denn nach der Krise wird es kein einfaches Zurück geben. Damit Sie Ihr Unternehmen wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen können, gibt es einige Erfolgsfaktoren. Beispielsweise kann die jetzt so notwendige Liquidität durch eine Optimierung der betrieblichen Altersversorgung erhöht werden. Wichtig ist es auch, schnell zu erfassen, welche Fähigkeiten Sie in Ihrer Belegschaft jetzt brauchen, ob diese bereits vorhanden sind oder möglicherweise durch Upskilling-Programme unterstützt werden sollten. Die Aufstellung Ihrer HR-Abteilung ist dafür wichtig – möglicherweise ist von ihr jetzt mehr Flexibilität und eine Anpassung der HR-Prozesse gefragt.

Warum Sie sich jetzt strategisch ausrichten sollten: Entscheidungen treffen für Ihr künftiges Wachstum

Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten – und zwar langfristig. Dazu gehören auch schmerzhafte Entscheidungen – wie Personalabbaumaßnahmen. Die Kosten dafür sollten Sie frühzeitig durch Erstellung von Sozialplänen und Kündigungsverfahren berechnen. Wichtig sind jetzt auch Gespräche mit dem Betriebsrat, zum Beispiel über den Ausgleich von Verlusten Ihrer Mitarbeiter in der gesetzlichen Rentenversicherung. Aber womöglich nutzen Sie künftig auch positive Erfahrungen, zum Beispiel was eine verstärkte virtuelle Zusammenarbeit betrifft. Vielleicht werden Sie Produktionen, die Sie bislang ins Ausland verlagert haben, wieder nach Europa holen – das hat Auswirkungen auf die Belegschaft, weil Sie weniger Arbeitnehmer ins Ausland entsenden. Andersherum: Wenn Sie in neuen Ländern tätig werden, dann sollten Sie sich mit dem Thema Mitarbeiterentsendung intensiv beschäftigen.

Aktuelle wirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklungen

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In drei Phasen durch die Corona-Krise

Mobilisieren, stabilisieren und strategisch ausrichten. Gemeinsam meistern wir diese schwierige Lage. Für Ihre jeweils aktuelle Situation bieten wie Ihnen Dienstleistungen und Services an, mit denen Sie Ihr Unternehmen sicher durch die COVID-19-Pandemie bringen. Was Sie dafür brauchen: einen kurzfristigen Blick ebenso wie eine langfristige Weitsicht.

Mobilisieren

1. Kurzarbeit und Arbeitsrecht

Arbeitgeber haben in diesen Pandemie-Zeiten besondere Fürsorgepflichten (unter strikter Einhaltung des Beschäftigtendatenschutzes), Arbeitnehmer unterliegen Mitwirkungspflichten sowie einer Schadenminderungspflicht. Auf dem Laufenden zu bleiben, ist in der aktuellen Krise allerdings eine große Herausforderung: Denn Neuregelungen kommen derzeit fast im Wochentakt - zum Beispiel im Bereich Kurzarbeit, aber auch bei vielen anderen Gesetzen, Verordnungen oder Dienstanweisungen. Bei einigen Änderungen, insbesondere bei den Kurzarbeitsregelungen, gilt es zudem, unternehmensintern Betriebsvereinbarungen abzuschließen oder anzupassen und entsprechende Verhandlungen mit den Gewerkschaften und Betriebsräten zu führen.

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2. Lohnsteuer und Sozialversicherung

Auch der HR-Bereich kann dazu beitragen, Liquiditätsengpässe im Zuge der COVID-19-Krise zu vermeiden. Zu den gängigen Maßnahmen gehören die zinsfreie Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen und Lohnsteuer, Lohnsteuerstattungen oder sogenannte „Smart Savings“. Das sind steuer- und beitragsfreie Umwandlungen des Gehaltes oder Gewährungen anderer Arbeitgeberleistungen. Eine besondere Betrachtung bringt die Arbeit im Homeoffice mit sich. Hier können sich Fragen rund um den Versicherungsschutz stellen, aber auch lohnsteuerliche Themen aufkommen – zum Beispiel im Zusammenhang mit der privaten Nutzung der IT-Ausstattung oder der Besteuerung von Firmenwagen.

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Stefan Sperandio
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3. Virtuell arbeiten & führen

Die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, hat sich in der Krise radikal verändert und viele bislang unbekannte Fragen aufgeworfen: Wie sieht Teamarbeit im Remote-Modus aus? Wie kann ein „Home-Skilling“ erfolgreich sein? Wie müssen virtuelle Coachingprozesse gestaltet werden? Was bedeutet das virtuelle Arbeiten für Leadership-Aufgaben und Führungskräfte? Wie können Führungsteams jetzt die richtigen strategischen Entscheidungen treffen und ihre Kommunikation gestalten? Entscheidend ist es jetzt, diese Arbeitsweisen als neue Normalität zu etablieren. Dabei spielt die psychologische Komponente eine große Rolle – denn während für den einen virtuelles Arbeiten konzentrationsfördernd und positiv belegt ist, ist es für einen anderen beängstigend oder stressfördernd. PwC begleitet Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Weg in diese virtuelle Arbeitswelt.

Die Arbeit von Aufsichtsräten während COVID-19

Digitale Unterstützung im Homeoffice (PDF)

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Anja Sbanski
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Maria von Oettingen
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Stabilisieren

1. Upskilling

Für viele Unternehmen treibt die COVID-19 Krise die Digitalisierung im Zeitraffer voran – und damit auch viele Themen, die bis vor kurzem unter dem Begriff „Zukunft der Arbeit“ oder „New Work“ zum Teil noch in weiter Ferne lagen. Arbeitgeber sind jetzt gefordert und müssen ihrer Belegschaft agile Arbeitsweisen, neue Technologien, veränderte Methoden näherbringen. Adäquate Upskilling-Angebote sind in dieser Zeit wichtiger denn je.  Das umfasst einerseits die kurzfristige Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stellt aber auch große Anforderungen an die Personalabteilungen und Entscheider. Diese sollten strategische Personalplanung weiter professionalisieren, um notwendige neue Fähigkeiten systematisch zu identifizieren und passende Lernangebote zu entwickeln. Am Ende bedeutet das in aller Regel, einen kulturellen Veränderungsprozess zu begleiten.  

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Anja Sbanski
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Sebastian Holtze
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2. HR- Kernprozesse und HR-Organisation

Effektive Prozesse, die Identifikation von Kostensenkungsmaßnahmen, eine transparente Kommunikation und eine angepasste Priorisierung der Kernaufgaben sind für die HR-Funktion ein Muss in wirtschaftlich unsicheren Krisenzeiten. Schneller Handlungsbedarf ist jetzt gefragt und dennoch sollten Entscheidungen auch langfristig – über die akute Krise hinaus - tragfähig sein, Die Chance liegt jetzt darin, die HR-Funktion zu modernisieren und möglicherweise veraltete Modelle zu erneuern oder - wenn nötig - auch zu restrukturieren. Toolgestützte Analysen und Diagnosen helfen bei der Identifikation der entscheidenden Stellschrauben.

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Stephan Weber
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3. Optimierung betriebliche Altersvorsorge

Die Optimierung der betrieblichen Altersversorgung kann in wirtschaftlich angespannten Zeiten zur kurzfristigen Liquiditätsverbesserung beitragen. Geeignete Maßnahmen sind im Bereich Pensions zum Beispiel die Entnahme liquider Mittel über einen Asset-Austausch bei Contractual Trust Arrangements (CTA), die Auflösung von Unterstützungskassen, das Insourcing von eigens gegründeten „Rentnergesellschaften“ oder auch die Beleihung von bestimmten Direktversicherungen – um an dieser Stelle nur eine Auswahl vieler verschiedener Optionen zu nennen.

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Jürgen Helfen
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Strategisch ausrichten

1. Global Mobility

Grenzschließungen und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen, aber auch Büro- und Firmenschließungen, Homeoffice, Kurzarbeit und Quarantänemaßnahmen haben kurzfristig erhebliche Auswirkungen auf die globale Mitarbeitermobilität. Auch langfristig wird sich der Umgang mit Auslandseinsätzen und Mitarbeiterentsendungen verändern. Kosteneinsparungserfordernisse, Flexibilisierungszwänge, die Weiterentwicklung virtueller Arbeitsformen sind einige Gründe dafür. Die HR-Funktion ist deshalb gut beraten, sich intensiv mit der kritischen Überprüfung von Auslandseinsätzen und der entsprechenden Entsenderichtlinien, der Etablierung steuerlicher, arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Compliance Frameworks, den Auswirkungen gestiegener Flexibilitätsanforderungen und veränderter Wertschöpfungsketten zu befassen.

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Aline Kapp
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Gabi Dorner
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