Die Energiewirtschaft in der Coronakrise

Wir sind an Ihrer Seite.

Ihr Experte für Fragen

Norbert Schwieters
Leader Energy, Utilities & Resources bei PwC Deutschland
Tel.: +49 211 981 2153
E-Mail

Krisenmanagement par excellence

Die WHO hat den Coronavirus SARS-CoV-2 zu einer Pandemie erklärt. Die Gegenmaßnahmen vieler Regierungen weltweit haben enorme Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Die Coronakrise ist ein Jahrhundertereignis mit gravierenden Folgen. Zwar ist die deutsche Energiewirtschaft als systemrelevante Branche gut für diese Krise gewappnet – vor allem in den Netz- und Kraftwerkssparten. Doch nun muss sie ihre Krisenabwehrmaßnahmen intensivieren und schnell auf alle Unternehmensbereiche ausdehnen.

Sie können sich auf uns verlassen

Die Energy-Teams von PwC unterstützen die Energiewirtschaft seit mehr als 50 Jahren erfolgreich mit Experten-Knowhow, Methodenwissen, Datenkompetenz, Schnelligkeit, Notfallplänen, aber auch mit Besonnenheit. Sie können sich auch jetzt, in der aktuellen Krise, auf unsere Kompetenz, die Vorteile des globalen PwC-Energy-Netzwerks und unsere Erfahrung mit Unternehmen, Aufsichtsbehörden, Regierungen und anderen Institutionen verlassen.

Als Entscheider in der Energiewirtschaft kennen Sie Ihre Herausforderungen. Wir unterstützen Sie dabei, sie zu meistern. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick, worauf Ihr Unternehmen jetzt achten sollte. Für jede der unten aufgeführten Aufgaben halten wir fachliche Lösungen und Mitarbeiterkapazitäten bereit. Dabei geht es insbesondere und organisationsübergreifend um Arbeitsrecht sowie weitere Rechtsbereiche, Cyber Security, Energiehandel, Energiewirtschaft/KRITIS, Liquidität, Rechnungswesen, Regulierung, Risikomanagement und Steuern.

„COVID-19 erfordert ein Krisenmanagement mit sicheren, effizienten Abläufen, klaren Zuständigkeiten und Mut zur Verantwortung. PwC trägt dazu bei, dass Energieversorger die Coronakrise meistern.“

Dr. Norbert Schwieters, Leiter Energiewirtschaft bei PwC Deutschland und PwC Global

Wofür wir stehen

Auswirkungen analysieren

Sie müssen so genau wie möglich wissen, welche Ihrer Unternehmensbereiche in welcher Art und Weise die Corona Pandemie zu spüren bekommen. Das ist der erste Schritt aus der Krise. Analysieren Sie Ihre Krisenresilienz.

Personalfragen klären

An erster Stelle stehen Gesundheitsschutz und Verhaltensregeln für die Belegschaft. Hinzu kommen organisatorische Optionen, um den Personalbedarf rechtskonform zu steuern und anzupassen. Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten.

Solvenz sichern

Fortlaufende Mittelzuflüsse und krisenspezifisches Liquiditätsmanagement sichern Ihre Handlungsfähigkeit. Wir kennen alle Parameter, die Sie dafür brauchen. Nutzen Sie das Know-how und die Kapazitäten von PwC!

Resilienz-Quick-Check

Cyber Security - Teamarbeit beim Bergsteigen

Prüfen Sie zügig und kostenfrei Ihre Krisenresilienz

Wie weit sind Sie bereits mit Ihrem Coronakrise-Management? Haben Sie an alles gedacht? Der Resilienz-Quick-Check von PwC hilft Ihnen, das Krisenmanagement und den Pandemieplan Ihres Unternehmens auf die aktuelle Ausnahmesituation anzupassen. Vereinbaren Sie ein strukturiertes Interview mit uns und wir führen Sie durch die wesentlichen Punkte.

Jetzt Termin vereinbaren

Unsere Services im Überblick

Die PwC-Experten und ihre Teams sind rund um die Uhr für Sie da. Darauf sollten Sie jetzt achten:

Für die Belegschaft sorgen

An erster Stelle im Krisenmanagement steht die Fürsorge für die Belegschaft. In der Coronakrise stehen vor allem der Schutz von Beschäftigten mit Kundenkontakt und arbeitsrechtliche Fragen im Mittelpunkt. Ihr Unternehmen sollte

  • die HSSE-Regelungen bezüglich der Infektionsrisiken auf Arbeitswegen und Arbeitsplätzen aktualisieren. Dasselbe gilt für Betriebsanweisungen und Verhaltensregeln.
  • potenzielle Auswirkungen bewerten, Optionen zur Unterstützung, Verlegung und  Evakuierung von Beschäftigten entwickeln und dabei eventuell auch deren Standortprofile und andere Daten einbeziehen. 
  • einen funktionierenden Datenaustausch sicherstellen – auch unter verstärktem Zugriff auf die Unternehmenssysteme aus provisorischen Homeoffices heraus.     
  • HR-Richtlinien, beispielsweise Lohnfortzahlungsbestimmungen, auch während der Quarantäne beachten.
  • Alternativen wie Kurzarbeit, Kinderbetreuung und Vergütungsanpassungen prüfen.

PwC ermöglicht Ihnen unter anderem eine auf die aktuelle Situation angepasste Personalkostenplanung auf Knopfdruck. Der „HR Analyst“ hilft Ihnen bei der Personalplanung, damit Ihr Unternehmen bestmöglich durch die Krise steuert. 

Hier finden Sie den HR Analyst.

Kontakt
Dr. Nicole Elert, Fachanwältin für Arbeitsrecht
Tel.: +49 211 9814196
E-Mail

Ulrich Buschermoehle, Rentenberater
Tel.: +49 711 25034-3220
E-Mail

View more

Arbeitsrecht anwenden

Energieunternehmen müssen in der Coronakrise alle Handlungsoptionen prüfen – und unter Umständen nutzen –, die ihnen zur Verfügung stehen. Ihr Unternehmen sollte

  • die Rechtsgrundlagen für Kurzarbeit prüfen (Arbeitsverträge, einzelvertragliche Regelungen, die Betriebsvereinbarung (§87 I Nr.3 BetrVG), Tarifverträge).
  • Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld zur Unterstützung bei finanziellen Engpässen (Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld) sowie Möglichkeiten für flexiblere Arbeitsplatzgestaltungen nutzen.
  • eventuell Kurzarbeit behördlich anzeigen und korrekte Anträge stellen.
  • weitere Handlungsoptionen nutzen: beispielsweise Zeitkonten abbauen und befristete Arbeitsverträge auslaufen lassen, Leiharbeitsverhältnisse beenden, im Worst Case – wenn es nicht anders geht – auch betriebsbedingt kündigen, betriebliche Abläufe unterbrechen und Betriebe schließen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakt
Arne Ferbeck, Fachanwalt für Arbeitsrecht
Tel.: +49 211 9814776
E-Mail

View more

Betrieb und Lieferketten schützen

Rechnen Sie mit Ausfällen, Kapazitätsrückgängen und Verzögerungen in Ihrem operativen Geschäft und Ihren Lieferketten. Ihr Unternehmen sollte

  • kritische Geschäftsprozesse identifizieren und die Verfügbarkeit der Anlagen und öffentlichen Versorgung sicherstellen – auch wenn Sie Wartungen und Reparaturen aufschieben müssen. 
  • Supply Chain Resilience insbesondere in Bezug auf dringend benötigtes Personal in Kraftwerken, Leitstellen und technischen Abteilungen sicherstellen – aber auch für technisches Equipment, Vorräte und Betriebsstrom sorgen. 
  • unterschiedliche Szenarien planen und Betriebsunterbrechungsrisiken in kritischen Geschäftsprozessen identifizieren.
  • weitere Lieferketten- und IT-Infrastrukturrisiken und ihre Auswirkungen analysieren.

Kontakt
Henry Otto, Leiter Energy & Utilities
Tel.: +49 211 9812023
E-Mail

View more

Liquidität managen

Die eigene Solvenz ist eine weitere Top-Priorität in Krisenzeiten – allein schon, weil Kunden in Zahlungsschwierigkeiten kommen könnten. Liquidität sichert Handlungsfähigkeit. Ihr Unternehmen sollte

  • Kreditrisiken wie Vorauszahlungen, Sicherheiten und Aufrechnungsvereinbarungen absichern.
  • Liquiditätsvorgaben für verschiedene Krisenszenarien entwickeln.
  • den Umgang mit fehlender Liquidität von Kunden regeln (Abschläge, Vorauszahlungen etc. anpassen).     
  • die kurz- und mittelfristige Zahlungsfähigkeit gewährleisten – unterstützt beispielsweise durch staatliche Hilfen, Steuerstundungen, Working Capital-Optimierung und vorübergehend eingeschränkte Anschaffungen und Investitionen.
  • konsequentes Debitorenmanagement betreiben.
  • Preissicherungsmaßnahmen einleiten.
  • mittelfristige Verkäufe nicht betriebsnotwendiger Vermögen, nicht-strategischer Beteiligungen sowie Sale- and Leaseback-Strategien erwägen. 

PwC-Konzepte zur Liquiditätssicherung von Energieunternehmen sind erfolgreich und bewährt. Ein grober Überblick in drei Schritten:

Schritt 1: Transparenz schaffen

Liquidität für 13 Wochen planen → Kunden bezüglich Umsatzplanung und Forderungsbestand prüfen → Auszahlungen eventuell anpassen (Liquiditätsplanungen erstellen und präzisieren, debitorische Ausfall-/Verzögerungsrisiken bewerten)

Schritt 2: Liquidität verbessern

Betriebliche, außenfinanzierungsspezifische und steuerliche Maßnahmen identifizieren → Maßnahmen kategorisieren → Maßnahmen situationsgerecht umsetzen (Maßnahmen priorisieren, passende Finanzierungshilfen bei Ämtern und Banken beantragen)

Schritt 3: Mittelfristige Perspektive einnehmen

Jetzt die Mittelfristplanung anpassen → mögliche Brüche von Kreditvertragsklauseln erkennen → proaktiv mit Finanzierern kommunizieren (Planungsmodelle und Reportings anpassen, Finanzierungsverträge nachverhandeln, Projektmanagement-Office-Leistungen (PMO) absichern)

Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakt
Folker Trepte, Partner Corporate Treasury Solutions
Tel.: +49 89 57905530
E-Mail

View more

Staatshilfen und Bürgschaften beantragen

Um die negativen Krisenfolgen für die Wirtschaft zu dämpfen, hat die Bundesregierung sinnvolle Erleichterungen für Unternehmen beschlossen. Oberstes Ziel: Liquiditätsengpässe vermeiden. Dafür ermöglicht der Staat zum Beispiel zinslose Steuerstundungen, die Anpassung von Steuervorauszahlungen und die Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen. 

Die Finanzverwaltungen einzelner Bundesländer gewähren Fristverlängerungen unter bestimmten Umständen auch für Umsatzsteuervoranmeldungen, setzen Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer auf null und unterstützen insbesondere öffentliche Querverbundunternehmen wie den ÖPNV und Bäderbetriebe zusätzlich. 

Wir haben die Entwicklungen in allen Bundesländern ständig für Sie im Blick. Bitte melden sie sich, wenn Sie einen Überblick benötigen. Wir identifizieren staatliche Hilfsmaßnahmen für Ihr Unternehmen und unterstützen Sie dabei, Anträge schnell, korrekt und fristgerecht zu stellen. 

Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakt
Andrea Vitale, Tax Partner
Tel.: +49 211 981 7215
E-Mail

View more

Beschaffung, Handel und Preise flexibilisieren

Rechnen Sie unbedingt mit erhöhten Preisschwankungen, rückläufigen Energieverbräuchen und erschwerten Beschaffungsverläufen. Ihr Unternehmen sollte

  • alternative Absatzprognosen, Energiebeschaffungskonzepte und Preisstrategien entwickeln sowie ihre schnelle Umsetzbarkeit absichern.    
  • Abrechnungsprozesse auf digitale Tools umstellen, die keine Kontokorrent- und Backoffice-Präsenz vor Ort erfordern.
  • Vertriebsaktivitäten ohne persönlichen Kundenkontakt forcieren. 
  • Maßnahmen zum Schutz von Kundenbeziehungen und kommerziellen Interessen einleiten.
  • Trading- und Hedging-Strategien anpassen bzw. verfeinern.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakt
Folker Trepte, Leader Global Commodity Trading and Risk Management
Tel.: +49 89 57905530
E-Mail

View more

Krisenkommunikation beherrschen

Gerade in Krisen ist es Ihre Kommunikation, die Vertrauen und Reputation schafft – oder zerstört, wenn Sie Krisenkommunikation nicht beherrschen. Ihr Unternehmen sollte

  • für eine intakte Kommunikation mit allen Stakeholdern sorgen, insbesondere mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz. Wenn Sie kritische Infrastrukturen (KRITIS) betreiben, ist dies noch wichtiger als ohnehin schon.
  • dem erhöhten Informationsbedürfnis von Behörden, Mitarbeitern, Netzbetreibern, Kunden, Lieferanten, Gesellschaftern etc. gerecht werden – also mehr kommunizieren als in „normalen Zeiten“.
  • Vorlagen (E-Mails-, FAQ-, Intranet-Texte etc.) für diverse Kommunikationsanlässe erstellen, um jederzeit schnell, informativ und rechtskonform kommunizieren zu können. 

Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakt
Claudia Nestler, Leader Global Crisis Centre
Tel.: +49 69 95855552
E-Mail

View more

Zentrale Funktionen anpassen

Auch sämtliche Verwaltungsabteilungen müssen den Corona-Stresstest bestehen. Dabei geht es insbesondere um Kostensenkungen und spezielle Rechnungslegungsfragen. Ihr Unternehmen sollte

  • den bestehenden Versicherungsschutz und andere Rechts-, IT-, Handels- und Versicherungsverträge genau überprüfen.
  • verzichtbare Dauerschuldverhältnisse, Abonnements, Mitgliedschaften etc. kündigen.
  • Rechnungslegungsaspekte hinterfragen: etwa die Bewertung von Aktiva (Kraftwerke, Beteiligungen, Vorräte, Forderungen, Deckungsvermögen etc.) und Passiva (Beschaffungs-/Absatzverträge mit Drohverlusten oder Leistungsüberhängen, Abnahmeverpflichtungen, langfristige und abgezinste Rückstellungen etc.).           
  • Periodenabgrenzungen insbesondere bei unbearbeiteten analogen Eingangsrechnungen durchführen.
  • die Fortführungsprognose für verschiedene Krisenszenarien optimieren. 

Kontakt
Michael Servos, Wirtschaftsprüfer
Tel.: +49 211 9812855
E-Mail

View more

Regulierungsvorgaben einhalten

Eine weitere große Herausforderung für Energieunternehmen ist es, gesetzliche Vorschriften und Fristen einzuhalten – erst recht bei dynamischen Verwerfungen wie in der aktuellen Krise. Ihr Unternehmen sollte

  • sicherstellen, dass Sie jederzeit alle Vorgaben auf dem Radar haben und auch erfüllen.
  • den Datenbedarf zur regulatorischen Umsetzung feststellen sowie die Datenverfügbarkeit gewährleisten. 
  • Fristen für regulatorische Reportings (Jahresabschlüsse, Steuererklärungen, EMIR, REMIT etc.) einhalten und Anträge (EEG, KWKG etc.) rechtzeitig stellen. 

Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontakt
Jan-Frederik Zöckler, Regulierung Energiewirtschaft
Tel.: +49 69 95855530
E-Mail

View more

M&A-Transaktionen weiterführen

Die COVID-19-Krise beeinflusst auch komplexe M&A-Prozesse, wenngleich sie weiterhin erfolgreich umsetzbar sind. Wenn sich Ihr Unternehmen zurzeit in einem Transaktionsprozess befindet, sollte es

  • allen Transaktionspartnern weiterhin bewusst vertrauen, dieses Vertrauen auch kommunizieren und das eigene Verhalten entsprechend gestalten.  
  • Due Diligence-Prozesse, Managementpräsentationen, Verhandlungen und Gremiensitzungen – auch mit Blick auf Reisebeschränkungen und Zeitpläne – digital fortführen und flexibel halten. 
  • Finanzierungspartner in neue Entwicklungen frühestmöglich einbinden und sie permanent auf dem Laufenden halten.
  • die Coronakrise nicht als Chance für „schnelle Deals“ sehen, sondern weiterhin Chancen und Risiken besonnen abwägen.

Hier finden Sie weiterführende Informationen

Kontakt
Steffen Apfel, Transactions Services
Tel.: +49 211 9815820
E-Mail

View more

Länderübergreifende Einschätzung von PwC

{{filterContent.facetedTitle}}

{{contentList.dataService.numberHits}} {{contentList.dataService.numberHits == 1 ? 'result' : 'results'}}
{{contentList.loadingText}}

Contact us

Prof. Dr. Norbert Schwieters

Prof. Dr. Norbert Schwieters

Leader Energy, Utilities & Resources, PwC Germany

Tel.: +49 211 981-2153

Folker Trepte

Folker Trepte

Leader Energy Trading and Risk Management, PwC Germany

Tel.: + 49 89 5790-5530

Follow us