Individuelle Unternehmenssteuerung mit Management-Cockpits: Daten schnell und intuitiv erfassen

13 Oktober, 2015

Effiziente Unternehmenssteuerung kann das Management heute ohne geeignete Systeme kaum bewerkstelligen. Es benötigt verschiedenste Informationen zur aktuellen Situation sowie Prognosen und Hochrechnungen, um die Gesamtsituation verstehen und strategische Maßnahmen ableiten zu können.

Welche Inhalte und Informationen das sind, hängt vom Unternehmen und dem jeweiligen Verantwortungsbereich ab. Denn ein Top-Management-Reporting sollte neben den allgemeinen Inhalten maßgeschneidert sein auf den Verantwortungsbereich des Manager. „Auch den individuellen Management-Stil sollte ein Cockpit berücksichtigen“, erläutert Gotthard Tischner, Leader Data & Analytics und Partner bei PwC. „Es gibt Manager, die wollen alles im Detail wissen, andere arbeiten mehr mit Überblicksinformationen. Es gibt visuelle Typen, die Informationen gerne durch aussagekräftige Grafiken aufnehmen und zahlenorientierte, die Fakten lieber als Zahlen bekommen. All diese Grundtypen muss ein gutes Reporting zufriedenstellen und dem Manager schnell die Informationen liefern, die er für seine Entscheidungsfindung und die Steuerung seines Verantwortungsbereichs benötigt.“

Unabhängig vom Arbeitsstil erfordert das in jedem Fall einen strukturierten Aufbau der Kennzahlen und Grafiken sowie eine konzentrierte Darstellung der relevanten Daten. Datensätze ohne konkrete Aussage oder beschreibende Texte behindern das schnelle Verständnis des Betrachters und sind wenig nützlich, um eine Kernaussage zu vermitteln. Gleichzeitig ändert die neue Tablet-Kultur das Nutzerverhalten von Managern. Sie wollen schneller und ansprechender informiert werden.

Wir beschäftigen uns seit mehr als 15 Jahren intensiv mit diesen Themen und decken heute alle Facetten ab, die in Management-Cockpits von Bedeutung sind – von der Auswahl der richtigen Kennzahlen über die Erstellung von Navigationskonzepten und der Information Designs bis zur vollständigen Implementierung. Wir präsentieren Kennzahlen so, dass sich ihre Bedeutung leicht erfassen lässt, und vermitteln klar den Kontext. So wird das Management Reporting zur tragenden Säule für Unternehmenssteuerung und Entscheidungsunterstützung. 

Kommentierung bedeutet aktive Unterstützung und Transparenz

„Kommentierung hat eine hohe Relevanz, denn sie brauchen als Top-Manager eine Interpretationsunterstützung“, erörtert Tischner. „Es muss jemand für sie wesentliche Probleme bereits identifiziert, analysiert und kommentiert haben. Sehen sie etwa eine hohe Umsatzabweichung, müssen sie wissen, woher die kommt. Und es ist Aufgabe des Controllings herauszufinden, was schief gelaufen ist: Wir haben eine signifikante Abweichung in den USA, weil ein bestimmtes Geschäft nicht zustande gekommen ist.“

Die Analyse dieser Sachverhalte geht im Unternehmen häufig weite Wege durch verschiedenste Abteilungen und zu den Business Ownern. Genau diese Einschätzungen müssen dann zu einer übergeordneten Aussage konsolidiert werden. Hierbei verknüpfen wir die Kommentare mit den Kennzahlen aus den Berichts- und Planungsprozessen. Das steigert die Aussagekraft des Reporting und verkürzt  Analyse- und Entscheidungsprozesse, denn alle relevanten Informationen finden sich im Bericht wieder. So liefern Kommentare wichtige Ergänzungen zum „nackten Zahlenwerk“ und transportieren Experteneinschätzungen oder eingeleitete Maßnahmen. Workflow-Funktionen innerhalb der Kommentierung steuern Berichts- und Planungsprozesse effektiv.

Als Experten für Business Intelligence & Analytics sowie Performance Management verfügen wir über sehr viel Erfahrung und ergänzende Technologie, um diese Aspekte mit den BI-Werkzeugen der großen Hersteller SAP, Microsoft und IBM umzusetzen. So hat PwC bereits früh erkannt, dass Kommentierungsfunktionen großen Anklang im Top-Management-Reporting finden werden. Unsere BI-Spezialisten haben effiziente Kommentierungslösungen konzipiert und aus den Erfahrungen aus mehreren Projekten weiter verfeinert. Mit dem Ziel, den Kommentaren den gleichen Stellenwert wie den Kennzahlen einzuräumen. 

Collaboration zum Verständnis der Zusammenhänge

Gute Kommentierungslösungen unterstützen Collaborations-Funktionen. Es muss auf einfache Weise möglich sein, zu Sachverhalten des Standard-Reportings und zu eigenen Analysen Fragen an Experten und Business Owner zu stellen. Solche Sachverhalte sollten in geschlossenen Gruppen diskutiert und die Ergebnisse sowohl dem Anfrager als auch der Gruppe bereit gestellt werden.

„Wir haben bereits Management-Berichtsysteme mit solch einer flexiblen Kommentarfunktion gebaut“, berichtet Tischner. „Da können die Manager im Bericht etwas anklicken, um eine Frage zu stellen oder eine E-Mail zu verschicken.“ Damit lassen sich aus der Situation heraus Diskussionen über Sachverhalte starten. „Ähnliche Funktionen bringen SAP und Microsoft immer mehr in ihre Standard-Software herein“, erläutert Tischner. „Das halte ich für einen wichtigen Baustein in künftigen Management-Cockpits.“

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Nico Reichen

Nico Reichen

Partner und Data & Analytics Leader, PwC Germany

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