Case Study: Ein standardisierter „Market to Invoice“-Prozess auf Basis von Salesforce

11 November, 2019

Die Situation

Die nächste Stufe des Transformationsprozesses

Die Geburtsstunde von Leadec schlägt 2017, als der bisherige Mutterkonzern Voith den Bereich Industriedienstleistungen an den Investor Triton verkauft. Jetzt eigenständig und mit neuer Markenpositionierung setzt sich das junge Unternehmen ehrgeizige Wachstumsziele und will zum globalen Service-Champion aufsteigen. Die Digitalisierungsstrategie verspricht dabei, zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor zu werden. Eine digitale Plattform soll mehr Effizienz und Kundennutzen stiften.

Allerdings hatten die Markterfordernisse in der Vergangenheit dazu geführt, dass Leadec sich an lokale Kundenbedürfnisse angepasst hatte und sich die Arbeitsweisen in den Regionen dadurch stark unterschieden. Außerdem waren die Systemlandschaften des Vertriebs, der Service-Abwicklung und der Finanzbuchhaltung nicht integriert und zugehörige Geschäftsprozesse nicht vollständig aufeinander abgestimmt.

Es wurde daher ein System benötigt, das die „Market to Invoice“-Prozesse von der Kundenanfrage bis zur Rechnungsstellung global abdecken konnte. Außerdem musste der Veränderungsaspekt eines solchen digitalen Wandels berücksichtigt werden, da Leadec-Mitarbeiter weltweit nun nicht nur täglich neuen IT-Systemen ausgesetzt waren, sondern sich in vielen Bereichen auch ihre bisherige Arbeitsweise deutlich ändern würde.

 

Unser Ansatz

Onboarding, Training und Datenmigration

Im Zuge dieses Digitalisierungsprojektes wurden bei Leadec in einem ersten Schritt alle globalen Sales- und Service-Abwicklungsprozesse harmonisiert. Dadurch konnte ein gemeinsames Verständnis für die Notwendigkeit einer integrierten globalen Plattform geschaffen und entsprechende IT-Funktionalitätsanforderungen abgeleitet werden.

Leadec hat sich basierend auf diesen Erkenntnissen gemeinsam mit dem Implementierungspartner PwC wegen der hohen und funktionalen Abdeckung für die Einführung von Salesforce entschieden. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Expertise im Bereich Customer Centric Transformation konnten wir die Salesforce-Plattform schnell implementieren und eine hohe Akzeptanz unter den Nutzern erreichen.

PwC hat für Leadec eine branchenspezifische Methodik für den Rollout angewandt, welche sich insbesondere auf das Onboarding, Training und die Datenmigration fokussiert. Dadurch konnte ein schneller Rollout in einem stark dezentralisierten Unternehmen mit weltweit mehr als 200 Standorten erreicht werden, wodurch auch die Akzeptanz und Relevanz der neuen Lösung gefördert wird.

Das Projektergebnis

Hohe Akzeptanz weltweit

Die Lösung konnte trotz der komplexen Anforderungen mit Hilfe des CRP-Ansatzes von PwC innerhalb von sechs (Vertrieb) beziehungsweise acht Monaten (Service-Abwicklung) entwickelt werden. Durch den Rollout-Ansatz von PwC konnten innerhalb von zwei Monaten alle 250 Sales-Cloud-Anwender geschult und für die neue Lösung aktiviert werden. Auch im Bereich der Service-Abwicklung (Field Service Lightning und Service Cloud) wurden innerhalb von sechs Monaten bis Ende 2019 bereits mehr als 600 User an über 30 Standorten in sechs Ländern live geschaltet, und es lässt sich eine stetige Zunahme der Adaption im System messen. Auch die Kundenzufriedenheit konnte mit Einführung des neuen Systems gesteigert werden, insbesondere mit Blick auf die gewonnenen Kosteneinsparungen sowie die erhöhte Effizienz und Transparenz während des gesamten Vertriebs- und Service-Prozesses.

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Michael Graf

Partner, Front Office Transformation, PwC Germany

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Mudit Jain

Senior Manager, PwC Germany

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