FinTech ist der neue Mainstream

Wie der wachsende Einfluss der Start-ups die Finanzindustrie verändert.

6. April 2017

Neun von zehn Finanzdienstleistern weltweit haben sich mittlerweile darauf eingestellt, Marktanteile an FinTechs zu verlieren.

Doch statt die Newcomer zu bekämpfen, suchen die etablierten Unternehmen zunehmend den Schulterschluss. So sind in den vergangenen vier Jahren weltweit insgesamt 40 Milliarden US-Dollar in Finanz-Startups geflossen. Neben Venture-Capital-Fonds zählten dabei auch viele große Finanzkonzerne zu den Geldgebern. Kooperationen zwischen FinTechs und klassischen Finanzdienstleistern dürften in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Sie sind auch die Folge des strategischen Wandels, den viele Finanzdienstleister nun vollziehen: Mehr als die Hälfte von ihnen möchte das Thema Disruption künftig ins Zentrum ihres Geschäftsmodells stellen.

Für die Studie „Redrawing the lines: FinTech’s growing influence on Financial Services“ hat PwC weltweit 1.300 Branchenmanager in 71 Ländern befragt. Zu ihnen zählen Vertreter von FinTechs wie auch von klassischen Banken, Versicherungen und Vermögensverwaltern.

 

Kooperationen: Etablierte Finanzdienstleister suchen den Schulterschluss mit FinTechs

Durch die immer weiter zunehmende Anzahl an FinTechs entsteht innerhalb der Finanzindustrie ein neues Ökosystem. In diesem werden nicht nur große Mengen an Daten gesammelt und ausgewertet, sondern auch unzählige neue Kundenbeziehungen aufgebaut. Finanzdienstleister haben dieses Potenzial erkannt und suchen daher zunehmend nach Kooperationsmöglichkeiten mit FinTechs.

Derzeit unterhalten 45 Prozent der befragten Unternehmen Partnerschaften mit FinTechs – dies sind bereits 32 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Weitere 82 Prozent Prozent planen, in den kommenden drei bis fünf Jahren Kooperationen auszubauen. Auch wenn es ein herausfordernder Weg ist, haben die etablierten Finanzdienstleister so die Möglichkeit, ihr Innovationstempo zu erhöhen.

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Investitionen: Künstliche Intelligenz entwickelt sich zum „next big thing“

Um die „Customer Experience“ ihrer Kunden zu verbessern, investieren Finanzdienstleister in die Integration neuer Technologien in ihre bestehenden Systeme. Zu diesen gehören die Bereiche Data & Analytics oder verschiedene mobile Technologien.

Sobald sie ihre IT auf Augenhöhe mit den häufig agileren Systemen von FinTechs gebracht haben, können traditionelle Finanzdienstleister in jene innovativen Systeme investieren, mit denen sich viele FinTechs heute schon beschäftigen: Blockchain, Biometrik und Identitätsmanagement und vor allem künstliche Intelligenz.

Vor allem durch den Einsatz künstlicher Intelligenz können Finanzdienstleister nicht nur das Kundenerlebnis verbessern, sondern die Effizienz ihrer Prozesse steigern und so Kosten sparen.

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Finanzdienstleister machen Ernst bei Blockchain

Bei Finanzdienstleistern weltweit steigt die Vertrautheit mit der Blockchain – und mit ihr die Erwartung, die Technologie in den kommenden drei bis fünf Jahren in die Produktionssysteme zu integrieren.

Eine Adaption von Blockchain-Technologie dürfte sich dann signifikant auf die Infrastruktur in den Bereichen Zahlungsverkehr, Identitätsmanagement und Handelsabwicklung auswirken. Diese gelten als die relevantesten Anwendungsfelder für Finanzdienstleister.

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RegTech: Wie Regulierung neue Innovationen initiiert

Regulierung wird von den meisten befragten Branchenmanagern als Quelle der Unsicherheit und Hindernis für Innovation gesehen – vor allem in den Bereichen Datenschutz und -sicherung.

Doch auch für den Umgang mit Regulierung werden innovative Technologien entwickelt. So ist das neue Feld der sogenannten „RegTech“ (Regulatory Technology) entstanden. Diese Anwendungen sollen dabei helfen, sich ändernde Anforderungen in den Bereichen Compliance und Regulierung schnell adressieren und umsetzen zu können.

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