Leitfaden „Jahresabschlüsse der Krankenhäuser“ jetzt erhältlich

27 September, 2018

Was gilt es bei der Erstellung von Jahresabschlüssen zu beachten? 

Das praxisorientierte Handbuch für Krankenhäuser

Worauf müssen Krankenhäuser bei der Erstellung ihres Jahresabschlusses achten? Welche Sonderregelungen gelten für sie? Welche aktuellen Entwicklungen der Krankenhaus-Rechnungslegung müssen die Verantwortlichen berücksichtigen? Antworten auf diese Fragen gibt der PwCLeitfaden „Jahresabschlüsse der Krankenhäuser“.

Das Handbuch erläutert alle relevanten Inhalte zur Thematik, unter anderem die Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV), und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen den Rechtsvorschriften, die Krankenhäuser der verschiedenen Rechtsformen beachten müssen. 

Aktuelle krankenhausspezifische Risiken gewinnen an Bedeutung

Für Krankenhäuser wird es immer wichtiger, die Besonderheiten aktueller krankenhausspezifischer Risiken – zum Beispiel die Beanstandungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) oder die Berechnung von Erlösausgleichen bei noch ausstehenden Budgetverhandlungen – zu berücksichtigen und im Jahresabschluss in Form von Rückstellungen angemessen abzubilden. Der Leitfaden stellt in vereinfachter Form dar, worauf dabei zu achten ist.

Konzernrechnungslegung entwickelt sich zu einem wichtigen Thema

Die Zahl der Krankenhäuser, die durch Kooperationen, Fusionen und Verbünde zu einem Konzernabschluss verpflichtet sind, wächst. Inzwischen sind auch zahlreiche kleine Häuser betroffen, denn viele halten Anteile an Servicegesellschaften oder Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Dabei treten immer wieder komplexe krankenhausspezifische Fragen auf, etwa die Umgliederung der Posten nach KHBV in ein HGB-Schema. Ihnen widmet sich das PwC-Handbuch. 

Der Leitfaden „Jahresabschlüsse der Krankenhäuser“ ist in der mittlerweile vierten aktualisierten und erweiterten Auflage im Fachverlag Moderne Wirtschaft erschienen. Er ist aus der Praxis für die Praxis geschrieben und richtet sich an alle, die sich direkt oder indirekt mit der Erstellung eines Jahresabschlusses für Krankenhäuser beschäftigen.

Wachsendes Interesse an internationalen Standards

Obwohl bislang nur wenige Krankenhausketten dazu verpflichtet sind, die internationalen Standards anzuwenden, wächst das Interesse an den International Financial Reporting Standards (IFRS) seitens der Krankenhauskonzerne. Auch Investoren verlangen häufig eine internationale Rechnungslegung. Der Leitfaden führt die wesentlichen Unterschiede zwischen Handelsgesetzbuch (HGB) und IFRS auf.

Compliance-Anforderungen stellen Verträge auf den Prüfstand

Compliance ist weit mehr als ein Modethema – Transparenz und Nachhaltigkeit sind Anforderungen, die sich in zahlreichen Gesetzen niederschlagen. Nachdem mittlerweile fast alle großen Krankenhäuser ein Risikomanagementsystem (RMS) eingerichtet haben, wird dieses jetzt durch den Compliance-Bereich erweitert. Die neue Antikorruptionsgesetzgebung im Gesundheitswesen und die möglichen strafrechtlichen Konsequenzen bei Nichteinhaltung machen ein Umdenken notwendig. Sie stellen alte Systeme und Verträge auf den Prüfstand.

Den Überblick beim Thema Bescheinigungen behalten

Mittlerweile hat der Gesetzgeber so viele Bescheinigungen vorgeschrieben, die Kostenträger von den Krankenhäusern verlangen, dass selbst erfahrene Krankenhausexperten nicht immer den Überblick behalten können. Der Leitfaden zeigt auf, welche Unterlagen Krankenhäuser bei den Vorbereitungen auf den Jahresabschluss bereithalten sollten, und erläutert die verschiedenen Arten von Bescheinigungen.

Weitere zentrale Inhalte des Handbuchs

  • Die steuerlichen Vorschriften im Gesundheitswesen: Die Gemeinnützigkeit nicht gefährden. Außerdem: Die steuerliche Behandlung von Privatstationen und -kliniken.
  • Die Chancen des Krankenhaus-Benchmarks: Die Vergleichszahlen richtig darstellen und analysieren.
  • Die Interne Revision: Worauf es bei der Erstellung eines rollierenden Revisionsplans ankommt und wie die Zusammenarbeit zwischen Abschlussprüfer und Interner Revision gestaltet werden kann. 

Michael Burkhart

Michael Burkhart ist Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC Deutschland sowie Standortleiter Frankfurt. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung bei PwC. Seine Branchenexpertise umfasst das gesamte Gesundheitswesen – von Krankenhäusern über gesetzliche Krankenkassen, Pflegeheime, Diagnostikunternehmen, Medizinprodukte und Organisationen des öffentlichen Sektors.

Corinna Friedl

Corinna Friedl ist Director Audit Healthcare bei PwC Deutschland und Expertin im Bereich Gesundheitswesen. Ihre Expertise umfasst mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Leitung von Audit- und Beratungsleistungen von Krankenhäusern und Altenpflegeheimen auf allen Ebenen. Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin des externen C-Level Netzwerks women&healthcare.

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Leiter Gesundheitswirtschaft und Managing Partner Region Mitte, PwC Germany

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