Risiko Cyber-Kriminalität: So lassen sich Bedrohungen frühzeitig erkennen

04 März, 2019

Cyber-Angriffe werden nicht nur häufiger, sondern auch immer raffinierter. Gleichzeitig steigt die Verwundbarkeit: Die Digitalisierung der Geschäftsabläufe oder die zunehmende Allgegenwärtigkeit von Geräten des Internets der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) machen Unternehmen und Organisationen anfälliger für Cyber-Attacken.

Die Cyber-Kriminellen nutzen diese neuen Angriffsflächen geschickt aus. Wie es gelingt, die wachsenden Bedrohungen zu erkennen und sich gegen diese zu wappnen, erfahren Sie hier.

Mann vor Computer

Cyber-Angriffe weiten sich zunehmend aus

Tagtäglich greifen Cyber-Kriminelle Unternehmen an – leider häufig mit Erfolg. Die Angriffe treffen dabei nicht mehr nur auf die traditionell besonders gefährdeten Sektoren wie Verteidigung, Energie und Pharmazie. Auch Branchen und Organisationen, die bislang nicht im Fokus der Angreifer standen, geraten ins Visier. Die Frage für Organisationen ist deshalb nicht mehr ob, sondern vielmehr wann sie Opfer eines Angriffs werden oder sogar ob sie es bereits – ohne Kenntnis darüber – schon sind. 

Jedes zweite Unternehmen von Cybercrime betroffen

Die PwC-Studie zur Wirtschaftskriminalität 2018, für die 500 Unternehmen in Deutschland befragt wurden, bestätigt diesen Trend: Fast jedes zweite Unternehmen war in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Cybercrime. Zu den häufigsten Arten von Cyber-Kriminalität gehören Computerbetrug, die Manipulation von Konto- und Finanzdaten sowie das Ausspähen und Abfangen von Daten. Viele Unternehmen sind auf Cyber-Bedrohungen jedoch nicht optimal vorbereitet: 

Die rasanten Veränderungen durch die Digitalisierung, die zunehmende Vernetzung der Wirtschaft und die wachsende Professionalisierung der Angreifer machen es für Sicherheitsteams in Organisationen und Unternehmen schwieriger, sensible Daten und Informationen nachhaltig zu schützen.

„Es gilt, das Verständnis für Cyber-Sicherheit zu schärfen“ 

Unternehmen erhalten täglich eine Fülle von Sicherheitsinformationen. Den meisten fällt es jedoch schwer, diese angemessen zu gewichten, zu analysieren und zu verwerten. Und genau das ist wichtig, um die Widerstandsfähigkeit der internen Systeme gegen Cyber-Angriffe zu stärken und neue Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen. Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft ist es also wichtig, dass Unternehmen ihr Verständnis für Cyber-Sicherheit schärfen.

PwC unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, die globale Bedrohungssituation richtig einzuschätzen. Die PwC-Sicherheitsexperten erstellen regelmäßig „Threat Intelligence“ Analysen. Diese Analysen umfassen umfangreiche Berichte über Tätergruppen, deren spezifische Fähigkeiten und Motivationen. 

Regelmäßige „Threat Intelligence“ Analysen bilden eine wichtige Grundlage, um Bedrohungslagen frühzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können.

Diverse Kunden unterschiedlicher Branchen nutzen unsere Lösung "PwC Threat Intelligence", um den Anforderungen zur Cyber Security nachzukommen.

PwC für Beratungsleistung zum Thema Cyber-Sicherheit ausgezeichnet

Der Analyst ALM Intelligence hat PwC 2018 zum zweiten Mal in Folge als weltweit führend in der Beratung rund um Cyber-Sicherheit ausgezeichnet. In der Begründung betont ALM den umfassenden „one firm“-Ansatz, der PwC ausmacht. Dabei kommen die unterschiedlichsten Kerndisziplinen zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die Antworten auf die drängendsten Kundenbedürfnisse liefern. Der Bericht des Marktanalysten lobt die kontinuierlichen Investitionen von PwC in Innovation, Mitarbeiter und Partnerschaften.

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