„Mit dem einzigartigen Konzept der DBU betreten wir echtes Neuland.“

Ein Interview mit Prof. Dr. Achim Hecker und Sebastian Holtze. Die Digital Business University of Applied Sciences (DBU) mit Sitz in Berlin vermittelt Berufstätigen und Studierenden die Kompetenzen, die mit der digitalen Transformation von Wirtschaft

und Gesellschaft immer wichtiger werden. Prof. Dr. Achim Hecker, Gründer und Managing Director der DBU, und Managing Director Sebastian Holtze über das Studienkonzept, die Lehrenden – und warum Teilnehmende langfristig von dem Angebot profitieren.

Herr Prof. Dr. Hecker, warum haben Sie die DBU gegründet? Gibt es nicht schon ausreichende Hochschulangebote?

Achim Hecker: Wer heute ein Studium beginnt, hat zurecht die Erwartung, auch in 20 Jahren noch „employable“ und fit für den Arbeitsmarkt zu sein. Dieses Versprechen können herkömmliche Hochschulen in Zeiten zunehmender Digitalisierung nicht mehr einlösen. Daher haben wir die DBU als Wirtschaftshochschule für das digitale Zeitalter gegründet mit dem Anspruch, eine zukunftsfeste akademische Aus- und Weiterbildung zu bieten.

Gibt es weitere Unterschiede?

Hecker: Der große Praxisbezug. Wir kombinieren unsere digitalen Kurse mit kompakten Präsenzveranstaltungen bei Unternehmen vor Ort und können unsere Studieninhalte sogar an besondere Unternehmensbedürfnisse, zum Beispiel mit Fallstudien, Praxisprojekten oder Wahlpflichtfächern, anpassen. Mit diesem Lernkonzept betreten wir mit der DBU echtes Neuland.

Verraten Sie uns doch ein wenig über die Lehrenden der DBU. Was war Ihnen bei der Auswahl besonders wichtig?

Hecker: Ganz klar die fachliche Expertise. Umso glücklicher sind wir, dass wir für die DBU ausgewiesene Fachleute auf ihrem Gebiet gewinnen konnten. Weil wir bei unseren Studiengängen und Weiterbildungsformaten großen Wert auf den Praxisbezug legen, war darüber hinaus die berufliche Erfahrung der Lehrenden wichtig. Ich bin sicher, dass wir diesen Spagat mit unserem bestehenden Team sehr gut schaffen.

Sie setzen überwiegend auf digitale Formate. Hat das nicht auch Nachteile – etwa fehlender persönlicher Austausch?

Sebastian Holtze: Nein, das denke ich nicht. Der persönliche Austausch findet an der DBU zum einen digital statt, zum Beispiel in Online-Vorlesungen und -Sprechstunden. Unsere Professoren sind via WhatsApp, Mail oder Skype jederzeit erreichbar. Das klappt viel besser als an klassischen Präsenzhochschulen mit sehr eingeschränkten Sprechstundenzeiten. Auch die Studierenden untereinander stehen über unsere Lernplattform ständig in gegenseitigem Austausch und arbeiten etwa in virtuellen Teams gemeinsam an Studienprojekten.

Zusätzlich gibt es an der DBU aber auch kompakte, meist zweitägige Präsenzveranstaltungen, wo die Studierenden und Professoren sich persönlich treffen, austauschen und vernetzen.

Im Zuge der Digitalisierung kommt es ja auch auf genuin menschliche Fähigkeiten an, etwa Empathie, Kreativität, emotionale Intelligenz. Inwiefern vermittelt die DBU diese Fähigkeiten?

Hecker: Ganz klar, das sind und bleiben entscheidende Fähigkeiten. Deswegen stellen wir an der DBU den Menschen – und nicht etwa digitale Technologien – in den Mittelpunkt. Aber es geht eben darum zu verstehen, wie wir digitale Technologien nutzen können, um unsere genuin menschlichen Fähigkeiten noch besser zu entfalten und zum Beispiel monotone Routine-Aufgaben zu automatisieren und an Maschinen zu delegieren. Dieser ganzheitliche Ansatz drückt sich auch darin aus, dass unsere Studierenden nicht nur von Digital-Experten, sondern auch von Wirtschaftspsychologen ausgebildet werden.

An wen richtet die DBU ihre Studien- und Weiterbildungsangebote? Wen sprechen Sie an, was zeichnet diese Menschen aus?

Holtze: Eines vorweg: Die Digitalisierung geht aus unserer Sicht alle an – vom Pförtner bis zum CEO. Und genau für dieses breite Spektrum haben wir ein vielfältiges Angebot zusammengestellt, von digitalen Grundkompetenzen bis hin zu sehr spezifischen Fragen der Digitalisierung. Grundsätzlich sollten die Teilnehmenden unserer Lernformate – vom LernSprint bis zum international anerkannten Masterstudiengang – Offenheit für digitale Themen mitbringen. Viel mehr braucht es zunächst nicht.

Hecker: Natürlich eignen sich unsere flexiblen Studien- und Weiterbildungsformate besonders auch für ein berufsbegleitendes Studium beziehungsweise eine Weiterbildung im Job. Aber wir haben auch viele Studierende, die direkt nach dem Abi bei uns durchstarten und vielleicht nebenher schon interessante Projekte vorantreiben oder ihr erstes Startup gründen.

Brauchen Studierende denn zwingend Abitur oder sind andere Einstiege möglich?

Hecker: Auch ohne Abitur ist ein Studium an der DBU möglich, und zwar mit einer sogenannten fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung, die man nach einer staatlich anerkannten Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung im Ausbildungsberuf erlangen kann. Unsere Weiterbildungsangebote richten sich tatsächlich an alle.

Bedeutet eine Zusammenarbeit mit der DBU für Unternehmen nicht enormen zusätzlichen Aufwand?

Holtze: Im Gegenteil. Die DBU übernimmt die gesamte Konzeption der Studiengänge und anderer Lernformate sowie die Betreuung der Studierenden, insbesondere bei der Abschlussprüfung. Unternehmen können sich allerdings aktiv einbringen, damit die Lerninhalte noch genauer ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen. Eine Verpflichtung ist das aber nicht.

Was sind die drei wichtigsten Vorteile, die die DBU Unternehmen und Studierenden bietet?

Hecker: Auf den Punkt gebracht: modernes, zeitlich und räumlich flexibles Lernen, einzigartig hoher Praxisbezug und individualisierbare Lerninhalte. Insgesamt ist es unser Ziel, unseren Teilnehmenden und Studierenden genau die Kompetenzen zu vermitteln, die sie in der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft der Zukunft benötigen.

Nicht zuletzt erwerben sie an der DBU die Fähigkeit, sich auch nach der Weiterbildung oder dem Studium eigenständig mit neuen Technologien und Denkweisen auseinanderzusetzen – insofern bin ich sicher, dass alle unsere Teilnehmer langfristig von unserem Angebot profitieren werden.

DBU: Das Bildungskonzept für das digitale Zeitalter

Unternehmen müssen dringender denn je digitale Kompetenzen und spezifisches Know-how im gesamten Unternehmen kontinuierlich auf- und ausbauen. Den Mitarbeitern kommt hier eine Schlüsselrolle zu, ihre Kompetenzen entscheiden über den Erfolg im globalen Wettbewerb. Genau an diesem Bedarf setzt die DBU Digital Business University of Applied Sciences in Berlin an. Dank des Lehr- und Forschungsangebots der staatlich anerkannten Wirtschaftshochschule erwerben Mitarbeiter und Studierende in Weiterbildung und Studium genau die Digitalkompetenzen, die sie in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt benötigen.

Haben Sie weitere Fragen zum Lehrangebot und zum Studium an der DBU?

Prof. Dr. Achim Hecker, Gründer und Managing Director der DBU

Prof. Dr. Achim Hecker ist Professor für Digital Leadership an der DBU. Nach einem Studium der Philosophie, Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre war er zunächst mehrere Jahre für die Unternehmensberatung McKinsey & Company tätig, wo er sich bereits intensiv mit Führungskräfte-Assessments und -Trainings beschäftigte. Es folgten verschiedene Professuren an Universitäten im In- uns Ausland und von 2013 bis 2018 war er als jüngster Rektor in Österreich mit der Leitung der Privatuniversität Schloss Seeburg betraut. 2018 gründete Achim Hecker dann die DBU, deren Managing Director er bis heute ist.

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Sebastian Holtze, Managing Director der DBU

Sebastian Holtze ist Managing Director der DBU. Daneben ist er Director bei PwC Deutschland und verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung im Consulting in den Bereichen Digitale Transformation, Upskilling, Digital Education sowie „New work“. Er ist Coach, Jurymitglied und Moderator in der Startup-Szene sowie Referent zu Kompetenzen im digitalen Zeitalter an Universitäten und Schulen. Basis seiner interdisziplinären Denkweise sind ein Studium in Kommunikationswissenschaften, BWL und Germanistik. 

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