Baubranche aktuell: Klimawandel stellt neue Anforderungen an das Baugewerbe

17 Oktober, 2016

Die Folgen des Klimawandels wie Starkregen, Hagel und Gewitter werden die Baubranche nachhaltig verändern. Laut der jüngsten Umfrage „Baubranche aktuell“ unter 106 Experten aus Bauwirtschaft und Baustoffindustrie haben derzeit etwa fünf Prozent der Bauunternehmen ihr Geschäftsmodell speziell auf die Auswirkungen des Klimawandels ausgerichtet. Bis 2030 gehen die Befragten von einer Verdopplung dieses Anteils auf über 11 Prozent aus.

Schadensprävention wird immer wichtiger

Laut Einschätzung der befragten Führungskräfte werden die Folgen des Klimawandels der Baubranche in den nächsten Jahren zusätzliche Wachstumsimpulse bescheren: Mit durchschnittlich 2,8 Prozent bis zum Jahr 2020 erwarten sie im Bereich Schadensbeseitigung derzeit das größte Zusatzwachstum. Präventive Maßnahmen zur Vermeidung oder Abmilderung von Schäden folgen auf Platz zwei (2,2 Prozent).

Branche auf Wachstumskurs

Die Gesamtentwicklung der Branche schätzen die Befragten insgesamt sehr positiv ein: Bis 2019 gehen sie von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,9 Prozent aus. Im Bereich Wohnungsbau erwarten sie ein jährliches Wachstum bis 2019 von 3,6 Prozent und damit den größten Wachstumsimpuls. Der Bereich Renovierung und Sanierung wird dabei laut Einschätzung der Unternehmen mit 4,2 Prozent noch deutlich stärker wachsen als das Neubausegment (2,7 Prozent).

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Dr. Ralph Niederdrenk

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