Maschinenbau: M&A Aktivitäten ziehen weiter an

21 September, 2015

Die globalen M&A-Aktivitäten stiegen auch im zweiten Quartal 2015 weiter an. Mit insgesamt 66 angekündigten bzw. abgeschlossenen Deals wurden damit zum fünften Mal in Folge mehr als 50 Deals (ab einem Gesamtwert von 50 Millionen US-Dollar) in jeweils einem Quartal gezählt.

Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Trotz der niedrigen Anzahl an Transaktionen mit US-amerikanischer Beteiligung (knapp 17 Prozent) und der deutlichen Abnahme an weltweiten grenzüberschreitenden Deals wurden im abgelaufenen Quartal Deals mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 28,2 Milliarden US-Dollar angekündigt bzw. abgeschlossen. Demgegenüber stehen 59 Deals im Wert von 20,5 Milliarden US-Dollar aus dem ersten Quartal 2015.

Gut die Hälfte des Gesamtvolumens im zweiten Quartal 2015 ist auf drei angekündigte Mega-Deals zurückzuführen, also Transaktionen mit einem Gesamtwert von mindestens einer Milliarde US-Dollar, die mit insgesamt knapp 16 Milliarden US-Dollar zu Buche schlugen. Die Investoren fokussieren sich überwiegend auf lokale Deals. Mit 16,7 Prozent erreicht der Anteil der grenzüberschreitenden Transaktionen den niedrigsten Wert der letzten Dekade.

Verhaltene Entwicklung in der Eurozone

Ungeachtet des Aufschwungs in der europäischen Maschinenbaubranche fielen die M&A-Aktivitäten in der Eurozone im zweiten Quartal mit sieben Deals und einem Gesamtvolumen von 0,7 Milliarden US-Dollar vergleichsweise gering aus. Tonangebend war erneut China, das an 43 der 47 im asiatisch-pazifischen Raum angekündigten Deals beteiligt waren.

Im aktuellen Quartal mischen Finanzinvestoren auf dem M&A Markt so rege wie selten zuvor mit. Sie sind im abgelaufenen Quartal an gut der Hälfte aller Deals beteiligt.

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Dr. Frank Schmidt

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