Fremdmanagement in Familienunternehmen

Wie funktioniert eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Familienunternehmen?

Gemischte Geschäftsführungs­teams in Familienunternehmen

Immer mehr, insbesondere ältere Unternehmerfamilien, übergeben die Führung ihres Unternehmens ganz oder teilweise an familienexterne Manager. Fremdmanager bringen mehr „Manpower“ und zusätzliches Know-how in die Geschäftsführung ein und vertreten neue, familienfremde Sichtweisen und Positionen. Topmanager aus der Familie und externe Manager können sich so hervorragend ergänzen. Damit das funktioniert, müssen Unternehmerfamilien und Fremdmanager einige Spielregeln beachten.

Frendgeschäftsführerstudie

„Fremdmanagement funktioniert nur, wenn der Eigentümer loslässt.“

Peter Bartels, Vorstand und Leiter des Bereiches Familienunternehmen und Mittelstand

Was Sie für eine gute Zusammenarbeit wissen sollten

Auswahl

Bei der Auswahl ist Vertrauen zwischen familieninternen und -externen Geschäftsführern entscheidend. Dazu ist ein ganz bestimmter Typ „Fremdmanager“ gefragt: Er muss die Fähigkeit besitzen, den Einfluss der Familie auf die Kultur und Ausrichtung des Unternehmens zu akzeptieren, dessen Werte erkennen und auch für sich selbst gelten lassen.

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Rollenverteilung

Bei externen Geschäftsführern kommt es vor allem auf die fachliche Expertise und die Erweiterung von fachlichem Know-how an, die Manager aus der Familie sollen sich durch unternehmerisches Denken und Handeln auszeichnen. Ihre Aufgabe ist es, die unternehmerische „Marschrichtung“ vorzugeben und die Geschäftsführung zusammenzuhalten.

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Teamgröße

Aller guten Dinge sind drei. Denn je größer das Geschäftsführungsteam ist, desto eher kommt es zu Konflikten und Spannungen. Das Vertrauen und der Zusammenhalt sind in großen Teams geringer und die Geschäftsführer investieren weniger in die gegenseitige Beziehung. Zudem steigt die Konkurrenz mit der Anzahl an externen Geschäftsführern im Team, denn sie müssen sich – im Gegensatz zu familineinternen Managern – stets in ihrer Funktion bestätigen.

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Erfolgsfaktoren

Teamwork versus Einzelkämpfer: Erfolge und Misserfolge werden in den gemischten Geschäftsführungsteams überwiegend gemeinsam gefeiert oder getragen; dies gilt vor allem, wenn das Unternehmen größer ist. In kleineren Familienunternehmen werden jedoch häufiger die Geschäftsführer alleine für die Konsequenzen ihrer Entscheidungen verantwortlich gemacht. Diese sind oft auch stärker von familieninternen Managern geprägt, die ihre eigenen Vorstellungen und die der Familie verwirklicht sehen und dafür auch geradestehen wollen.

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Verbesserungspotenzial

Mit der Zusammenarbeit sind fast alle Unternehmerfamilien zufrieden. Das liegt an der sorgfältigen Auswahl und gezielten Maßnahmen für die gute Zusammenarbeit im Team. Nur innovative Ideen und mehr Perspektiven auf Probleme bzw. Lösungswege könnte es geben.

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Contact us

Dr. Peter Bartels

Global Leader Entrepreneurial & Private Business,
Mitglied der Geschäftsführung, PwC Germany

Tel.: +49 40 6378-2170

Dr. Dominik von Au

Geschäftsführer der INTES Akademie für Familienunternehmen und PwC Partner, PwC Germany

Tel.: +49 228 36780-50

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