Auf dem Weg zur Digitalisierung

11 August, 2015

Der digitale Wandel ist auch beim industriellen Mittelstand angekommen. Das zeigt das 21. BDI/PwC-Mittelstandspanel, für das 914 Unternehmen befragt wurden. Es gibt auch Auskunft, wie die Betriebe ihre konjunkturelle Lage und den Wirtschaftsstandort Deutschland beurteilen.

Die Digitalisierung ist auf der Agenda mittelständischer Unternehmen angekommen. Jedes dritte Unternehmen setzt neue Technologien weitreichend für Absatz und Vertrieb ein. Stark digitalisierte Produktionsprozesse sind bereits in jedem fünften Unternehmen zu finden. Das BDI/PwC-Mittelstandspanel schlüsselt auf, welche Ziele der industrielle Mittelstand bei der Digitalisierung verfolgt, was Unternehmen dafür bereit sind aufzuwenden und was sie hindert, bestimmte Projekte und Bereiche anzugehen. Gleichzeitig macht die Studie deutlich, welches Potenzial die Digitalisierung für Unternehmen birgt und warum Unternehmen den Anschluss nicht verpassen dürfen.

Daneben fragt die Studie nach der wirtschaftlichen Situation des industriellen Mittelstands und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Denn obwohl es den mittelständischen Unternehmen insgesamt gut geht und sie vom Wirtschaftsstandort Deutschland mit dem Label „Made in Germany“ profitieren, beurteilen sie die Rahmenbedingungen von Jahr zu Jahr kritischer.

Weitere Erkenntnisse der Studie:

Rückblick: Im Jahr 2014 nutzten mittelständische Industrieunternehmen in Deutschland durchschnittlich 4,3 Prozent ihres Investitionsvolumens für den Ausbau digitaler Techniken.

Ausblick: 60 Prozent der Unternehmen, die bereits 2014 in digitale Technologien investiert haben, planen, das Budget dafür in den kommenden fünf Jahren auszuweiten.

Einblick: Während sich Betriebe mit mehr als 100 Mitarbeitern vorwiegend intern vernetzen, treiben kleinere Betriebe die Kooperation mit Kunden und Lieferanten wie auch externen Partnern stärker voran.

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Dr. Peter Bartels

Mitglied der Geschäftsführung, PwC Germany

Tel.: +49 211 981-2176

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