Wasserstoff – ein essentieller Baustein der Energiewende

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Jürgen Peterseim

Prof. Dr. Jürgen Peterseim
Senior Manager bei PwC Deutschland
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Effizienz, erneuerbarer Strom und Wasserstoff als wesentlicher Dreiklang auf dem Weg zur Netto-Null

Unternehmen und Regierungen rund um den Globus haben sich vermehrt die Klimaneutralität zum Ziel gesetzt. Um die Netto-Null zu erreichen, ist es wichtig, energieeffizienter zu werden und die verbleibenden Bedarfe durch erneuerbaren Strom und Gas zu decken. Weitere Effizienzpotenziale sind vorhanden aber limitiert und nicht alle Anwendungen werden direkt elektrifizierbar sein. Deshalb spielt Wasserstoff (H2) eine wichtige Rolle für die Energiewende. Effizienz, Strom und Wasserstoff ergänzen sich auf dem Weg zur Netto-Null-Wirtschaft.

Im vergangenen Jahrzehnt wurden insbesondere Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Elektrizität erzielt. Aktuell rückt die Dekarbonisierung der Öl- und Gaswirtschaft in den Fokus, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das belegen net-zero Strategien verschiedener Öl- und Gasunternehmen sowie die aktuellen H2-Strategien der Bundesregierung und der EU, gilt aber auch für andere Länder wie beispielsweise Australien.

Für eine Dekarbonisierung der Wirtschaft ist Wasserstoff ein wichtiger Baustein. Der Grund: Viele Prozesse benötigen Brenn- oder Treibstoffe bzw. chemische Grundstoffe. Mit Wasserstoff und dessen Derivate – etwa synthetischen Treibstoffen oder Chemikalien – lassen sich fossile Kohlenwasserstoffe ersetzen und dadurch Emissionen einsparen. Dabei kann Wasserstoff entweder direkt genutzt oder über Power to Gas, Power to Liquid oder Power to X zu weiteren Energieträgern oder Chemikalien verarbeitet werden. Fest steht: Strom und H2 ergänzen sich und werden beide notwendig sein, um für Klimaneutralität zu sorgen und so den Klimaschutz voranzutreiben.

„Auf dem Weg zur Netto-Null sind grüne Moleküle wie Wasserstoff eine essenzielle Ergänzung zu den grünen Elektronen, sprich Elektrizität.“

Jürgen Peterseim, Senior Manager bei PwC Deutschland

Ihr Anliegen

So sammeln Sie erste Erfahrungen mit Wasserstoff als Energiequelle

Die H2-Technologie und entsprechende Anwendungen entwickeln sich gerade rasant weiter. Aktuell sind jedoch erst wenige Projekte kommerziell. Gleichzeitig ist es für einige Branchen, wie die Stahl-, Chemie- oder Transportindustrie kaum möglich, die gesteckten Klima- und Emissionsziele ohne H2 zu erreichen.

Die größte Herausforderung besteht aktuell darin, die H2-Anwendungen mit der geringsten Kostenlücke zu identifizieren und diese in Projekte zu überführen. Unternehmen müssen jetzt erste H2-Betriebserfahrungen sammeln, um zukünftig erfolgreich am Markt zu partizipieren.

Damit dies gelingt, braucht es ein umfassendes Verständnis für Wasserstoff: Für den Sektor, die Einsatzbereiche sowie profundes Wissen von Technologie bis Recht. Denn wirtschaftliche Projekte entstehen erst, wenn man holistisch denkt. Es geht beispielsweise nicht nur darum, Erlöse aus dem Verkauf von H2 zu erzielen, sondern auch die im Prozess entstehenden Nebenprodukte zu berücksichtigen, etwa Sauerstoff und Wärme.

PwC unterstützt Unternehmen mit umfassender Kompetenz zu Business Cases, rechtlichen Aspekten und Technik dabei, Wasserstoff als nachhaltige, aber auch wirtschaftliche Energiequelle zu nutzen.

In den kommenden zehn Jahren wird die weltweite Wasserstoffnachfrage über Nischen und die Positionierung von einzelnen Vorreiter-Unternehmen zunehmen. Erkenntnisse aus lokalen Projekten werden die Kosten global reduzieren. Ab dem Jahr 2030 ist dann mit einem starken Marktwachstum zu rechnen, da die realisierten Kostenreduktionen und Infrastrukturmaßnahmen Wasserstoff zu einer wettbewerbsfähigen und verfügbaren Alternative werden lassen.

Wasserstoff hat die Fähigkeit, entweder direkt oder über Power to Gas, Power to Liquid oder Power to X diverse Sektoren zu dekarbonisieren – und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Damit dies gelingt, braucht es aber auch grünen Strom und daher kommt der Energiebranche eine Schlüsselrolle zu, denn sie wird Strom zur direkten Anwendung aber auch für die Produktion von H2 bereitstellen müssen.

Neben grünem Wasserstoff aus Strom sind im Markt auch Entwicklungen zu blauem Wasserstoff zu sehen, das heißt die Nutzung fossiler Energieträger mit CO2-Abscheidung. Dieser Ansatz könnte die aktuelle H2-Produktion schnell dekarbonisieren und komplementär zu den Entwicklungen beim grünem Wasserstoff sein.

Welche Chancen bietet Wasserstoff für mein Unternehmen und wie positioniere ich mich am besten, um diese zu nutzen?

Die Dekarbonisierung ist nicht nur in Deutschland, sondern global im Aufwind. Um die Netto-Null zu erreichen, braucht es mehr als nur grünen Strom.

In puncto Wasserstoff stehen Unternehmen unter anderem vor folgenden Fragen:

  • Wie erziele ich das optimale Verhältnis aus Effizienz, grünem Strom und Wasserstoff?
  • Wie groß ist der zukünftige Wasserstoffmarkt, welche Anwendungen passen zu meinem Unternehmen und wie bin ich aktuell positioniert?
  • Wie kann ich erste Erfahrungen sammeln und wo sind die idealen Standorte für Pilotprojekte?
  • Wie lässt sich die aktuelle Kostenlücke schließen?
  • Wie können wir die aktuellen Mehrkosten über grüne Produkte weitergeben?
  • Wie können wir Wasserstoff beschaffen und an der Wertschöpfungskette partizipieren?

Unsere Leistungen

Unterstützung von der Strategie bis zur Umsetzung

Wasserstoffanwendungen wachsen aktuell in Nischenmärkten, in denen die Mehrkosten über grüne Produkte an ausgewählte Kunden weitergegeben werden können. Um zukünftig am stark steigenden Wachstumsmarkt zu partizipieren, sollten sich Unternehmen jetzt positionieren.

In diesem komplexen Umfeld hilft PwC von der Strategieentwicklung bis zur Projektimplementierung. Die PwC-Experten verfügen über umfassende Kompetenz zu den Business Cases, der Technik und den rechtlichen Aspekten, damit Sie Wasserstoff als nachhaltige, aber auch wirtschaftliche Energiequelle nutzen können.

Unser Angebot umfasst folgende Leistungen:

  • Entwicklung unternehmensspezifischer Wasserstoffstrategien. Dazu gehören die Analyse von Wachstumsmärkten, Technologieanforderungen, M&A-Aktivitäten und Partnerschaften.
  • Identifikation von Erstanwendungen, Projektskalierungen, techno-ökonomische Analysen und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Optimierung des Business Case, beispielsweise durch die Identifikation geeigneter Fördermaßnahmen und die Nutzung von Nebenprodukten
  • Rechtsberatung
  • Beschaffung und Trading von Wasserstoff
  • Zertifizierungsmodelle für grünen und blauen Wasserstoff
  • Einbindung ins Reporting

Online H2 Tool zur Abschätzung von Bedarfen in verschiedenen Sektoren

Unser H2-Tool bietet eine schnelle Ersteinschätzung

Mit dem PwC-Tool können Sie Ihren anwendungsspezifischen Wasserstoffbedarf und den damit verbundenen Stromverbrauch und Kosten schnell errechnen. Das Tool bietet damit  eine Ersteinschätzung Ihres Business-Cases. Bei der Detaillierung unterstützen die erfahrenen PwC-Experten im zweiten Schritt.

Die Fakten zu unserem Wasserstoff-Tool im Überblick:

  • Das Tool deckt die relevanten Wasserstoff- und Power-to-Liquid-Anwendungen in den Bereichen Industrie, Transport, Energie und Wohnungswirtschaft ab.
  • Es liefert eine Ersteinschätzung zu den H2-Mengen, den Endprodukten und dem dazugehörigen Business Case.
  • PwC hat das Tool mit ausgewiesenen Branchenexperten selbst entwickelt.
  • Die Anwendung lässt sich an die Kundenwünsche anpassen.

Unser Versprechen

Bei PwC arbeiten Sektor- und Fachspezialisten Hand in Hand. Unser interdisziplinäres Team hilft Unternehmen dabei, Wasserstoff ideal in die Unternehmensentwicklung einzubinden. Dabei berücksichtigen wir die Strategie und Technologie ebenso wie Geschäftsmodelle, Anwendungen, rechtliche Fragestellungen und das Reporting. Durch unser globales PwC-Netzwerk können wir weltweit auf Spezialisten rund um das Thema Wasserstoff zugreifen.

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„Wir sind überzeugt: Wasserstoff wird speziell bei der Dekarbonisierung der Energiewirtschaft, der Industrie und des Transportsektors eine wesentliche Rolle spielen und dadurch zur Erreichung von Klimazielen beitragen. In all diesen Bereichen haben wir in Deutschland und weltweit ausgewiesene Experten – ‚Energy Transition made real.‘“

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